Schlechter Sex: Daran erkennen Sie, ob Sie gut im Bett sind

Wie sieht schlechter Sex aus?
Wie leidenschaftlich läuft Ihr Liebesleben? Wie Sie schlechten Sex erkennen und ihn besser machen

Sex wie im Homemade-Porno oder Verkehr wie in der Vorabendserie? Was ist gut, was ist schlecht? Wir haben die eindeutigsten Hinweise auf schlechten Sex und ultimative Tipps, wie Sie ihn besser machen können

Eine Qualitätskontrolle für Sex gibt es nicht. Ob ein Liebesspiel gut oder schlecht ist, liegt im Auge der Akteure. Wir sind uns sicher einig: Wir alle fürchten uns vor schlechtem Sex, wir alle wollen keine Nieten im Bett sein. Aber wie können wir so sicher sein, ob bei uns alles richtig läuft? Men's Health ist miesem Sex auf den Grund gegangen. Woran Sie ihn erkennen und wie Sie ihn wieder großartig machen.

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Die Definition: Was ist eigentlich schlechter Sex?

Was macht Sex schlecht? Ist er mies, wenn er stets nach der Sportschau in der Missionarsstellung abläuft? Obwohl: Gegen ein bisschen eingespielte Sex-Routine spricht ja eigentlich auch nichts. Man kann schließlich nicht jedes Mal die volle Experimentier-Nummer abziehen. Sie sehen, so einfach lässt sich die Frage nicht beantworten. Am ehesten nähern Sie sich einer Definition von schlechtem Sex, indem Sie sich die gegenteilige Frage vornehmen. Heißt: Was zeichnet für Sie guten Sex aus? Wünschen Sie sich Spaß, Ungezwungenheit und Spontanität? Dann gehört verkrampfter oder leidenschaftsloser Geschlechtsverkehr auf ihre persönliche Bad-Sex-Liste. Ob Sex gut oder schlecht ist, ist also oft Geschmackssache. Aber: Selbst wer nie Mega-Sex hatte, kann spüren, das was falsch läuft. 

Rauschartiger Sex? Bitte ohne Fahne!
Das Leben ist zu kurz für schlechen Sex – so kommt es nicht dazu.

Die Hinweise: An diesen 5 Anzeichen erkennen Sie schlechten Sex

Es gibt also individuelle Vorlieben, die guten von schlechtem Sex unterscheiden. Daneben lassen sich aber auch allgemeingültige Anzeichen für die miese Nummer ausmachen. Diese 5 gehören dazu:

Anzeichen #1: Vorspiel, was ist das?

Vorspiel, Petting oder andere lustfördernde Spielchen sind für sie oder ihn Zeitverschwendung? Das ist ein klarer Hinweis auf leidenschaftslosen Sex. Denn sogar die schnelle Nummer unter Fremden kommt nicht ohne Heißmachen aus: Augenkontakt, Antanzen, Abchecken, (Ablecken). Wer im Schlafzimmer aufs Warm-up verzichtet, ist ein schlechter Liebhaber und braucht verdammt viel Gleitgel.

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Anzeichen #2: Die Uhr bestimmt das Spiel

"Wir haben genau zwanzig Minuten Zeit, dann muss ich zur Arbeit". Wer solche Aussagen vor dem Sex macht und anschließend bei der Nummer den Zeitplan einhalten will, lässt sich wohl kaum auf den Partner und das lustvolle Liebesspiel ein. Uhren und Sex passen einfach nicht zusammen.

Anzeichen #3: Mangelnder Augenkontakt

Tiefe Augenblicke beim Sex fördern die Intimität. Wer der Partnerin beim Liebesspiel nicht in die Augen schaut, riskiert, dass sie sich wie ein Gegenstand fühlt. Männer fühlen sich wie ein Freier.

Anzeichen #4: Grobe Handarbeit

Eine schöne Frau sollten Sie schön behandeln. Natürlich gehört zu gutem Sex auch mal eine etwas härtere Gangart. Trotzdem möchte eine Frau in der Regel auch sanft und behutsam angefasst werden. Grobmotorisches Rumgetatsche gefällt den wenigsten. An den empfindlichsten Stellen sollten Sie übrigens Ihre sensibelste Seite zeigen. Ausnahme: Sie verlangt nach einer harten Hand.

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Anzeichen #5: Keine Experimente, bitte!

Ihr Sex läuft immer nach Schema F ab. Da ist diese Stellung, die Sie lieben und in der auch die Liebste immer zum Orgasmus kommt (zumindest glauben Sie das). Wer nie mal was Neues wagt, riskiert, dass die Liebste sich im Bett bald langweilt. Und Sie doch auch, oder? Gewohnheitstier hin oder her.

Sie ist schlecht im Bett? Daran liegt es
Was ist nur mit ihr los? Was dahintersteckt, wenn sie schlecht im Bett ist

Die Ursachen: Warum ist die Liebste schlecht im Bett?

Wenn Frau im Bett eine Katastrophe ist, kann das verschiedene Gründe haben. Die häufigsten sind:

  • Sie hat keine Lust
  • Sie hat schlechte Erfahrungen gemacht
  • Sie langweilt sich
  • Sie weiß nicht, was sie will
  • Sie will Ihnen alles recht machen
  • Sie hat Schmerzen beim Sex

Um herauszufinden, welcher Grund hinter der miesen Performance im Bett liegt, gibt es nur eine Möglichkeit: Sie müssen mit der Liebsten sprechen. Wie das geht? Verraten wir Ihnen im Folgenden.

Ihre Frau ist schlecht im Bett? So sagen Sie es ihr taktvoll

Es ist nicht leicht, der Herzdame zu sagen, dass sie im Bett langweilig ist. Schließlich wollen Sie sie nicht vor den Kopf stoßen. Wenn Sie sich aber wieder mehr Leidenschaft wünschen, führt kein Weg daran vorbei, den Mund aufzumachen. Eine gute Strategie, um ihr geschickt auf die Sprünge zu helfen, ist es, den Fokus auf sich zu lenken. Heißt: Statt zu sagen, dass die Liebste daliegt wie eine Schaufensterpuppe sagen Sie, dass Sie sich mal an neue Stellungen wagen wollen. Statt zu bemängeln, dass Sie nur auf Termin Sex haben, erzählen Sie, dass Sie im Traum spontan mit ihr in einer Club-Toilette einen scharfen Quickie hatten. Vermeiden Sie Vergleiche, damit drängen Sie die Frau nur in die Ecke. Sie soll nicht den Eindruck haben, dass Sie unzufrieden mit ihr sind. Im Gegenteil, sie wollen Sie ermutigen, mehr von ihrem Potential zu zeigen.

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In einem Gespräch abseits des Schlafzimmers können Sie herausfinden, woran es liegt, dass sich Ihre Partnerin im Bett anders verhält als früher. Schaffen Sie eine Atmosphäre, in der die Frau sich frei fühlt, über Ängste, Sorgen und Wünsche zu sprechen. Betonen Sie, wie gerne Sie mit ihr Sex haben und machen Sie den ersten Schritt, indem Sie sagen, was Sie dabei besonders mögen (z.B., wenn sie Sie oral befriedigt) und geben Sie ruhig auch mal zu, was Ihnen Schwierigkeiten macht. Machen Sie klar, dass Sie sich wünschen, dass sie den Sex genießt. Wenn Sie herausfinden, dass die Liebste sich schämt, an Lustlosigkeit leidet oder sogar Schmerzen hat, können Sie gemeinsam eine Lösung finden. Egal, wie das Gespräch läuft, es wird Ihren Sex in jedem Fall besser machen.

Zerstört schlechter Sex die Beziehung?
Beide Partner können an schlechtem Sex schuld sein.

Test: Bin ich schlecht im Bett?

Was, wenn ihre Lustlosigkeit daran liegt, dass Sie selbst keine Rakete im Bett sind? Woher soll Mann das wissen? Mit der Frage "War ich gut?" entlarvt man sich schließlich sofort als Macho. Wir sind darauf angewiesen, dass die Herzdame von sich aus verständlich macht, wie sie uns beurteilt. Macht Ihre Liebste nicht? Dann helfen folgende Hinweise. Eines vorweg: Es liegt (fast) nie an Ihrem Penis.

Abtörner: Diese 5 Dinge finden Frauen im Bett schlecht

Jetzt ist viel Reflexion, Ehrlichkeit und Selbstkritik gefragt. Denken Sie an Ihren Sex und überlegen Sie, welchen Fauxpas Sie selbst unbemerkt regelmäßig begehen.

Abtörner #1: Er kümmert sich nicht um sie

Maximal 2 Minuten aufwärmen, dann geht es zur Sache. Machen Sie im Gym auch immer so? Tja, aber genau wie Ihre Muskeln Zeit zum Aufwärmen brauchen, benötigt es auch Ihre Liebste im Bett. Wenn Sie auf das Vorspiel verzichten, kann das böse enden. Nicht nur, dass die Frau vermutlich Schmerzen beim Sex hat, sie merkt sich auch, wie Sie die Sache angehen und freut sich deswegen nicht aufs nächste Mal. Frauen gefällt, wenn der Mann genau darauf achtet, was ihr gefällt und was nicht. Ein guter Liebhaber erkennt ohne Worte, was er zu tun hat.

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Abtörner #2: Er gleicht einem toten Fisch

Nicht falsch verstehen: Frauen wünschen sich keinen Entertainer im Bett. Aber wenn Sie gar keine Regung zeigen, ist sie irritiert. Sie dürfen seufzen, stöhnen und vor allem lachen. Sex als stille Nummer, die abgearbeitet wird, finden Frauen ziemlich unsexy und gefühlskalt. 

Abtörner #3: Er turnt alle Stellungen durch

Von hinten, von der Seite und noch im Stehen – wenn Mann zwanghaft viele Stellungen durchackert, statt mal länger eine Position zu genießen, hat Frau schnell den Eindruck, er möchte beweisen, was er so draufhat. Das Problem an der Sache: Die Liebste muss sich immer wieder auf neue Stimulation einstellen. Merke: Stellungswechsel kommen gut an, aber nicht alle 20 Sekunden – Sex ist kein Tabata-Training!

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Abtörner #4: Er übertreibt es mit dem Dirty Talk

Hört die Frau Kommentare wie "Bist du meine kleine Schlampe mit den großen Hupen? Ja! Du bist die größte Schlampe von allen, nicht wahr?" kann ihr schon mal die Lust am Sex vergehen – vor allem, wenn der Dirty Talk vorher nicht abgesprochen war. 

Abtörner #5: Er lässt sie nach dem Sex links liegen

Geschafft, sein Orgasmus ist im Kasten – Männer, die nach ihrem Höhepunkt, die Arme hinten den Kopf legen und stolz zur Decke starren oder aufspringen, statt sich um die Frau an Ihrer Seite zu kümmern, sind ziemliche Nieten-Anwärter. Denn, selbst Fußballspieler liegen sich nach einem gewonnenen Spiel in den Armen. Verstehen Sie es nicht falsch: Frauen wünschen sich nicht, dass Sie sie wie ein Kätzchen betüdeln und fragen "Bist du auch gekommen?", sondern dass Sie sich ihr zuwenden und startklar wären, falls sie sich zusätzliche Streicheleinheiten wünscht. Es geht gar nicht mal darum, dass Sie auch zwingend einen Orgasmus braucht, sondern, dass Ihre Wünsche erfüllt sind und sie glücklich ist.

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Warum bin ich schlecht im Bett?

Sie haben sich bei einem der Punkte ertappt gefühlt? Keine Sorge. Vielleicht ist es nur vorübergehend. Meist ist einer der folgenden Gründe die Ursache fürs Schwächeln:

  • Sie orientieren sich zu stark an Pornos
  • Sie haben Stress
  • Sie sind betrunken
  • Sie sind nicht ganz bei der Sache
  • Sie haben Angst zu enttäuschen
  • Sie sprechen nicht offen mit der Partnerin

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Ruiniert schlechter Sex beim ersten Mal den Start?

Nicht unbedingt! Sicher ist es erst einmal enttäuschend, wenn der erste Sex in die Hose geht. Aber das erste Mal steht nicht stellvertretend für die folgenden Liebesspiele. Beim ersten Sex sind beide Partner meist aufgeregt, wollen alles richtigmachen. Frauen sorgen sich um mögliche Problemzonen, Männer ebenso. Die beste Lösung: Nehmen Sie anfängliche Pannen mit Humor und geben Sie sich die Chance auf ein zweites Mal. 

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Schlechter Sex bedeutet nicht das Beziehungsende!
Schlechter Sex muss nicht der Anfang vom Ende sein.

Macht schlechter Sex die Beziehung kaputt?

Es kommt darauf, in wie fern der Sex schlecht ist. Wenn das Liebesspiel stets lieblos oder unter Schmerzen abläuft, kann das die Partnerschaft tatsächlich ruinieren. Denn, durch einen liebevollen Umgang miteinander beweisen sich die Partner gegenseitigen Respekt. Wer beim Sex schlecht behandelt wird, dessen Selbstwertgefühl leidet und das kann wiederum der Beziehung schaden.

Besser gar keinen Sex als schlechten Sex?

Nein. Sex erzeugt Nähe und ist deswegen gut für die Liebe. Auch wenn er nicht jedes Mal die Mega-Nummer ist, stellen Sie dabei trotzdem Hautkontakt her und berühren den Partner intim. Die Partner reagieren auf die Berührungen des anderen – das ist eine Form der Kommunikation. Natürlich ist Sex nur hilfreich, wenn beide Partner sich nicht nur darauf einlassen, um dem Partner einen Gefallen zu tun.

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Kann schlechter Sex gut werden?

Auf jeden Fall! Eine erste Voraussetzung dafür ist, dass die Partner bereit sind, zuzuhören, was der andere sich wünscht. Oft wissen beide über Jahre gar nicht, dass das, was sie tun, dem anderen nicht gefällt. Die zweite Voraussetzung für besseren Sex ist, dass Sie bereit sind, sich auf Neues einzulassen. Wenn Sie frische Spielarten zulassen, werden Sie besseren Sex ernten, als Sie je hatten.

So verbessern Sie schlechten Sex

Um schlechten Sex zu verbessern, gibt es tatsächlich ein Geheimrezept. Leider nutzen es heutzutage die wenigsten Menschen. Es lautet: sich Zeit nehmen. Sex sollte vor allem eines: Spaß machen. Damit beide Partner wieder Lust aufeinander haben, darf der Sex nicht erst im Schlafzimmer anfangen. Dazu gehört, dass die Partner miteinander über Wünsche und Abtörner offen sprechen. Es gehört aber auch dazu, dass Sie das Vorspiel verlängern. Es geht nicht nur um Petting oder heiße Fingerspiele, sondern um einen sinnlichen Umgang mit dem Partner im Alltag. Flüstern Sie ihr häufiger mal Komplimente ins Ohr oder streicheln Sie sie zärtlich am Hals, küssen Sie sie auf die Augenlider – und nutzen Sie die Liebkosungen nicht als Einleitung für Sex. Die meisten Frauen denken nämlich, dass solche Streicheleinheiten mit einer Art Forderung an sie einhergehen (Er will Sex).

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Fazit

Ob Sex gut oder schlecht ist, hängt damit zusammen, was man sich vom Sex wünscht. Um die Partnerin zufrieden zu stellen und selbst ein erfülltes Sexleben zu genießen, müssen Sie mit der Partnerin reden. Meist sind Probleme im Bett äußeren Umständen geschuldet und lassen sich beheben. Ist der Sex gleich beim ersten Mal mies, heißt das nicht, dass das so bleibt. Verkrampfen Sie sich nicht, sondern bleiben Sie offen für Neues und lachen Sie auch mal über Pannen im Bett. Verzeihen Sie sich und der Partnerin auch mal einen Durchhänger. Wer so flexibel in Sachen Sex ist, kann nur an Qualität gewinnen.

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