Billige Sportschnäppchen teilweise lebensgefährlich

Bei Schnäppchen-Angeboten gilt nicht immer "billig ist gut".

Hamburg – Spottbillige Sportgeräte aus dem Supermarkt sind im Extremfall die reinsten Knochenbrecher. Dies zeigte sich bei elf zufällig ausgewählten Sport-Schnäppchen, die das Männermagazin ”Men’s Health” einem Praxistest unterzog. Das Ergebnis: Nur ein Billigangebot, eine Tauchausrüstung für 39,97 Mark, war ihr Geld wirklich wert und empfehlenswert. Ein Skateboard zum gleichen Preis bekam das Prädikat ”Achtung, Unfallgefahr” – es zerbrach beim Sprung ganz einfach in der Mitte. Die dazugehörenden 20 Mark billigeren Gelenkschoner erwiesen sich schon bei der Anprobe als unbrauchbar. Auffällig auch: die drei getesteten Sportgeräte aus Metall (Scooter, Heimtrainer, Bike) zu Preisen von 75 bis 599 Mark zeichneten sich durch mangelhafte bis unfallgefährdende Verarbeitung aus. Helmut Ott vom Verband Deutscher Sportfachhandel in der am Mittwoch, 20. Juni, erscheinenden Juli-Ausgabe von ”Men’s Health” zu dem Testergebnis: ”Niedriger Preis bedeutet eben oft schlechte Verarbeitung und minderwertiges Material.”

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