Torhüter Reitmaier: Bin fit wie Mitte 20

Wolfsburgs Torwart hasst Lügengeschichten und Unsportlichkeit

Hamburg/Wolfsburg – Claus Reitmaier, Torhüter des Bundesligisten VfL Wolfsburg, fühlt sich mit seinen 38 Jahren wie ein Torwart in den besten Jahren. In einem Interview mit dem in Hamburg erscheinenden Männermagazin "BEST LIFE" versicherte er: "Ich fühle mich noch so wie mit Mitte zwanzig." Bis zu seinem 40. Geburtstag will er noch im Tor stehen, was er für problemlos hält: "Ich komme morgens flott aus dem Bett und habe auch sonst keine Wehwehchen." Danach will er vielleicht den ehemaligen Nationaltorwart Uli Stein, der noch mit 42 spielte, übertrumpfen – oder Torwart-Coach werden. "Mannschaftstrainer werde ich aber bestimmt nicht", winkt Reitmaier in dem Interview ab, das "BEST LIFE" in seiner soeben erschienenen Ausgabe veröffentlicht.

Er mag an seinem Job, in einer Mannschaftssportart Einzelkämpfer zu sein. "Das gefällt mir, denn das bin ich." Und so versteht sich Reitmaier auch als fairer Sportsmann, der "Lügengeschichten" nicht mag und dem Schiedsrichter "auch eine ehrliche Antwort" gibt. Aggressionen gegen Spieler sind ihm zuwider. In "BEST LIFE" verrät er: "Meine Aggressivität im Spiel richtet sich gegen den Ball und sonst gegen nichts. Unsportlichkeit finde ich unterste Schublade."

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