Brot hält sich in Kunststoff am besten

"Men's Health" testete Aufbewahrungsmethoden von Brot

Hamburg – Brot hält sich in einer Kunststoffbox oder einem Plastikbeutel am besten frisch. Im Holzkasten oder in der Edelstahltrommel gelagert hat es nach spätestens vier Tagen eher Qualitäten eines Totschlägers, berichtet das Männermagazin "Men's Health" in seiner am Mittwoch, 15. Januar, erscheinenden Ausgabe nach einem Test der sechs gängigsten Aufbewahrungsmethoden.

Völlig ungeeignet ist demnach die Papiertüte. Schon nach zwei Tagen zerbröselte der Laib des halben Weizenbrots beim Abschneiden einer Scheibe. Die Nachteile der Edelstahltrommel: Ebenfalls nach zwei Tagen ist die vorderste Scheibe knochentrocken, die Kruste ledrig-feucht. Noch schlimmer trocknete der Holzkasten den Brotlaib aus. Im Tontopf war nach vier Tagen die Kruste total hart, das Innere jedoch noch weich. Im Testsieger Kunststoffbox ist das Brot nach vier Tagen noch schön weich. Der Verbrauchertipp dazu: Deckel darf nicht luftdicht schließen.

Gesundheitsgefährdender Schimmel wurde beim Labortest nach vier Tagen bei keiner der getesteten Aufbewahrungsmöglichkeiten entdeckt. Allerdings fanden die Mikrobiologen in den Holz- und Tonboxen eine erhöhte Keimzahl. Grund ist wohl die schlechtere Reinigungsmöglichkeit.

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