Kein Genuss mit billigen Espressomaschinen

Dann lieber die altbekannte neapolitanische Caffeteria

Hamburg – Bei der Anschaffung einer Espressomaschine zu sparen, verdirbt schnell den Genuss am kleinen Schwarzen. Im schlimmsten Fall schmeckt er wie deutlich zu stark geratener Bohnenkaffee, warnt das Männermagazin "BEST LIFE" nach einem ausgiebigen Test von sieben Espressomaschinen.

Dabei überzeugten Vollautomaten zu Preisen um 650 und 1.200 Euro am besten. Als preiswerte Alternative für rund 50 Euro bewährte sich nur die altbekannte neapolitanische Caffeteria-Kanne auf der Herdplatte. Augenfälligster Nachteil: keine Spur von Crema – geschmacklich aber immer noch mit am besten. Die getestete Handhebelmaschine für 600 Euro ist zwar eine optische Augenweide, aber kein Quell der Gaumenfreude.

Perfekten Espresso produzieren jedoch auch die besten Maschinen nur, wenn einige Grundregeln beachtet werden: Immer frisches Wasser und vorgewärmte Tassen. Bohnen innerhalb eines Monats verbrauchen, Pulver in einer Woche. Außerdem: Kaffee dunkel und kühl lagern, aber nicht unter zehn Grad, da Kälte das Aroma beeinträchtigt.

Einzelheiten des Espresso-Tests veröffentlicht "BEST LIFE" in seiner aktuellen Ausgabe.

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