Prellung

Prellung: Sportverletzung, bei der ein Bluterguss entsteht

Die Prellung ist eine der häufigsten Sportverletzungen überhaupt. Das belegen nicht nur verschiedene statistische Erhebungen, sondern auch wahrscheinlich Ihre eigene Erfahrung. Aber was passiert eigentlich in Ihrem Körper bei einer Prellung? 

Eine Prellung entsteht durch direkte und stumpfe Gewalt. Eine Prellung kann entweder durch Mitspieler entstehen. Vor allem Fußballspieler kennen das: Trifft der gegnerische Fuß nicht den Ball, sondern Ihren Körper, ist eine Prellung meist die Folge. Aber auch bei Stürzen kommen Prellungen häufig vor – hiervon sind besonders Wintersportler wie Ski- und Snowboardfahrer betroffen. Bei einem Aufprall wird die betroffene Stelle gequetscht und Blut sowie Lymphflüssigkeit gelangen ins umliegende Gewebe. Folge: Bluterguss samt schmerzender Schwellung. Nach wenigen Tagen sollten aber sowohl Schmerzen als auch Schwellung wieder auf den Rückmarsch sein, sodass Sie wieder ohne Probleme sporteln können.

Erste Hilfe: Die PECH-Regel (Pause, Eis, Compression, Hochlagern) verspricht schnellere Heilung. Nach der Verletzung sollten Sie auf eine weitere Belastung verzichten. Besser: Kühlen Sie die Stelle zunächst mit Eis und legen Sie anschließend einen Kompressionsverband an. Dann legen Sie die Beine (oder Arme) hoch.