Die meisten Zahnbürsten sind gefährliche Schrubber

Men's Health-Test: Von 35 Modellen überzeugten nur drei

Hamburg - Die meisten im Handel erhältlichen Zahnbürsten taugen nicht viel. Nicht wenige können sogar das Zahnfleisch verletzen. Das Männer-Lifestylemagazin "Men's Health" (www.menshealth.de) hatte elf elektrische und 24 Handzahnbürsten getestet, unterstützt von Ursula Platzer, Professorin für präventive Zahnheilkunde an der Universität Hamburg. Das Ergebnis: Nur zwei Elektrobürsten bekamen die Schulnote "gut", eine musste sogar mit "mangelhaft" bewertet werden. Unter den 24 herkömmlichen Zahnbürsten fand sich nur eine, an der nichts auszusetzen war. Neun weitere waren noch nicht einmal eine einzige positive Anmerkung wert.

Insgesamt haben die meisten Zahnbürsten zu lange und zu harte Borsten sowie einen zu großen Bürstenkopf. Zudem gibt die Federung vieler Zahnbürsten erst bei einem Druck von etwa 400 statt 100 Gramm nach. Jeder einzelne Kritikpunkt ist für sich schon eine Gefahr für das Zahnfleisch. „Ob elektrisch oder manuell, die perfekte Bürste hat einen sehr kleinen Kopf mit gleich langen, dichten und weichen Borsten“, erläutert Prof. Ursula Platzer. Im übrigen sind ihrer Erfahrung nach elektrische Bürsten bestenfalls am Anfang den manuellen Modellen im Reinigungseffekt überlegen. „Nach längerer Anwendung ist kein Unterschied mehr festzustellen.“

Einzelheiten über die insgesamt 35 getesteten Zahnbürsten veröffentlicht „Men‘s Health“ in seiner aktuellen Ausgabe.

Men's Health
5.9.2003

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