Woran Sie erkennen, ob die Frau an Ihrer Seite die Richtige ist

Woran Sie erkennen, ob sie die Richtige ist
Ist sie's oder ist sie's nicht? Wenn Zweifel an der Partnerin aufkommen, sollte man dringend einmal in sich gehen

Haben Sie Mrs. Right schon gefunden? Oder bloß Mrs. Ganz-O.K.? Wie erkennt man, ob die Frau an seiner Seite die Richtige ist? 11 Fragen, nach denen Sie klarer sehen ...

In der Regel ist es vor einer Partnerschaft doch so: Bevor wir uns wirklich drauf einlassen und die neue Frau immer mehr zu "der Einen" wird, machen wir uns Gedanken darüber, ob es mit ihr auch wirklich passt. Finden wir sie nicht nur süß und heiß, sondern ist sie auch jemand, mit dem wir durch Dick und Dünn gehen können? Können wir uns auf die Schöne verlassen, wenn's drauf ankommt? Können wir mit ihr lachen und weinen und albern und ernst sein? Bringt sie das Komplettpaket mit und finden wir ihr Kichern auch in 20 Jahren noch niedlich oder geht uns dann alles bloß noch auf den Wecker?

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Wenn irgendwie die Luft raus ist ...

All diese Fragen sind gut und wichtig, aber das Tückische an ihnen ist: Die Antwort darauf bekommen wir häufig erst viel später. Manchmal dauert es Jahre, bis uns auffällt, dass die Frau an unserer Seite doch nicht das ist, wonach wir suchen. Und das muss gar nicht an ihr liegen, sondern vielleicht einfach daran, dass sich Menschen (auch Sie selbst) ändern. Und damit auch ihre Erwartungen, Wünsche, Geschmäcker und Lebenspläne. Was dann? Die gemeinsamen Jahre über den Haufen werfen? Darauf vertrauen, dass man jemanden findet, mit dem alles besser wird? Oder lieber alles beim Alten belassen, weil's ja irgendwie trotzdem funktioniert?

Ist denn gar nichts mehr zu retten?

Ob es sich lohnt an der Beziehung zu arbeiten – diese Frage muss jeder letztlich für sich selbst beantworten. Schließlich geht es hier nicht um eine rein rationale Entscheidung, die sich aus einer Pro-Kontra-Liste erschließt. Die Gefühlswelt hat hier ein großes Wörtchen mitzureden. Und das ist auch der Grund, warum Sie sich für Ihre Entscheidung Zeit nehmen sollten. Daniela van Santen ist Beziehungscoach in der "Liebeskummerpraxis" in Hamburg. Ihr Rat, wenn man vor der zermürbenden Frage steht, ob man gehen oder bleiben soll: Sich die Frage stellen, ob man sich vorstellen kann, mit dem Partner auch die nächsten 20 Jahre zu verbringen. Verneint man dies, hat man die Antwort auf seine Frage.

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Er will Kinder, sie lieber einen Hund. Schwierige Voraussetzungen für die Liebe

Ganz wichtig: Reden Sie mit ihr! Fehlende oder schlechte Kommunikation in einer Partnerschaft sind der Nährboden für Missverständnisse und das Gefühl vom Partner nicht verstanden zu werden. Unterschätzen Sie nicht die Kraft offener, ehrlicher Worte. Das sollten sich Paare einander schuldig sein.

Entscheidungshilfe: So erkennen Sie, ob Sie die richtige Frau für Sie ist

Keine Frage, Reparieren ist häufig schöner als wegwerfen, und trotzdem: Bevor die Jahre ins Land ziehen und Sie sich irgendwann Vorwürfe machen, kostbare Zeit (Ihre eigene und auch die Ihrer Partnerin) verschwendet zu haben, sollten Sie handeln. Als Entscheidungshilfe haben wir 11 Fragen zusammengetragen, die Sie sich stellen sollten, wenn Sie nicht (mehr) sicher sind, ob die Frau an Ihrer Seite die Richtige ist.

1. Lässt sie die Kirche im Dorf?

Wer schon einmal mit einer waschechten Drama-Queen zusammen war, wird diesen Aspekt zu schätzen wissen. Frauen, die jede Kleinigkeit zum Anlass nehmen, um Ihnen eine Szene zu machen, machen Ihnen auf Dauer das Leben schwer. Und dabei müssen nicht einmal mehr Sie selbst immer der Auslöser sein. Wer chronisch unzufrieden ist, gibt gern allem Möglichen in seinem Umfeld die Schuld für die eigenen Unzulänglichkeiten. Fakt ist: Eine erwachsene Frau sollte in der Lage sein, ihre Launen und Gefühle auch mal mit sich selbst auszumachen, ohne immer gleich andere mit ihrem Missmut runterzuziehen. Wer immer gleich auf 180 ist, macht sich auf Dauer nicht nur selbst kaputt, sondern offenbart damit gleichzeitig auch eine ziemlich große Portion Egoismus.

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2. Begegnen sie sich auf Augenhöhe?

Wenn der eine dem anderen permanent die Welt erklären möchte oder Spaß daran hat, herumzukommandieren, wird's schwierig. Auch das Gegenteil, nämlich extreme Unterwürfigkeit und das Bestreben immer gefallen zu wollen, kann auf Dauer ganz schön nerven. Ein Beispiel: Am Anfang mögen Sie vielleicht noch Gefallen daran finden, sich besonders spendabel zu zeigen und alles zu zahlen. Aber wie fühlen Sie sich, wenn die Frau an Ihrer Seite das eiskalt ausnutzt; unterschwellig oder auch offenkundig? Möchten Sie so jemanden wirklich als Partnerin haben? Anderes Beispiel: Ihre Partnerin himmelt Sie an, überhöht Sie maßlos und macht sich selbst neben Ihnen ganz klein. Fühlt sich das richtig an? Wahrscheinlich nicht. Ein respektvoller Umgang, bei dem die Partner gleichsam fair miteinander umgehen und auf einer Stufe stehen, ist die Grundvoraussetzung für eine funktionierende und gesunde Paarbeziehung. 

3. Steht sie zu Ihnen und ist sie stolz auf Sie?

Damit meinen wir nicht, dass sie zu Ihnen heraufschaut und auf ein Podest stellt. Das würde nämlich gänzlich mit Punkt 2 korrelieren. Eine Partnerin, die stolz auf Sie ist, nimmt Sie selbstverständlich und vor allem gerne mit, wenn irgendetwas ansteht – Geburtstage von Freunden, irgendwelche Feierlichkeiten oder sei es einfach nur der Gang ins Gym. Es gibt Partner, die den anderen gern verstecken. Das kann ganz unterschiedliche Gründe haben, aber sicherlich keine, die sie Ihnen mit gutem Gewissen nennen könnte. Wenn sie es wirklich ernst mit Ihnen meint, Sie liebt und schätzt, dann wird es ihr eine Freude sein, Sie mit zu den Menschen und Aktivitäten zu bringen, die ihr wirklich wichtig sind. Andernfalls sollten Sie sich fragen, ob Sie wirklich mit einem Menschen zusammenleben möchten, dem Sie irgendwie peinlich sind.

4. Teilen sie die gleichen Ziele und Lebensträume?

Sie möchte in den Süden auswandern und als Surflehrerin ihr Geld verdienen, während Sie vom Häuschen mit Vorgarten und 3 Kindern träumen? Um eine solche Beziehung aufrechtzuerhalten, muss einer von beiden irgendwann einen ziemlich heftigen Kompromiss eingehen. An dieser Stelle sollten Sie einmal in sich gehen und sich fragen, ob Sie wirklich bereit sind Ihre Träume aufzugeben, um in die ihrer Partnerin zu passen oder ob Sie damit leben könnten, dass die Partnerin ihre Träume und Ziele Ihren eigenen unterordnet. Eine solche Entscheidung zu fällen ist hart, aber absolut notwendig, wenn Sie sich nicht irgendwann vorwerfen wollen, Zeit verschwendet zu haben, weil man viel zu lange vor der Wahrheit davongelaufen ist.

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5. Können Sie sich mit ihr kaputtlachen?

Bitte unterschätzen Sie nicht die Wichtigkeit von Humor in einer Beziehung. Sie glauben, Werte wie Treue und Verlässlichkeit sind doch viel wichtiger und Humor sei nur ein netter Zusatz? Fehlanzeige. Humor verbindet ungemein und macht das Leben zu zweit um so vieles reicher. Oder wie oft würden Sie sich mit einem Typen zum Biertrinken treffen, der nur über Fips Asmussen und Mario Barth lachen kann? Eben!

6. Können Sie mit ihr über restlos alles reden?

Und damit meinen wir nicht, was heute Abend gekocht wird und in welchen Kinofilm sie am Wochenende gehen. Können Sie mit Ihrer Partnerin auch Probleme wälzen? Ihre Sorgen und Ängste teilen? Haben Sie so viel Vertrauen zueinander, dass es gefühlt nichts auf dieser Welt gibt, das man mit ihr nicht besprechen könnte? Wenn Sie all das bejahen können – Gratulation! Damit dürften Sie vielen Paaren etwas ganz Entscheidendes voraus haben. Wer einen Partner an seiner Seite hat, der mit Verständnis und Geduld reagiert, der zuhören und fair diskutieren kann, darf sich tatsächlich glücklich schätzen.

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7. Lässt Sie Ihnen Luft zum Atmen?

Das Bedürfnis nach Nähe und Freiraum ist bei jedem Menschen individuell. Das sollten Sie, aber auch Ihre Partnerin wissen und vor allem akzeptieren. Wenn das Treffen mit den Kumpels vom Eifersuchtsdrama daheim überschattet wird, weil sie partout nicht verstehen will, dass es sich um einen reinen Männerabend handelt, haben Sie irgendwann keinen Spaß mehr an Ihrer Beziehung und vielleicht auch bald keine Freunde mehr. Kompromisse sind wichtig und gut, aber bitte nicht bis zur Selbstaufgabe. Beherrscht Ihre Partnerin diesen Drahtseilakt?

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8. Unterstützen sie sich gleichermaßen?

Sie brauchen sicherlich keine Cheerleaderin an Ihrer Seite, die Sie ständig pusht und auf Kurs hält. Genauso wenig sollten Sie rund um die Uhr der Motivationscoach Ihrer Partnerin sein. Keine Frage, es gehört zu einer gesunden Beziehung dazu, sich gegenseitig zu unterstützen und zu motivieren. Dass der eine hin und wieder mehr Zuwendung benötigt, weil es vielleicht gerade im Job ganz mies läuft oder Probleme an der Seele nagen, ist ganz normal. Wenn einer von ihnen allerdings seine gesamte Energie darauf verwendet, den anderen immer wieder aufzurichten und bei Laune zu halten, stimmt etwas nicht. Kommt hinzu, dass sie Sie in schwierigen Zeiten hängen lässt und dies permanent damit entschuldigt, dass es ihr selbst nicht gut geht, sollten Sie sich fragen, wie ausgeglichen Ihre Beziehung eigentlich ist.

9. Nimmt Ihre Partnerin Sie so an wie Sie sind?

Ihre Partnerin doktert gern an Ihnen herum und zwar nicht im Bett, sondern im Alltag? Vielleicht, indem sie an Ihrem Kleidungsstil mäkelt? Ihren Kumpels ständig kritisiert oder sich über Ihren Einrichtungsstil lustig macht? Man kann und sollte seinen Partner auf Dinge aufmerksam machen, die einen stören oder die objektiv betrachtet tatsächlich verbesserungswürdig sind. Aber das darf nicht zur Dauerbeschäftigung werden. Will sie wirklich Sie, so wie Sie sind oder eine idealisierte Version von Ihnen, die sie erst noch zurechtzimmern muss? Machen Sie sich klar: Sie sind keine Barbiepuppe, die man nach Belieben anziehen, frisieren und zurechtbiegen kann. Sie sind eine Persönlichkeit, die es wert ist so geliebt und angenommen zu werden, wie Sie nun einmal sind. Punkt.

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10. Hat sie was auf dem Kasten?

Wir hoffen einfach mal, dass Sie sich nicht bloß mit dicken Dingern zufrieden geben, wenn es sich um die Frau fürs Leben handelt. Dieser Punkt ist vielleicht selbstredend, schafft es aber trotzdem in unsere 11-Punkte-Liste. Bei all den hübschen Gesichtern, Schmollmündern und scheinbar makellosen Körpern, die uns tagtäglich bei Instagram & Co. begegnen, ist es sicherlich nicht verwerflich, hin und wieder ins Schwärmen zu kommen. Klar, wer möchte nicht so ein knackiges Häschen neben sich liegen haben? Wir wissen zwar, dass Sie keine Frau brauchen, mit der Sie über die Relativitätstheorie philosophieren können und sie muss auch nicht mal mehr aus Faust zitieren können. Und trotzdem: Das Leben an der Seite eines klugen, cleveren Geistes ist wesentlich spannender als mit einem Kelly-Bundy-Verschnitt. Versprochen.

11. Ist sie ein guter Mensch?

Nein, Punkt 11 ist nicht die Frage danach, ob sie auch eine hammermäßige Granate im Bett ist. Ist sie sicherlich ohnehin, wenn es sich um Ihre Partnerin handelt. Mindestens genauso wichtig: Ist sie ein vertrauenswürdiger, ehrlicher Mensch? Geht sie mit offenem Herzen durchs Leben? Ist sie positiv eingestellt – gegenüber sich selbst und anderen? Ist sie liebevoll und stark und weiß was sie will? Hat sie Mitgefühl und sieht nicht nur sich? Kurzum: Hat sie ein gutes Herz? Wir hoffen es sehr für Sie. 

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