Oxytocin

Oxytocin: So wirkt das Kuschelhormon

Oxytocin wird auch Kuschelhormon genannt. Denn unter anderem wird Oxytocin nach einem Orgasmus, aber auch nach Massagen oder Streicheleinheiten, ausgeschüttet. Dabei sorgt das Hormon für ein Gefühl der Verbundenheit mit dem Gegenüber, also Ihrer Liebsten.

Einen anderer Name, den Oxytocin erhalten hat, lautet: Treuehormon. Klar, wer nach dem Sex ein inniges Gefühl der Zweisamkeit mit der Partnerin spürt, reißt nicht gleich die Nächste auf. Aber Oxytocin wirkt offensichtlich auch auf Ihre Wahrnehmung anderer Frauen ein. Verschiedene Studien konnten zeigen, dass Männer mit einem hohen Oxytocin-Haushalt die Attraktivität anderer Frauen geringer einschätzen als die der eigenen Partnerin. Das liege daran, so die Forscher, dass Oxytocin das Belohnungszentrum beim Betrachten der Liebsten aktiviert.

Tipp: Je höher der Oxytocin-Haushalt, desto intensiver der Orgasmus. Nur wie bekommen Sie und Ihre Liebste mehr vom Kuschelhormon? Indem Sie das Vorspiel verlängern! Am besten durch ausgedehnte Streicheleinheiten, Massagen oder auch Zungenküsse. Frauen produzieren übrigens verstärkt Oxytocin, wenn sie an den Brüsten und Brustwarzen berührt werden.