Fitness-Studios oft selbst nicht fit

Men‘s Health-Umfrage deckt 14 Schwachpunkte auf

Hamburg – Jedes dritte Mitglied eines Fitness-Studios ist mit dem Angebot seines Trainingszentrums unzufrieden. Häufig werde für viel Geld vergleichsweise wenig geboten. Dies geht aus einer Online-Umfrage des Männer-Lifestyle-Magazins "Men's Health" hervor, an der sich mehr als 1.300 Männer beteiligt hatten.

Hauptkritikpunkt sind die langen Wartezeiten an beliebten Geräten. 39 Prozent der Befragten ärgert das. Fast ebenso viele (38 Prozent) vermissen einen Gesundheits-Check, der laut Verband Deutscher Fitness- und Freizeitunternehmen zum Standardprogramm zählen sollte. Insgesamt deckte die Umfrage 14 Schwachpunkte deutscher Fitness-Studios auf. Vor diesem Hintergrund beklagten sich denn auch 36 Prozent der Umfrageteilnehmer, dass sie ihren Vertrag nicht vorzeitig kündigen können.

Nach Ansicht einer Hamburger Rechtsanwaltskanzlei gehören jedoch Klauseln, die eine vorzeitige Kündigung oder eine Unterbrechung regeln, in den Vertrag. Auch lange Warte-zeiten vor Trainingsgeräten müssen selbst in Stoßzeiten nicht hingenommen werden. Wenn nach einem Beschwerdebrief keine Besserung eintritt, "kann auf Grund eines nicht erfüllten Vertrags" schriftlich und fristlos gekündigt werden, so Rechtsanwalt Dr. Thomas Schwarz.

Zu den Kritikpunkten zählen unter anderem: tagelang defekte Geräte, schlechte Betreuung durch Trainer, beschädigte Polster an Trainingsgeräten, abgestandene Luft im Trainingsbereich, keine Sport begleitende Ernährungsberatung und überfüllte Trainingskurse.

Das gesamte Ergebnis der Umfrage sowie die Stellungnahmen von Experten veröffentlicht "Men‘s Health" in seiner am Mittwoch, 12. November, erscheinenden Ausgabe.

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