Männerbad: 8 Dinge, die sofort aus Ihrem Badezimmer verschwinden sollten

Und tschüss! Diese Teile haben in Ihrem Bad nichts verloren
Das Bad ist der erste Raum, den Sie am Morgen betreten. Beginnen Sie den Tag in einer sauberen, aufgeräumten Atmosphäre, in der Sie sich absolut wohlfühlen

Ihr Badezimmer verrät eine Menge über Sie. Welche Dinge in die Tonne gehören und mit welchen Details Sie (bei Frauen) richtig punkten

Sie haben sich bislang eher weniger Gedanken über die Handtücher und Toilettenbürste in Ihrem Badezimmer gemacht? Kommen Sie, das können Sie besser! Immerhin gehört das Badezimmer zu denjenigen Räumen, die am neugierigsten inspiziert werden, wenn man bei anderen zu Besuch sind. Hämorrhoiden-Creme und Gleitgel platzieren die meisten von uns sicherlich nicht auf dem Wannenrand und dreckige Socken lassen sich auch schnell wegkicken, wenn das Date plötzlich doch mit nach oben kommt. Trotzdem gibt es eine ganze Reihe von Dingen, die bei fast allen Männern im Bad rumstehen und sie nicht gerade glänzen lassen (schon gar nicht bei Frauen).

Wer beim nächsten Damenbesuch weder Ekel noch Entsetzen hervorrufen will, sollte demnach auf ein paar kleine Details achten. Diese Dinge können getrost sofort in die Tonne wandern und bestenfalls durch stylischere Alternativen ersetzt werden:

#1: Handseife

Wir wollen wirklich nicht kleinkariert sein und eine Handseife aus dem Drogeriemarkt mit Aquarium- oder Blütendekor ist ja keine Ausgeburt der Hölle, aber es gibt echt und ehrlich Schickeres. Sie haben ja auch keinen Duschvorhang mit Arielle der Meerjungfrau oder Bayern-München-Bettwäsche. Hoffen wir jedenfalls. Kein Witz: Stellen Sie mal eine richtig edle Handseife an Ihr Waschbecken mit einem richtig, richtig guten Duft. Wetten, dass Sie beim nächsten Besuch sofort darauf angesprochen werden? Vor allem Frauen lieben Dinge, die gut riechen. Und das schafft eine edle Handseife mit Rosmarin-Zedernholz-Note möglicherweise eher als die 0815-Meeresbrise-Chemiekeule aus dem Supermarkt.


#2: Handtücher

Seit dem ersten Auszug schleppen Sie die ollen Handtücher von Oma mit sich herum? Die mit der Blumenstickerei und dem süßen Vogelmuster in blassrosa? Aua! Ihre Oma in allen Ehren, aber bitte trennen Sie sich davon oder benutzen Sie die Teile, um Ihr Fahrrad zu putzen. Abgesehen davon, dass ein solches Handtuch-Sammelsurium echt unschön aussieht – auch Handtücher haben in der Regel ein Verfallsdatum. Nach dem x-ten Mal Waschen gibt so ein Handtuch eben den Geist auf und fühlt sich weder flauschig an, noch sieht es taufrisch aus. Apropos taufrisch: Bitte wechseln Sie mindestens alle 3 Tage Ihr Handtuch. Sie glauben nicht, wie viele Keime sich darin tummeln. Das Spektrum reicht von Speichel über Hautschuppen bis hin zu Darmbakterien. Außerdem: Es gibt kaum etwas so Ekelhaftes wie den Geruch nasser, gammeliger Handtücher, die nie richtig trocken werden. Also lieber einmal in ein ordentliches Set Handtücher investieren, das farblich zusammen passt und sich gut anfühlt. 


#3: Badevorleger

Vor Ihrer Badewanne liegt eine Matte, die als Kostüm für Alien durchgehen würde? Fäden, die aus einem Nährboden aus Haaren, Schuppen, Zahnpastaresten und Fußnägeln wachsen? Ist Ihnen jetzt übel? Dann schmeißen Sie das Teil um Himmels Willen in den Müll! Die Tatsache, dass die Matte doch so gut zu der Klodeckel-Umpuschelung passt (die ist sowieso verboten!), zählt im Übrigen nicht. Badevorleger dieser Art sind und bleiben ekelig. Da möchte wirklich keine Frau ihren nackten Fuß drauf setzen. Alternative: Ihre Füße müssen ja gar nicht auf etwas Warmes verzichten. Wählen Sie doch einen Badevorleger, dem man wortwörtlich auf den Grund schauen kann. Zum Beispiel ein flach gewebtes Modell aus Baumwolle, das einfach clean aussieht.

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#4: Raumduft

Duft-Gel-Pyramiden sind die Wunderbäume trauriger Badezimmer. Die Teile sehen aus, als wollten Sie vertuschen, dass Sie heimlich auf dem Klo rauchen. Wenn das Teil Ihren absoluten Lieblingsduft verströmen sollte – verstecken Sie's einfach hinterm Schrank. Falls Sie auf den Trichter kommen sollten, dass es irgendwie doch nach Klostein riecht – weg damit. Außerdem: Oftmals stecken eine ganze Menge ungesunder Stoffe in den Produkten. Laut Umweltbundesamt können einige der Inhaltsstoffe Kontaktallergien und andere Unverträglichkeitsreaktionen auslösen. Deren Empfehlung: Lieber regelmäßig lüften! Und: "Unangenehme Gerüche sind ein Indikator für unhygienische und damit ungesunde Raumluftbedingungen und sollten nicht mit Duftstoffen überdeckt werden." 

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#5: Unterhaltung

Neben Ihrer Toilette stapeln sich Zeitschriften? Bitte nicht! Und nein, auch Dostojewski und Kafka haben nichts neben der Schüssel verloren. Eigentlich gar nichts, was danach aussieht, als würden Sie es sich auf der Toilette am liebsten so richtig schön gemütlich machen. Wenn Sie Ihre Literatur unbedingt im Bad bunkern möchten, dann lieber in Nähe der Badewanne. Wirkt wesentlich unverfänglicher.


#6: Reinigungsmittel

Tun Sie Ihrer Gesundheit und der Natur einen Gefallen und lassen Sie giftige, scharfe Reiniger im Supermarktregal stehen. Die Versprechungen auf den Verpackungen mögen Ihnen vielleicht ein gutes Gefühl geben, Fakt ist aber, dass eine nahezu 100-prozentige Keimfreiheit Utopie und darüber hinaus auch überhaupt nicht notwendig ist. Schließlich wollen Sie in Ihrem Bad keine Nieren transplantieren. Um ein sauberes, kalkfreies Bad zu haben, benötigen Sie im Grunde nichts weiter als gute, alte Hausmittel wie Essig, Natron oder Zitronensäure. Wer zu faul zum Selbermixen ist – es gibt natürlich auch fertig abgemischte Produkte, die zu 100 Prozent biologisch abbaubar, vegan und umweltfreundlich sind.

#7: Schmutzwäsche

Kommen Sie, die Zeiten, in denen Mama Ihre dreckigen Unterhosen vom Boden gesammelt und gewaschen hat, sind vorbei. Befördern Sie die Teile direkt in den Wäschekorb und die Sache ist erledigt. Wer überall in der Wohnung seine Sportsocken verteilt, signalisiert einer Frau schnell, dass sie ihm alles hinterher räumen muss und die einfachsten Dinge nicht auf die Kette kriegt. Ergo: Schnell weg damit, dann gibt's beim nächsten Besuch auch keine peinlichen Überraschungen.


#8: Toilettendeckel

Wer Bart-Simpson-Unterhosen und Dackel-Krawatten cool findet, der soll unseretwegen auch weiterhin auf Motiv-Klodeckeln Platz nehmen. Ein sauberer Motiv-Klodeckel mit tanzenden Delfinen ist immerhin besser als ein verdreckter weißer. Und trotzdem: Wir haben noch nie einen schönen Motiv-Klodeckel gesehen. Wirklich noch nie. Alternative: ein stinknormaler, weißer Klodeckel. Gibt's in jedem Baumarkt.

Es gibt Dinge, die findet einfach keine*r gut: Dazu gehören verdreckte Badematten und Wäscheberge. Gerade im Badezimmer können Sie aber schon mit Kleinigkeiten – also auch mit wenig Budget – viel verändern.