Diese 7 Lebensmittel sollten Sie immer im Tiefkühlfach haben

Diese Lebensmittel gehören in jedes Gefrierfach
Nichts Essbares mehr im Haus? Dann werfen Sie einen Blick in Ihr Gefrierfach – da finden sich (optimalerweise) gesunde Lebensmittel für den Notfall

Tschüß, Tiefkühl-Pizza! Diese 7 (viel gesünderen) Lebensmittel haben ab sofort einen Stammplatz in Ihrem Gefrierfach, denn damit können Sie jederzeit ein gesundes Essen zaubern

Na, welche Food-Sünden bunkern Sie in Ihrem Gefrierfach? Häufig stapeln sich hier Tiefkühl-Pizzen, Schlemmerfilets, Eis und Co. So verlockend das Angebot in der Tiefkühltruhe im Supermarkt auch ist: Von Fast Food und tiefgekühlten Fertigprodukten sollten Sie die Finger lassen. Sie tarnen sich zwar als schnelle und gesunde Alternative zum Kochen, doch kalorienreiche Soßen und unnötige Zusatzstoffe machen sie zu echten Figurkillern ohne Mehrwert für Ihren Körper.

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Und dabei kann das Tiefkühlfach – mit dem richtigen Inhalt bestückt – zur gesunden Goldgrube werden. Denn hier können Sie gesunde Lebensmittel über Monate lagern und Sie im Notfall (Heißhunger, aber nichts zu essen im Haus) aus dem Gefrierfach holen und zubereiten. So vermeiden Sie es auch, mit knurrendem Magen einkaufen zu gehen und in Ihrer „Hungersnot“ nur ungesunden Kram zu kaufen.

Welche Tiefkühlprodukte Sie IMMER in Ihrer Gefriertruhe lagern sollten, verraten wir Ihnen hier:

Der Star in der Tiefkühltruhe: eingefrorenes Gemüse
Ob Spinat, Brokkoli oder eine Gemüse-Mischung: TK-Veggies sollte man immer vorrätig haben

1. Gemüse

Der Star in der Tiefkühltruhe ist eindeutig eingefrorenes Gemüse. Das kann es nämlich locker mit seinen frischen Kollegen aufnehmen. Direkt nach der Ernte wird das Gemüse schockgefrostet, sodass alle Nährstoffe erhalten bleiben. Ein großer Vorteil. Denn je länger frisches Gemüse gelagert wird, umso weniger Vitamine und Co. landen am Ende auf ihrem Teller. Die Kälte macht das Gemüse quasi immun gegen die Nährstoffverluste. Da haben selbst Spinat, Erbsen und Bohnen das ganze Jahr Saison.

Und Zeit sparend ist das Ganze auch. Blumenkohl und Brokkoli sind schon in kleine Röschen geteilt, Spinat vorportioniert und Bohnen sind bereits küchenfertig. Zubereitet wird das Tiefkühlgemüse übrigens direkt aus der Gefriertruhe, das heißt ohne es vorher aufzutauen. Am besten lassen Sie es nicht lange, dafür bei hohen Temperaturen garen. So bleiben die Nährstoffe optimal enthalten. Für Abwechslung auf dem Teller sorgen gemixte Gemüsepfannen – ohne Soße versteht sich. In denen verstecken sich nämlich haufenweise Kalorien und Zusatzstoffe.

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2. Hähnchen- und Putenbrust

Hähnchen- und Putenbrust sind vor allem bei Sportlern sehr beliebt. Aus gutem Grund: Das magere Fleisch enthält kaum Fett, dafür aber eine ordentliche Portion Eiweiß. Eben das perfekte Muskelfutter. Gut, wenn Sie es immer auf Vorrat haben. Im Kühlschrank ist die Haltbarkeit jedoch nur begrenzt. Ein Hoch auf die Tiefkühltruhe! Dort halten sich Hähnchen- und Putenbrust unbedenklich ein paar Monate. An ihrem top Nährstoffgehalt ändert sich bei den eisigen Temperaturen nichts.

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Beim Auftauen sollten Sie dem fettarmen Fleisch etwas Zeit geben. Genauso wie bei der frischen Variante besteht immer das Risiko einer Salmonellen-Infektion. Und bei Wärme vermehren sich diese Bakterien besonders gerne. Lassen Sie deshalb Hähnchen- und Putenbrust am besten im Kühlschrank langsam auftauen. Außerdem immer gut durchbraten. Aber das gilt sowohl für die frisch gekaufte, als auch die tiefgefrorene Variante.

Beeren sind echte Powerfrüchtchen
Keine Beerensaison? Egal, greifen Sie zu TK-Ware

3. Beeren

Beeren sind echte Powerfrüchtchen. Frisch gibt es sie nur ein paar Monate im Jahr, tiefgekühlt haben sie hingegen das ganze Jahr Saison – zum Glück. Denn egal ob Himbeeren, Erdbeeren oder ein Beeren-Mix aus der Tiefkühltruhe: Sie alle sind reich an Vitaminen, Ballaststoffen sowie Antioxidantien, die Ihre Zellen vor freien Radikalen schützen. Beeren haben außerdem einen niedrigen glykämischen Index. Das heißt, der Zucker wird nur langsam ins Blut abgegeben, sodass Ihr Blutzuckerspiegel relativ konstant bleibt – so hat Heißhunger keine Chance. Also: zuschlagen erlaubt. Ganz egal in welcher Form. Beeren passen zu Quark, ins Müsli, den Smoothie oder lassen sich pur snacken.

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4. Wein

Wein in der Tiefkühltruhe? Klingt zuerst einmal seltsam, ist aber ein echt guter Hack, um in kürzester Zeit Soßen und Co. pimpen. Bitte nicht falsch verstehen. Wir wollen nicht, dass Sie gleich eine ganze Flasche in die Gefriertruhe legen. Damit haben Sie nichts gewonnen. Viel besser: Frieren Sie übrig gebliebenen Wein in Eiswürfelbehälter ein. Die können Sie dann portionsweise ganz nach Bedarf zum Kochen verwenden. So sparen Sie es sich, wegen einem Schuss fürs Risotto oder zum Verfeinern der Soße, gleich die ganze Flasche zu köpfen. Und Wegschütten müssen Sie Weinreste in Zukunft auch nicht mehr.

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5. Kräuter

Kräuter geben wirklich jedem Gericht den letzten Kick. Frisch brauchen Kräutertöpfe allerdings ein bisschen Zuwendung, sonst verwandelt sich das schöne Grün innerhalb von kürzester Zeit in einen Haufen vertrockneter Blätter. Außerdem leiden die Nährstoffe durch die Lagerung zu Hause. Eins zu null für die Tiefkühlkräuter. Die werden nämlich direkt nach der Ernte schockgefrostet. So bleiben Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe erhalten. Und die machen Kräuter doch so gesund. Sie unterstützen das Immunsystem, die Verdauung und wirken antibakteriell und entzündungshemmend. Bei Kräutern dürfen Sie deshalb ordentlich zugreifen und gleich die ganze Bandbreite an Petersilie, Schnittlauch, Dill, Koriander und Basilikum in Ihre Gefriertruhe verfrachten.

Fettreiche Fischsorten liefern zusätzlich essentielle Omega-3-Fettsäuren.
Lachs liefer gesunde Fettsäuren – auch im TK-Format

6. Fisch

Nein, wir reden hier nicht vom obligatorischen Schlemmerfilet mit Knusperkruste oder Fischstäbchen – die Panaden-Schleudern gehören nämlich eher zu den No go in der Tiefkühltruhe. Viel gesünder sind eingefrorene Fischfilets und auch Garnelen. Frischware müssen Sie zudem schnell verbrauchen, die Tiefkühl-Variante hält sich hingegen monatelang. Auch in Sachen Nährstoffgehalt können tiefgefrorene Fischfilets locker mit der frischen Variante mithalten. Nach dem Fangen werden sie nämlich möglichst schnell zerlegt und schockgefrostet. So gehen nur wenige Nährstoffe verloren.

Alles andere wäre schade, denn davon hat Fisch eine ganze Menge. Neben Eiweiß ist er einer der wichtigsten Jodlieferanten. Fettreiche Fischsorten liefern zusätzlich essentielle Omega-3-Fettsäuren. Aus der Tiefkühltruhe können das jedoch nur Lachs und Thunfisch. Alle anderen Arten, wie Zander, Kabeljau oder Alaska-Seelachs können da nicht mithalten, sind dafür aber besonders mager.

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7. Brühe

Was mit Wein geht, geht genauso gut mit Brühe. Und die ist ein echtes Allroundtalent in der Küche. Ein guter Gemüse-, Hühner- oder Rinderfond macht Soßen und Suppen nämlich besonders würzig. Da darf es ruhig auch mal eine Selbstgekochte sein. Dagegen kann die Instant-Brühe einpacken. Damit Sie besonders lange etwas davon haben, lohnt es sich, die Brühe in Eiswürfelbehälter einzufrieren. Bei Bedarf landet sie dann aus dem Tiefkühlfach direkt im Topf und gibt Ihrem Essen den letzten Schliff.

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Das war‘s dann wohl für die Tiefkühl-Pizza. Stattdessen verdienen diese Lebensmittel einen Stammplatz in Ihrer Gefriertruhe. Damit zaubern Sie sich im Handumdrehen eine gesunde Mahlzeit — auch wenn es fürs Einkaufen mal wieder nicht gereicht hat. Nur für Nachschub müssen Sie regelmäßig sorgen. Dann ist auf Ihre Tiefkühltruhe wirklich immer Verlass. Übrigens: Natürlich können Sie gesunde Gerichte auch für mehrere Tage vorkochen und im Tiefkühlfach lagern, Stichwort Meal Prep

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