5 fiese Kalorienbomben auf dem Weihnachtsmarkt entschärft

Kalorien einsparen auf dem Weihnachtsmarkt
Ein Bummel über den Weihnachtsmarkt wird schnell zur Kalorienfalle. Wir haben den Ausweg!

Ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt endet oft in einem völligen Kalorien-Overkill – Schluss damit! So sagen Sie Fettbomben, wie Bratwurst und Reibekuchen, den Kampf an!

Auch wenn das Jahr mal wieder viel zu schnell vergangen ist, die Freue auf den ersten Weihnachtsmarktbesuch ist jedes Jahr aufs Neue riesig. Eine obligatorische Bratwurst darf hier natürlich nicht fehlen. Wird die dann noch mit ein paar Tassen Glühwein heruntergespült, verschwindet das im Sommer hart erarbeitete Sixpack so schnell unter einer Fettschicht, wie die Dächer der Weihnachtsmarktstände unter einer Schneedecke. Denn eines haben (fast) alle Weihnachtsmarkt-Leckereien gemeinsam: eine große Portion Fett, Zucker und Kalorien.

Wir nehmen für Sie die klassischen Kalorienbomben auf Weihnachtsmärkten unter die Lupe und verraten Ihnen, zu welchen gesundes Alternativen Sie guten Gewissens greifen können.

1. Bratwurst

So knusprig und lecker sie auch sein mag, wenn Ihnen Ihre Figur nicht Wurst ist, sollten Sie einen Bogen um Bratwürste machen. Eine Schweinsbratwurst hat satte 430 Kalorien – und vergessen Sie nicht die Extra-Kalorien für Ketchup, Senf und Brot. Auch Kalbsbratwürste schneiden im Kaloriencheck nicht viel besser ab.

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1 Bratwurst (150 g) enthält: 437 Kalorien, 23 Gramm Eiweiß, 0 g Kohlenhydrate und 38 Gramm Fett

Kalorienarme Alternative zur fettigen Bratwurst

Alternativen zur Bratwurst gibt es so einige: Wie wäre es zum Beispiel mit einem gegrillten Putenspieß? Der ist das perfekte Muskelfutter, denn Putenfleisch hat rund 20 Gramm Protein pro 100 Gramm. Ein weiterer Vorteil: Protein sättigt langanhaltend, so dass es Ihnen leichter fällt, anderen Leckereien zu widerstehen. Auch Grünkohl mit Kassler ist eine gute Wahl oder Burgunderschinken – ohne Brötchen ist der sogar Low Carb.

2. Glühwein

Ein Weihnachtsmarktbesuch ohne Glühwein? Kaum vorstellbar. Doch leider hat Glühwein zumindest kalorientechnisch einen bitteren Beigeschmack. Und wenn Sie Ihren Glühwein am liebsten mit Schuss genießen, schießt Ihr Kalorienkonto noch einmal zusätzlich in die Höhe. Außerdem sättigen flüssige Kalorien so gut wie gar nicht. Plus: Alkohol legt die Verdauung lahm und hemmt Ihre Fettverbrennung. Auch ambitionierte Kraftsportler tun Ihren hart antrainierten Muskeln mit Glühwein nichts Gutes, da Alkohol sich negativ auf das Muskelwachstum auswirkt.

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1 Glas Glühwein (200 Milliliter) liefert: 210 Kalorien, 0 Gramm Eiweiß, 29,5 Gramm Kohlenhydrate, 0 Gramm Fett.

Kalorienbomben auf dem Weihnachtsmarkt clever entschärft!
Ein Becher Glühwein hat es kalorientechnisch in sich

Kalorienarme Alternativen zu Glühwein

Sie müssen natürlich nicht 100 Prozent auf Alkohol verzichten. Unser Tipp: Probieren Sie heißen Apfelwein (Glühmost) aus. Der enthält pro Tasse nur 100 Kalorien. 

3. Gebrannte Mandeln

Wenn Zucker in einem Topf mit Mandeln karamellisiert, entsteht ein Geruch, dem man kaum widerstehen kann. Doch Sie ahnen es schon: Mandeln an sich sind zwar super gesund, doch in Kombi mit Zucker eine echte Kalorienbombe. Das gleiche gilt leider auch für gebrannte Cashews oder Erdnüsse.

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Eine kleine Tüte (100 Gramm) gebrannte Mandeln enthalten: 570 kcal, 15 Gramm Eiweiß, 23 Gramm Kohlenhydrate und 43 Gramm Fett.

Kalorienarme Alternativen zu gebrannten Mandeln

Wer sich schon das ganze Jahr über auf seine heißgeliebten, gebrannten Mandeln freut, sollte sich definitiv ein Tütchen gönnen. Essen Sie die nur nicht alle sofort, sondern verteilen Sie sie auf mehrere Tage. Alternativ können Sie zu Maroni greifen, denn die sind der perfekte, weil kalorienarme Ersatz für gebrannte Mandeln. Die gerösteten Esskastanien schmecken aromatisch nussig und leicht süßlich und bringen es pro 100 Gramm nur auf rund 180 Kalorien bei 2 Gramm Fett.

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Auch ein Crêpe ist alternativ erlaubt, der liefert pro Portion nur etwa die Hälfte der Kalorien von gebrannten Mandeln – mit Zucker oder Apfelmus um die 240 kcal.

4. Reibekuchen (Kartoffelpuffer)

Reibekuchen schwimmen meistens geradezu im Fett. Doch es gibt auch Gutes zu berichten: Das Vitamin C von Kartoffeln wird zum Teil erhalten, auch versorgen Reibekuchen den Körper mit Kalium. Die Puffer sind allerdings wegen des hohen Fettgehalts recht schwer verdaulich. 

Reibekuchen sind Fettschleudern
Kartoffeln in Fett frittiert – gesund geht anders

Ein Reibekuchen, in Öl gebraten (120 g), enthält: 306 kcal, 4 Gramm Eiweiß, 19 Gramm Kohlenhydrate und 24 Gramm Fett – plus 2 Esslöffel Apfelmus rund 40 kcal mehr.

Kalorienarme Alternative zum Reibekuchen

Kartoffelgerichte gibt es viele auf dem Weihnachtsmarkt. Doch Pommes (474 kcal pro Portion), Kartoffelecken (425 kcal pro Portion) oder Schupfnudeln (300 kcal pro Portion) haben es kalorientechnisch faustdick hinter den Ohren. Die gesündeste Wahl wäre eine Backkartoffel mit Kräuterquark, die hat nur schlanke 190 Kalorien, und Kräuterquark enthält wertvolles Protein.

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Eine weitere Alternative: die Champignon-Pfanne. Wer dabei noch auf die obligatorische Knoblauchsauce verzichtet, spart ordentlich Kalorien.

5. Plätzchen, Lebkuchen & Co.

Lebkuchen, Dominosteine und Baumkuchen gibt es nicht nur seit Monaten im Supermarkt, sondern auch auf dem Weihnachtsmarkt. Wer bislang noch widerstehen konnte, wird spätestens jetzt schwach. Das ist auch völlig ok, denn man sollte sich nicht alles verbieten. Wichtig ist eigentlich nur, in welchem Ausmaß Sie zuschlagen.

>>> Weihnachts-Plätzchen für Kerle

Entscheiden Sie einfach selbst, wo Sie Kalorien sparen wollen – anhand unserer Kalorientabelle.

Plätzchen & GebäckKalorien pro 100 gKalorien pro Stück
Anisplätzchen385 kcal31 kcal
Baumkuchen427 kcal299 kcal
Dominosteine403 kcal52 kcal
Elisenlebkuchen413 kcal165 kcal
Früchtebrot350 kcal175 kcal
Gewürzkuchen360 kcal216 kcal
Makronen446 kcal45 kcal
Pfeffernüsse369 kcal47 kcal
Printen466 kcal93 kcal
Spekulatius490 kcal49 kcal
Stollen409 kcal286 kcal
Vanillekipferl491 kcal34 kcal
Zimtsterne456 kcal32 kcal

Fazit: Kalorien sparen: ja, Kalorien zählen: nein!

Es ist wirklich lobenswert, dass Sie auch in der Weihnachtszeit auf Ihre Figur achten. Doch wer hart trainiert, sollte sich auch mal etwas gönnen (können!). Seien Sie also nicht zu streng mit sich und verbieten Sie sich nicht ständig jede Leckerei. Verbote schüren nämlich unterbewusst das Verlangen auf mehr.

Unser Tipp: Planen Sie einen Weihnachtsmarktbesuch als Cheat-Day ein und ernähren Sie sich an anderen Tagen wieder gesund. So kosten Sie die Adventszeit voll aus.