Alltag in der WG: Zoff

Am häufigsten Ärger mit „Keiner will‘s gewesen sein“

Hamburg – Wohngemeinschaften scheinen alles andere als ein Hort der Harmonie zu sein. Einig sind sich Männer und Frauen – mit geringen prozentualen Unterschieden – lediglich darüber, was am häufigsten zu Zoff führt, berichtet die Männer-Lifestylezeitschrift "Men's Health" in ihrer aktuellen Ausgabe.

Ganz oben auf der acht Punkte umfassenden Streitliste: "Keiner will's gewesen sein", wenn beispielsweise das WC verstopft ist, kein Toilettenpapier zu finden ist oder Verschimmeltes im Kühlschrank liegt. 72 Prozent der Frauen und 69 Prozent der Männer verzweifeln über diese Haltung, ergab die bei Gewis in Auftrag gegebene Umfrage (1.078 Befragte).

Zoff-Thema Nummer zwei: Putzen. Zwei Drittel der Frauen werden auf Drückeberger sauer. 58 Prozent der Männer sehen auch nicht ein, den Dreck anderer wegzuräumen. Unerklärlich hohe Telefonrechnungen, die niemand verursacht haben will, bringen vor allem Männer auf die Palme. 42 Prozent können da schon einmal einen Tobsuchtsanfall bekommen. Frauen reagieren etwas gelassener. 37 Prozent der Befragten bringt die heimliche Telefonitis anderer allerdings auch in Rage.

Am unterschiedlichsten reagieren Männer und Frauen, wenn mal in irgend einem Zimmer wieder Liebeskummer angesagt ist. Das nervt 29 Prozent der Frauen, aber nur 20 Prozent der Männer – vermutlich weil sie einfach weghören.

Achtung Hörfunkredaktionen:
Zu diesem Thema gibt es auch einen Hörfunkbeitrag und O-Töne zum kostenlosen Download –
http://www.all4radio.info/cgi-bin/orgel/orgel.pl?anzeige=1?anzeige=1

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