Knoblauch kurbelt das Sexleben an

Gesundheit/Ernährung/Forschung – Neue Forschungen beweisen: Die Knolle hat ungeahnte Kräfte

Hamburg – Über Knoblauch die Nase zu rümpfen, ist dumm. Die Knolle kann mehr als nur aufdringlich riechen, berichtet das Männer-Lifestylemagazin "Men's Health" in seiner aktuellen Ausgabe. Sie bringt das Sexleben in Schwung, bekämpft Krebs, stärkt Herz und Kreislauf, schützt den Darm, senkt den Cholesterinspiegel, wehrt Erkältungen ab, schützt vor Infektionen und hebt die Stimmung. All dies beweisen zahlreiche internationale Forschungsergebnisse, die auch zeigten, dass sich etwa ein Drittel der Menschen genetisch bedingt keine Sorgen um den Geruch zu machen braucht.

So entdeckte die Smell and Taste Treatment and Research Foundation in Chicago, dass der Geruch der Pflanze die sexuelle Erregung fast doppelt so stark steigert wie der von Parfum. Die Chicagoer Forscher waren es auch, die herausfanden, dass Knoblauchgeruch nicht einsam machen muss. Familien, die beim Abendessen Knoblauchbrot aßen, zeigten ein harmonischeres Miteinander.

Wissenschaftler des Shanghai Cancer Institute konnten beweisen, dass zwei Knoblauchzehen pro Tag das Prostatakrebsrisiko um 50 Prozent senken. Laut einer Studie der japanischen Universität Osaka bremst sogar ein Extrakt in Pillenform das Wachstum von Krebszellen im Darm. Zwei Zehen täglich können das Wachstum des Helicobakter pylori, mitverantwortlich für Magengeschwüre und Magenkrebs, stoppen, fand das Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle heraus.

Nach einer anderen US-Studie reduziert Knoblauch Ablagerungen in den Arterien und senkt den LDL-Cholesterinwert. Eine indische Studie der Universität Jundai verspricht weniger Schäden nach einem Herzinfarkt oder einer Herzoperation. Die stark antiviralen Eigenschaften der Wunderknolle können Erkältungsinfektionen abwehren, so die University of Arizona. Außerdem kann die Knolle nach Überzeugung von Forschern der Uni München vor Infektionen durch Bisswunden schützen.

Wie der Knoblauchgestank verduftet, verrät Peter Kelly von der Johnson and Wales University in Providence (USA): Ein Stück Zitrone in Salz tauchen und darauf kauen. Klebt der Geruch an den Händen, sie einfach unter fließendem Wasser an einem Stahllöffel reiben oder die Hände mit trockenem Zeitungspapier abreiben.

Men's Health / 15.3.2007

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