Omas Urlaubsrat hilft Pflanzen nicht

Nur zwei von sechs Gießmöglichkeiten empfehlenswert

Hamburg - Für Zimmerpflanzen ist die Urlaubszeit die reinste Durststrecke. Dies vor allem, wenn Omas Tipps für die Bewässerung sorgen sollen, berichtet die Männer-Lifestyle-Zeitschrift "Men's Health" in seiner am Mittwoch, 13. August, erscheinenden Ausgabe. Das Magazin hatte sechs Möglichkeiten der Wasser-versorgung über 14 Tage hinweg getestet. Das Ergebnis: Beste Überlebens-chancen hatten die durstigen Zyperngraspflanzen nur mit einem automatischen Bewässerungssystem (Gardena, ca. 83 Euro) und Tonstiften, die über einen Schlauch Wasser aus einem gefüllten Glas absaugen (Blumat, ca. drei Euro). Die teure Version ist allerdings eher für Gewächshäuser gedacht.

Zur Not tut‘s auch die so genannte Fadenpumpe – ein Wollfaden, der aus einem höher gestellten Eimer Wasser ansaugt, aber auch die Umgebung unter Wasser setzen kann. Überlebenschancen haben Topfpflanzen auch, wenn sie in eine Plastikschüssel gestellt werden, die dann mit gut gewässertem Torf ausgefüllt wird. Wer Omas gutem Rat folgt, eine dicke Kieselschicht oder triefend nasse Schwäm-me auf die Topferde zu legen, liefert seine Zimmerpflanzen jedoch dem sicheren Vertrocknen aus.

Men's Health
8.8.2003

Sponsored SectionAnzeige