Fett macht nicht fett

Ernährungsforscher: Geltende Diätregeln sind falsch und ungesund

Hamburg – Fett macht schlank und Kohlenhydrate sind wahre Dickmacher. Dies sind zusammengefaßt die aktuellen Erkenntnisse der Ernährungsforschung, berichtet das Männermagazin ”Men’s Health” in seiner soeben erschienenen Januar-Ausgabe. Die Zeitschrift kommt nach Auswertung zahlreicher medizinischer Studien zu dem Ergebnis: Die bisherige Lehrmeinung wird geradezu auf den Kopf gestellt, die Diätregeln müssen neu formuliert werden.

Die bislang als gesundheitsförderlich angesehenen Kohlenhydrate sind bei erhöhter Zufuhr sogar Gift für die Gesundheit. Sie verursachen nicht nur einen entsprechenden Bauchumfang, sondern auch Diabetes und Herzinfarkt. Der Grund: Die Muskeln als wichtigste Abnehmer haben mangels Bewegung weitaus weniger Bedarf, als ihnen mit der Ernährung zugeführt wird.

Die zweite revolutionäre Erkenntnis: Mehr Fett führt nicht zu mehr Gewicht, ganz im Gegenteil. Eine Studie der Harvard University zeigte: Übergewichtige mit einer etwas fetteren Diät nahmen auffällig schneller ab, als die ”fettarme” Vergleichsgruppe (gleiche Kalorienzahl). Zudem hielten aus der Fettgruppe mehr Teilnehmer die Diät auch durch. ”Außerdem gibt es immer mehr Hinweise, dass fettarme, kohlenhydratreiche Kost unerwünschte Veränderungen bei Blutfettwerten bewirkt”, so die Colorado State University. Mit anderen Worten: Fettsparen hilft nicht unbedingt gegen Herzinfarkt.

Wissenschaftlich ebenfalls nicht mehr haltbar ist die jahrzehntelange Meinung, Fleisch trage zur Entstehung von Krebs bei. Mit viel Gemüse genossen, sei es sogar gesund. Lediglich gepökelt oder scharf gegrillt gilt es unter Ernährungswissenschaftlern als bedenklich.

Einzelheiten und Begründungen der Diätrevolution veröffentlicht ”Men’s Health” in seiner seit Mittwoch, 13. Dezember, im Zeitschriftenhandel erhältlichen Ausgabe.

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