Heiße Maroni – Vorsicht vor Schimmel und Ungeziefer

Was Ihnen beim Naschen auf den Weihnachtsmarkt den Appetit verderben kann.

Hamburg – Heiße Maroni können voller Fäulnis, Schimmel und Ungeziefer stecken. Darauf macht das Männermagazin "Men's Health" in seiner am Mittwoch, 16. Oktober, erscheinenden Ausgabe aufmerksam. Untrügliche Zeichen dafür sind, wenn die Nüsse leicht, weich und verschrumpelt sind. Stattdessen sollten sie schwer und fest sein.

Außerdem, so die Verbraucherberatung Bayern gegenüber dem Magazin: Trotz der schwarzen Kruste sollte die glänzende, glatte Schale noch erkennbar sein. "Kleine Löcher lassen dagegen auf Würmer schließen." Grün-weißlicher Flaum auf dem gerösteten Maronenkern ist gefährlicher Schimmel.

Von minderer Qualität oder nicht mehr frisch und vertrocknet ist die Frucht, wenn der karamellfarbene Kern und die Haut bei mehreren Maronen untrenntbar sind. Schmecken sie bitter bis pelzig, statt samtig-sahnig, sind sie noch nicht richtig durch. Schmeckt es muffig, sind die Kastanienöle ranzig. Auch die Temperatur ist ein Gradmesser für die Qualität: Ist die Tüte lauwarm, dann waren die Maroni entweder zu kurz auf dem Grill oder sind bereits abgekühlt. In dem Zustand lassen sie sich kaum mehr schälen.

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