Reinheitsgebot für Berliner – auf´s Fett kommt es an

Karneval/Fasching Damit Ihnen beim Karneval nicht vom Essen schlecht wird: So erkennt man einen guten Berliner

Hamburg – Es ist zwar nicht amtlich, aber närrisch gut: das Reinheitsgebot für Berliner. Danach müssen Faschingskrapfen in Butter oder Erdnussfett gebacken werden. Hochwertiges Pflanzenfett ist ebenfalls erlaubt. Billig-Ballen werden oft nur in Margarine gebacken, berichtet die Männerzeitschrift ”Men’s Health” in ihrer am Mittwoch, 14. Februar, erscheinenden März-Ausgabe. Ein gutes Exemplar kostet denn auch zwischen 1,50 und zwei Mark. Ein Preis von unter einer Mark ist verräterisch: ”Dann ist Billigfett drin”, warnt die Berliner Konditoreninnung.

Woran man einen echten Berliner erkennt, erläutert ”Men’s Health” so: Der Hefeteig mit etwas Ei muss locker und luftig, die äußere Schicht trocken sein. Ist die Kruste eingefallen, liegt ein Backfehler vor. Zeigt sich nach dem ersten Biss unter der Kruste ein dunkler Rand, war das Fett bereits alt. Original-Berliner sind mit Puderzucker bestreut und mit Plaumenmus gefüllt. Glänzt er mit einer Zuckerglasur, ist er innen rot. Außen rum sollte er in der Mitte einen schönen weißen Kragen haben. Oben und unten ist er hellbraun. Alles was dunkler ist, ist schon angebrannt. Und splittert der Teig beim Reinbeißen, dann hat der Berliner seine beste Zeit schon hinter sich.

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