Sekundäre Pflanzenstoffe schützen den Körper vor Erreger-Invasion

Greifen Sie zu frischem Obst – das liefert viele sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sind alles andere als "zweite Wahl": Der Begriff sekundäre Pflanzenstoffe bezeichnet mehr als 30.000 verschiedene Substanzen, die ausschließlich von Pflanzen gebildet werden. Lange Zeit schenkte man den sekundären Pfanzenstoffen, welche die Pflanzen zum Beispiel als Schutz- oder Abwehrstoffe gegen Schädlinge bildet, keine große Beachtung. Doch mittlerweile konnten zahlreiche Studien nachweisen, dass sekundäre Pflanzenstoffe einen positiven Effekt auf die Gesundheit des Menschen haben. Sie sollen die Abwehrkräfte steigern, vor diversen Infektionen (Bakterien, Viren & Co.) und sogar präventiv gegen Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen wirken. Zudem sind sekundäre Pflanzenstoffe aufgrund Ihrer Wirkung als Antioxidantien bekannt, da sie uns vor freien Radikalen schützen, die die Zellen oxidativ schädigen können. Die wichtigsten Vertreter der Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe sind Carotinoide, Flavonoide, Glucosinolate und Sulfide.

Tipps im Umgang mit sekundären Pflanzenstoffe:

  1. Mit Schale essen: Bei vielen Obst- und Gemüsearten befinden sich die Sekundären Pflanzenstoffe besonders zahlreich in der Schale oder direkt darunter. Also Schälmesser beiseite legen und reinbeißen!
  2. Sekundäre Pflanzenstoffe hassen Licht: Besonders die Carotinoide verlieren schnell ihre Wirkung, wenn Obst und Gemüse zu lange der Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Also frisches Obst nicht in der prallen Sonne lagern und schnell verputzen.
  3. Frisch & reif: Reifes Obst und Gemüse liefert die meisten sekundären Pflanzenstoffe. In unreifen Früchten stecken viel weniger bioaktive Substanzen.