5 Tipps gegen Völlegefühl nach dem Weihnachtsessen

Das hilft gegen das Völlegefühl nach dem Weihnachtsessen
Nicht nur viele Plätzchen liegen schwer im Magen, auch fettiges Festessen belastet die Verdauung

Das Fresskoma nach Weihnachten ist fast schon Tradition. Doch bereits in der Adventszeit wird Ihr Magen auf die Probe gestellt. Diese 5 Tipps helfen gegen das Völlegefühl nach dem Essmarathon

Weihnachten ist nicht nur das Fest der Liebe, sondern bei vielen vor allem das Fest des zügellosen Schlemmens. Nach der knusprigen Weihnachtsgans, dem kalorienreichen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt oder dem ein oder anderen Plätzchen, Dominostein oder Lebkuchen nebenbei, plagt Sie am Ende jedoch meist ein unangenehmes Völlegefühl.

Was verursacht Völlegefühl?

Nach einer üppigen Mahlzeit dehnt sich der Magen aufgrund der Nahrungsmenge und der beim Verdauungsprozess entstehenden Gase aus. Mit Hilfe sogenannter Dehnungsrezeptoren, die sich in der Magen- und Darmwand befinden, wird der aktuelle "Füllstand" an das Gehirn übermittelt. Das Problem: Wenn die maximale Kapazität erreicht ist, können Sie kaum noch gegensteuern – denn diese Info erreicht Ihr Gehirn erst nach rund 20 Minuten.

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Was kann man gegen Völlegefühl nach dem Essen tun?

Das schlechte Gewissen aufgrund der Völlerei kommt meist ganz von alleine. Das hilft Ihnen jetzt leider auch nicht mehr, diese 5 Anti-Völlegefühl-Tipps dagegen schon: 

1. Haben Sie kein schlechtes Gewissen

Nach dem ausgedehnten Festmahl an Heiligabend oder auf dem Weihnachtsmarkt quält Sie das schlechte Gewissen? Damit sind Sie nicht alleine. Wer jetzt in Selbstmitleid versinkt, tut sich (und seinen Mitmenschen) damit keinen Gefallen. Sich mit Gedanken an die vielen Kalorien zu plagen, ist völlig nutzlos. Haken Sie es ab. Das war es wert! Ansonsten können Sie den restlichen Abend nicht mehr genießen und das wäre schade. Solange Ihnen das nicht jeden Tag passiert, ist alles in Ordnung.

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Tipp: Um der Völlerei vorzubeugen, hilft es, langsam zu essen und richtig zu kauen. Nehmen Sie sich zum Essen Zeit und genießen Sie es bewusst.

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2. Sagen Sie "Nein" zum Verdauungsschnaps

Es ist ein Mythos, dass ein Schnaps nach dem Essen gegen das Völlegefühl hilft. Das genaue Gegenteil ist der Fall: Anstatt die Verdauung anzuregen, verlängert Alkohol den Prozess und hemmt gleichzeitig die Fettverbrennung. Denn Alkohol wird schneller verdaut als Fett. Das bedeutet: Bevor der Darm sich an das Weihnachtsessen macht, wird zuerst der Schnaps durchgeschleust, sodass das Völlegefühl noch länger anhält.

Heißt also auch: Mit einem Glühwein rutschen die Weihnachtsmarkt-Leckereien oder die Weihnachtsgans zwar besser, aber der Alkohol hemmt die anschließende Verdauung. Besser: Ein Wasser nebenbei trinken.

3. Bewegung vertreibt das Völlegefühl

Auf satt folgt müde. Doch anstatt am Tisch zu versacken, sollten Sie sich lieber bewegen. Keine Panik, Sie müssen sich nicht gleich in die Sport-Klamotten schmeißen. Es versteht sich von selbst, dass schweißtreibender Sport nach so einem Essmarathon keine gute Idee ist.

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Aber wie wäre es mit einem Spaziergang? Das geht auch mit vollem Bauch und die Bewegung kurbelt Ihre Verdauung an. Die Luft hilft außerdem gegen die Müdigkeit nach dem Essen. Am nächsten Tag können Sie ein forderndes Workout einlegen. Damit heizen Sie Ihren Stoffwechsel ordentlich ein und verbrennen gleich schon ein paar der Kalorien vom Vortag.

4. Essen Sie (noch) etwas!

Auch wenn das Weihnachtsessen viel zu üppig war sollten Sie danach nicht anfangen zu hungern. Hungern ist nämlich nie eine gute Alternative, selbst wenn die letzte Mahlzeit etwas größer ausgefallen ist. Um die restlichen Plätzchen sollten Sie aber einen großen Bogen machen. Fett, Zucker und Weißmehl hatte Ihr Körper mit Sicherheit genug. Für ihn waren das aber alles nur viele leere Kalorien, aus denen er keine Energie ziehen konnte. Aber genau diese braucht er.

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Deshalb müssen Sie Ihren Körper jetzt mit gesunden Lebensmitteln füttern. Das geht am besten in Form von Form von selbstgemachten Shakes oder Smoothies. Die Ballaststoffe aus frischem Obst und Gemüse kurbeln Ihre Verdauung zusätzlich an, damit Sie sich schnell wieder fit fühlen.

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5. Trinken Sie viel bei Völlegefühl nach dem Essen 

Ballaststoffe sind für Ihre Verdauung optimal, aber auch eine große Herausforderung für den Magen-Darm-Trakt. Daher ist es wichtig, ausreichend Flüssigkeit zuzuführen, um den Darm bei seiner Arbeit zu unterstützen und Verstopfungen zu verhindern. Am besten trinken Sie Wasser oder ungesüßte Kräutertees, wie Pfefferminz oder Kamille. Die haben gleichzeitig eine beruhigende Wirkung auf den Magen.

Auf Kaffee, Softdrinks und Alkohol sollten Sie hingegen verzichten. Die können Ihre Verdauung sogar hemmen, sodass Sie noch länger mit dem Völlegefühl zu kämpfen haben. Ausreichend Wasser erhöht zusätzlich die Aktivität Ihrer Niere, die wie ein Filter die Giftstoffe herauszieht und mit dem Urin aus Ihrem Körper schleust.

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Fazit: Völlegefühl? Schnee von gestern!

Wenn Sie sich ansonsten gesund ernähren, sind solche "Fressorgien" wie an Weihnachten nur halb so wild. Achten Sie einige Tage nach dem Fest bewusster auf Ihre Ernährung und essen Sie möglichst "clean". Dazu gehören gesunde Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Fisch, Fleisch und Eier. Industriell verarbeitete Lebensmittel, Zucker und unnötige Zusatzstoffe sollten Sie hingegen vom Speiseplan streichen.