Stretching

Stretching: Dehnen ist nicht vor jedem Sport sinnvoll

Ob vor oder nach dem Sport: Stretching gehört für viele Sportler zur Trainingseinheit dazu. Manche erwarten vom Stretching wahre Wunder. Etwa sollen Dehnübungen nach dem Sport Muskelkater vorbeugen oder vor dem Sport zu besseren Leistungen verhelfen. Stretching ist jedoch mittlerweile umstritten: Wurde früher jedem Sportler zum Dehnen geraten, wird heute abhängig von der Sportart ein bestimmtes oder auch gar kein Satretching empfohlen.

Mit vielen Mythen haben Sportwissenschaftler mittlerweile aufgeräumt: Dehnen hilft nicht gegen Muskelkater, so Forscher der Universität Sydney. US-amerikanische Wissenschaftler zeigten, dass Stretching auch kein Schutz vor Verletzungen beim Laufen bietet.

Wozu also überhaupt noch auf die Streckbank? Sinnvoll ist Strechting etwa vor allem bei Sportarten, die eine große Beweglichkeit voraussetzten wie Turnen oder Kampfsportarten. Was noch fürs Stretching spricht und wie Sie sich am besten für Ihre Sportart locker machen oder wie sich Stretching als Cool-down eignet, zeigen wir Ihnen hier.

Tipp: Wenn es Ihnen beim Stretching um Ihre Beweglichkeit geht, sollten Sie Stretching als eigene Einheit in Ihren Trainingsplan einbauen. Die Einheit mit verschiedenen Dehnübungen sollte etwa 10 Minuten dauern und nicht als Aufwärmprogramm verstanden werden.