Lampenfieber muss nicht sein

Gelassenheit ist lernbar

Hamburg - Lampenfieber ist weitgehend heilbar, das Nervenflattern lässt sich in den Griff bekommen. Spezielle Lockerungsübungen oder autogenes Training helfen beispielsweise bei zitternden Händen, schreibt das Männer-Lifestyle-Magazin Men´s Health in seiner aktuellen Ausgabe (05 / 2004).

Unsicherheiten kurz vor wichtigen Vorträgen lassen sich am besten umgehen, in dem die Redemanuskripte noch einmal in Ruhe durchgegangen werden. So könne man sich vor dem Auftritt einfacher ablenken. Sinnvoll sei es auch, sich Gesprächspartner aus dem Auditorium auf die Bühne zu holen. Nach dem Motto: "Geteiltes Leid ist halbes Leid" werde der Stress so an das Publikum weitergegeben und die eigene Position gestärkt, berichtet das Magazin weiter. Gegen Lacher in der ersten Reihe helfe ein simples Mittel: "Lachen Sie einfach zurück", so Buchautor Roland Geisselhart.

Gegen weitere Unsicherheiten empfehlen Experten tägliche Atemübungen. Zudem sollte vor öffentlichen Auftritten auf Alkohol, Tee oder Kaffee verzichtet werden, da dadurch die Stimmlippen ausgetrocknet werden. Gegen eine brüchige Stimme sei für Redner meist schon ein Glas Wasser hilfreich.

Ihr Ansprechpartner zu diesem Thema:

Wolfgang Melcher, stellv. Chefredakteur Men´s Health,
Tel: 040-853303-935

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