Hummus-Rezepte: 4 Gründe, warum Sie mehr Hummus essen sollten

Hummus ist gesund UND lecker!
Hummus ist nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund

Zugegeben: Hummus macht rein optisch nicht viel her, überzeugt aber mit seinen "inneren" Werten bei uns. Wir verraten, wie man aus dem Basis-Rezept unzählige Hummus-Varianten herstellen kann

Hummus ist viel mehr als nur ein Dip: Der orientalische Brei aus Kichererbsen, Olivenöl, Tahini (Sesampaste), Zitronensaft, Knoblauch und Kreuzkümmel ist ein Lebensgefühl. Es geht um die Liebe zum Essen und die Lust auf gesunde und natürliche Lebensmittel.

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Hummus ist zudem der beste Beweis dafür, dass gutes Essen weder teuer, noch zeitaufwendig sein muss. Stellen Sie einfach eine Schüssel Hummus auf den Tisch und kombinieren Sie ihn mit frischem Fladenbrot, Oliven und Gemüse nach Wahl. Der Dip, der unter anderem im Libanon und Syrien als Nationalgericht gilt, wird auch gern mit anderen "Mezze" gegessen. Mezze sind kleine Zwischenmahlzeiten oder Vorspeisen, die typisch für den Nahen Osten sind, wie z.B. Baba Ghanoush (Auberginen-Püree) oder Taboule (Bulgur-/Couscous-Salat).

Noch kein Hummus-Fan? Dann werden Sie diese 4 Gründe überzeugen:

4 Gründe, mehr Hummus zu essen

1. Hummus ist gesund

Kichererbsen bilden die Hummus-Basis – und das ist auch gut so: Denn Kichererbsen sind nicht nur richtig lecker, sondern auch sehr gesund. Die Hülsenfrüchte liefern jede Menge gute, komplexe Kohlenhydrate, die sättigen und uns langfristig mit Energie versorgen. Weiteres Plus: Kichererbsen sind hervorragende Eiweißlieferanten – vor allem für Veganer.

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2. Hummus ist der perfekte Dip und Brotaufstrich

Hummus ist in der Küche ein echtes Allroundtalent und macht Frischkäse, Fertig-Dips und Feinkostsalaten ordentlich Konkurrenz. Statt sich einen fettreichen Eiersalat mit Mayo oder einen kalorienreichen Doppelrahm-Frischkäse aufs Brot zu schmieren, nehmen Sie das nächste Mal einfach selbstgemachten Hummus. Auch Gemüse-Sticks passen gut zum leckeren veganen Dip.

Hummus bringt alle an einen Tisch
Hummus ist der perfekte Dip und bringt all Ihren Lieben an einen Tisch

3. Hummus lässt sich einfach selber machen 

Klar, Sie können auch einfach eine Packung Hummus im Supermarkt kaufen, aber darin finden sich nicht selten unerwünschte Zusatzstoffe, wie Aromen. Die Konsistenz ist meistens auch zu dickflüssig und nicht mit dem Original zu vergleichen. Es ist viel gesünder, Hummus selber zu machen – und das ist wirklich kinderleicht. Das Grundrezept finden Sie weiter unten im Artikel.

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4. Mit Hummus kann man auch kochen

Hummus schmeckt nicht nur als kalter Dip zu Rohkost oder auf dem Brot, sondern lässt sich in warme Gerichte integrieren. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Hummus-basierten Pasta-Sauce? Dazu einfach ein paar Zwiebelwürfel und Gemüse nach Wahl in etwas Öl anschwitzen, 2 EL Hummus und ein wenig vom Nudelwasser hinzugeben und fertig!

Ein Hummus-Rezept – unendliche Hummus-Varianten

Einer der eben erwähnten Vorzüge von Hummus ist die kinderleichte Zubereitung des Kichererbsen-Dips. Sie brauchen nur wenige Zutaten und keinerlei Kochkenntnisse – die besten Voraussetzungen also, damit das Rezept am Ende auch gelingt (und schmeckt).

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Ein weiterer Vorteil: Sie können das klassische Hummus-Grundrezept nach Ihrem Geschmack abwandeln und dadurch immer wieder neue Varianten kreieren. Reichern Sie den Dip mit zusätzlichen Zutaten an, wie zum Beispiel Kräutern, Roter Bete, Aubergine & Co. Keine Angst: Der Kichererbsen-Brei ist hart im Nehmen und lässt sich eigentlich nicht "versauen". Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf.

Inspiration gefällig? Aber zunächst verraten wir Ihnen das Basis-Rezept für Hummus.

Das Hummus-Grundrezept ist kinderleicht
Das Grundrezept für Hummus: einfach, schnell und natürlich lecker

Ein weiterer Vorteil: Sie können das klassische Hummus-Grundrezept nach Ihrem Geschmack abwandeln und dadurch immer wieder neue Varianten kreieren. Reichern Sie den Dip mit zusätzlichen Zutaten an, wie zum Beispiel Kräutern, Roter Bete, Aubergine & Co. Keine Angst: Der Kichererbsen-Brei ist hart im Nehmen und lässt sich eigentlich nicht "versauen". Geht nicht, gibt’s nicht – lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf.

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Inspiration gefällig? Kein Problem. Aber zunächst verraten wir Ihnen das Basis-Rezept für Hummus.

Grundrezept für Hummus

Zutaten für 4 große Portionen / rund 10 Dip-Portionen

  • 500 g Kichererbsen (Dose)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zitrone, nur der Saft
  • 150 ml Wasser
  • 150 bis 200 g Tahini (Sesampaste)
  • ½ TL Salz
  • ½ TL Kreuzkümmel
  • 1 EL Olivenöl

1. Kichererbsen abtropfen lassen. Wer getrocknete Kichererbsen (dann nur 250 g – die quellen ja noch auf) verwendet, muss diese vorher über Nacht einweichen lassen und anschließend kochen. 
3. Kichererbsen in einen Mixer geben und zusammen mit Knobi, Zitronensaft und dem Wasser (nach und nach hinzufügen) pürieren. Nun die Sesampaste hinzugeben und nochmals auf höchster Stufe durchmixen. 
4. Mit Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Olivenöl toppen. Wer mag, kann das Topping noch ausdehnen und den Dip mit Petersilie und Koriander, Chiliflocken oder Granatapfelkernen dekorieren.

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Übrigens: Olivenöl kommt klassischerweise nicht ins Hummus, sondern lediglich als Topping oben drauf, auch wenn viele Rezept im Internet (reichlich) Olivenöl enthalten. Das entspricht aber nicht dem Original-Rezept. Die Sesampaste sorgt nämlich für die Cremigkeit, nicht das Olivenöl. 

5 leckere Hummus-Kreationen

Hummus ist unglaublich vielfältig
Mit Rote Bete, Spinat oder Bärlauch lässt sich das Grundrezept pimpen

Wer auf Experimente in der Küche steht, kann das originale Hummus-Rezept mit wenigen Handgriffen, beziehungsweise Zutaten, verändern. Hier ein paar Ideen:

  1. Avocado-Hummus: Einfach 1-2 Avocados zum Basis-Rezept geben. 
  2. Edamame-Hummus: Kichererbsen gegen Edamame (grüne Sojabohnen) austauschen, mit 1-2 EL Kokosöl und den restlichen Zutaten (Tahini & Co.) vermengen. 
  3. Rote Bete-Hummus: Frische Rote Bete iwürfeln und m Backofen bei 200 °C für rund 30 Minuten rösten. Anschließend mit in den Mixer zu den anderen Hummus-Zutaten geben. 
  4. Bärlauch- oder Spinat-Hummus: Einfach eine Handvoll frischen Bärlauch oder Blattspinat mit zum Grundrezept geben, fertig!
  5. Tomate-Basilikum-Hummus: Basis-Rezept um ein paar getrocknete Tomaten in Öl (10 Stück) und ½ Bund frischen Basilikum ergänzen.

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Ob als Dip, Brotaufstrich oder Pasta-Sauce: Hummus schmeckt einfach immer. Der Kichererbsen-Brei ist zudem gesund, irre lecker und blitzschnell zubereitet.