Parkour

Beim Parkour bewegt man sich schnell und geschickt durch den urbanen und natürlichen Raum

Laufen, Klettern, Springen: Beim Parkour geht es möglichst effizient von A nach B – über Bänke, Zäune oder Hausdächer. Parkour-Sportler springen über Mauern, klettern an Wänden hoch, seilen sich von Treppengeländern ab: Sie sehen die Welt als Hindernislauf. Bei ihnen steht das Interagieren mit der Umgebung im Vordergrund. Kleine Dächer oder herumliegende Steine werden als Hürde gesehen – jedes Objekt draußen wird zum Sportgerät.

Dem Parkour-Sportler, auch Traceur genannt, kommt es nicht auf spektakuläre Stunts an. Traceure wollen, dass ihre Tricks möglichst flüssig in den Bewegungen aussehen. Sich kreativ und ungewöhnlich durch die Stadt bewegen, das ist ihr Ziel. Etwa ein Dutzend Grundbewegungen zählen zum Standard-Repertoire der ungewöhnlichen Stadt-Sportart.

Darunter sind Sprungtechniken, Lauf- und Klettermethoden. Mit denen kann man beispielsweise sieben Meter breite Spalten oder vier Meter hohe Wände überwinden. Zu jedem Move gibt es unendlich viele Variationen – weil Parkbank nicht gleich Parkbank und Parkhaus nicht gleich Parkhaus ist.

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