Vorsorge: Kuscheln für den Kreislauf

Schon Händchenhalten senkt den Blutdruck

US-Studien: Kuscheln, Landluft und Urlaub stärken Herz und Kreislauf

Kuscheln und Zärtlichkeiten sind nicht nur gut für die Seele, sondern schützen sogar vor Herzerkrankungen. Nach einem Bericht des Männer-Lifestylemagazins "Men’s Health" (Ausgabe 12/2008, EVT 12.11.2008) haben US-Wissenschaftler der University of North Carolina herausgefunden, dass schon zehn Minuten bloßes Händchenhalten sowohl den Blutdruck als auch den Pulsanstieg verringert und dadurch das Herz-Kreislaufsystem stärkt.

Wer seiner Pumpe noch mehr Gutes tun will, sollte aufs Land ziehen, denn die verschmutzte Luft in den Städten schadet dem Kreislauf noch mehr als der Lunge. Über das Atmungsorgan gelangen nämlich feinste Staubpartikel ins Blut und sorgen für eine Verengung der Gefäße. Nach einer Untersuchung der University of Michigan steigt die Anzahl der Klinikeinweisungen wegen Herzbeschwerden deswegen an Tagen mit hoher Feinstaubkonzentration in den Städten deutlich an.

Menschen, die trotzdem gerne in der Stadt leben, sollten im Interesse ihrer Gesundheit zumindest mehrmals im Jahr in Urlaub fahren. Denn nach einer Langzeitstudie der State University of New York reduzieren Männer, die öfter mal Ferien machen, das Risiko, an einer Herz-Kreislauferkrankung zu sterben um immerhin 29 Prozent. Wie sich häufige Urlaubs-Reisen auf die Gesundheit von Frauen auswirken, verrät die von "Men’s Health" zitierte Untersuchung allerdings nicht. Schaden dürften die Ferien allerdings wohl in keinem Falle.

Men's Health/12.11.2008

Men's Health ist mit 36 Ausgaben in 42 Ländern und einer Gesamtauflage von fast 18,5 Millionen Exemplaren das größte Männer-Lifestyle-Magazin der Welt.

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