"Das sind alles Muskeln."
Christian Wille (26)
Muskeln sind wirklich schwerer als Fett. "Daher kann ein Sportler einen Body-Mass-Index über 25 haben. Nach der üblichen Definition ist er damit übergewichtig", sagt Dr. Gisela Olias vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam. Sehen Sie in den Spiegel: Muskeln und Fettpolster sind eigentlich nicht zu verwechseln.
"Früher konnte ich essen, was ich wollte. Jetzt lege ich plötzlich zu."
Thomas Colshorn (28)
Ungefähr ab dem 30. Lebensjahr schwinden Muskeln, und der Körper braucht weniger Energie. Wer dann wie gewohnt weiter isst, nimmt zu. Die Ü30-Wampe ist aber nicht programmiert, wenn Sie Ihr Verhalten rechtzeitig ändern. "Je älter man wird, desto wichtiger ist es, sich nährstoffreich und energiearm zu ernähren", sagt Biologin Olias. Auch Krafttraining hilft, denn Muskeln sind besonders stoffwechselaktiv und steigern den Energiebedarf.
"Alles, was ich esse, setzt an. Ich bin halt kein guter Futterverwerter."
Javier Hernandez (33)
Bei manchen Menschen läuft der Stoffwechsel auf Sparflamme: Sie verbrauchen wenig Energie und speichern viel von der aufgenommenen Nahrung. Bei gleicher Kalorienzufuhr nehmen sie darum eher zu als andere, deren Stoffwechsel ständig auf Hochtouren fährt. "Die Unterschiede im Grundumsatz sind genetisch bedingt – das allein ist allerdings nicht verantwortlich für zusätzliche Kilos", sagt Ernährungsmediziner Skurk. Entscheidend sind auch in diesem Fall die richtige Ernährung und ausreichend Bewegung.
"Das liegt bei uns in der Familie, und für meine Gene kann ich nichts."
Uwe Eggers (39)
Sie lauern in uns: die Gene, die uns dick machen. "Man kennt bereits eine Hand voll davon", sagt Professor Johannes Hebebrand von den Rheinischen Kliniken in Essen. Zum Beispiel die Mutation MC4R. Durchschnittlich 15 Kilo mehr wiegt ein Mann mit MC4R-Gen-Ausstattung. Aber nicht das Fett wird vererbt, sondern nur die Veranlagung, Übergewicht zu entwickeln. "Abnehmen ist niemals hoffnungslos. Durch die Gene fällt es manchen allerdings deutlich schwerer", sagt der Experte.
"Meine Frau kocht einfach zu gut."
Carsten Brodtrück (37)
"Wenn Ihre Frau tatsächlich so gut kochen kann, dann wird Sie auch kalorienarme Kost schmackhaft zubereiten können", sagt Ute Hantelmann, Ökotrophologin aus Hamburg. Gesund und lecker, das muss sich nicht gegenseitig ausschließen. Am besten packen Sie die Sache gleich gemeinsam an, denn zu zweit fällt das Abnehmen noch leichter.












































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