Sex ist die beste Gesundheitspille

"Men's Health"-Beipackzettel: So wirkt Lust auf Liebe

Hamburg _ Regelmäßiger Sex ersetzt den Arzt oder Apotheker. Dies zeigen zahlreiche wissenschaftliche Studien, aus denen das Männermagazin "Men's Health" für seine aktuelle Ausgabe 27 wichtige Gesundheitsargumente zusammen-stellte. Generell gilt, so eine Langzeitstudie der britischen Universität Bristol: Je aktiver Männer sind, desto besser ist ihr Gesundheitszustand.

Tatsächlich reicht die Wirkung von gesundem Sex vom Schnupfenmittelersatz bis hin zur Herzinfarkt- und Krebsprävention. Außerdem verbessert der erhöhte Testosteronspiegel die Durchsetzungsfähigkeit und Gedächtnisleistung. Schottischen Wissenschaftlern gilt er als Jungbrunnen. Je mehr Sex jemand hat, desto jünger sieht er aus. Zudem macht er schlank. Nach 26 Minuten inklusive Orgasmus sind die Kalorien einer halben Pizza verbrannt. Drei- bis viermal Sex in der Woche, und das Schlaganfallrisiko sinkt um die Hälfte, ermittelten britische Mediziner in einer Langzeituntersuchung.

Einer anderen Studie zufolge gibt es kaum ein besseres Schmerzmittel. Die beim Sex vom Körper produzierten opiumähnlichen Substanzen helfen besonders gegen Gelenk- und Kopfschmerzen. Der Botenstoff Dopamin fegt Stressgefühle für rund zwei Stunden hinweg. Verschiedene Hormone, die beim Sex verstärkt ausgeschüt-tet werden, stärken das Immunsystem, schützen vor Arterienverkalkung und Osteoporose, kräftigen Muskeln und Knochen. Und eine Studie der Uni Leipzig belegt: Sexuelle Aktivität schützt vor Depressionen.

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