Stoiber ein Siegertyp

Er hat alle Chancen, Schröder zu überleben

Hamburg – Unionskanzlerkandidat Edmund Stoiber hält länger durch als Bundeskanzler Gerhard Schröder. Der Grund: sein Lebensstil – selten Fleisch, noch seltener Alkohol, seit fast 30 Jahren Nichtraucher, regelmäßig Sport, harmonisches Familienleben. Im Vergleich zu Schröder und dem FDP-Kanzlerkandidaten Guido Westerwelle hat der bayerische Ministerpräsident alle Trümpfe, alt zu werden, ergab der Gesundheits- und Lebensstil-Test des Männermagazins "Men's Health".

Stoibers größte Gesundheitsrisiken sind sein Ehrgeiz und seine Arbeitswut. Das macht seine Kandidatur zur Gesundheitskatastrophe. Die packt er aber mit seinem gesunden Lebensstil und der engen Bindung an seine Familie.

Gerhard Schröder hingegen muss gleich mit mehreren starken Risikofaktoren kämpfen. Er ist Raucher, nicht der größte Gemüse-Fan, treibt kaum Sport und hat zumindest so viel Übergewicht, dass er es hütet wie ein Staatsgeheimnis. "Men‘s Health" schätzt den 1,74 Meter großen Kanzler auf 86 Kilogramm. Zum Vergleich: Stoiber (1,87 Meter) gibt sein Gewicht mit 88 kg an. Des Kanzlers einziger Schutz: die enge Bindung zu seiner vierten Frau.

Guido Westerwelle hat zwar am meisten vom Leben, aber zu viel Ehrgeiz. Zu hoch gesteckte Ziele (18 Prozent) machen ihn angreifbar. Sein größtes Gefahren-moment: Einzelkämpfer ohne Familienunterstützung.

Einzelheiten veröffentlicht "Men‘s Health" in seiner am Mittwoch, 14. August, erscheinenden September-Ausgabe.

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