Ursachen
Falsche Ernährung, zu wenig Bewegung oder Streß sind die häufigsten Ursachen für Verstopfung. Allerdings: Wie oft Sie Ihren Darm entleeren, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Auch nur dreimal in der Woche kann noch normal sein.
Vorbeugung
• Mehr Flüssigkeit, mehr Ballaststoffe.
Beide sind wichtig, damit der Stuhl weich bleibt und den Dünndarm passieren kann. Viele Ballaststoffe stecken zum Beispiel in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, frischem Obst und Gemüse. Vorsicht: Den Ballaststoffanteil in der Nahrung nicht sprunghaft erhöhen, sonst drohen Blähungen.
• Immer in Aktion.
Regelmäßige körperliche Bewegung sorgt dafür, daß die Nahrung schneller durch den Darm bewegt wird und beugt so einer Verstopfung vor.
Selbsthilfe
• Lachen Sie drüber.
Ein Lachen, das einen richtig packt, entspannt und massiert die inneren Organe. Der positive Effekt: es regt somit die Verdauung an. Eine angenehme Art der Linderung.
• In der Wanne massieren.
Ein warmes Vollbad regt die Verdauungsorgane an, eine Bauchdeckenmassage unterstützt noch die Wirkung: In der Wanne drei Minuten lang ohne großen Druck den Bauch um den Nabel herum im Uhrzeigersinn streichend massieren (dabei aber nicht kneten!).
• Leinsamen regt an.
Leinsamen und Weizenkleie enthalten Quell- und Füllstoffe, die abführend wirken (zwei- bis dreimal täglich einen Eßlöffel reicht). Wichtig: Diese Behandlung zeigt nur dann Wirkung, wenn man viel trinkt. Die Darmtätigkeit wird auch durch Pflaumen, Feigen, Aprikosen und Datteln (frisch oder getrocknet) sowie durch rohes Gemüse, Rhabarber und Sauerkraut angeregt.
• Abführmittel: möglichst keine.
Sie bekämpfen nur das Symptom, die Ursache wird jedoch nicht gelöst. Außerdem können Abführmittel abhängig machen.












































0 Kommentare
Kommentar schreiben