Sportsucht

Sportsucht: Wenn das Training zum Zwang wird

Sport gehört zu einem gesunden Leben, keine Frage. Zu viel Sport kann jedoch zum genauen Gegenteil eines gesunden Lebens führen, im Extremfall sogar zu körperlichen Schäden. Das Problem bei der Sportsucht ist, dass im Vergleich zu anderen Süchten (Rauchen, Trinken) ein guter Rat wegfällt: Fangen Sie bloß nicht damit an.

Nur rund ein Prozent aller Sportler, so die Studien von Wissenschaftlern, sind von Sportsucht betroffen. Das Problem: Die meisten Betroffenen bemerken ihre Sportsucht erst, wenn es zu spät ist. Doch woran erkennen Sie, dass Sie von Sportsucht betroffen sind? Ihr Trainingspensum ist kein Merkmal einer Sportsucht. Auch wenn Sie täglich trainieren sollten, heißt das nicht, dass Sie sportsüchtig sind.

Viel wichtiger als die Frage wie viel Sport Sie treiben sind die Fragen warum oder auch wie Sie Sport treiben. Wenn Sie beispielsweise Ihre Gesundheit Ihrem Sport unterordnen, kann das ein Anzeichen einer Sportsucht sein. Etwa trainieren Sie trotz Schmerzen oder hungern sich auf ein ungesundes Maß ab, um Ihre Bestzeit zu erhöhen. Ein weiteres Indiz kann Ihr Umfeld sein: Haben Sie viele Freunde oder auch Ihre Partnerin aufgrund Ihres exzessiven Trainigsbedarfs verloren?

Tipp: Sie glauben, dass Sie anfällig sind, eine Sportsucht auszubilden oder bereits betroffen sind? Machen Sie den Selbsttest! Diese sieben Fragen können Ihnen bei einer ersten Selbstdiagnose helfen.