Ferien und Entspannung: Urlaub hält gesund

Erholsamer Urlaub

Studie – In den Ferien gesammelte Erholung senkt das Herzinfarktrisiko

Hamburg - Ein Urlaub kann Ihr Leben retten! Eine Untersuchung der State University of New York in Oswego hat gezeigt, dass Menschen, die innerhalb von fünf Jahren mindestens dreimal verreisen, deutlich seltener einen Herzinfarkt erleiden als Daheimgebliebene. Doch auch wer nicht so oft rauskommt, kann noch hoffen. Denn ebenso wichtig wie die Zahl der Reisen ist die Frage, wie lange die Erholung nach einem Urlaub anhält. Das Männer-Lifestylemagazin "Men's Health" (Ausgabe 9/2009, EVT 19.08.2009) hat Erholungsforscher gefragt, wie sich das Ferien-Gefühl möglichst lange konservieren und der "Urlaub nach dem Urlaub" erhalten lässt.

Besonders wichtig ist es nach Ansicht der Experten, die Arbeit während des Urlaubs möglichst weitgehend aus dem Gehirn zu verbannen. "Je mehr sich die Aktivitäten von dem unterscheiden, was Sie sonst tun, desto leichter fällt es, nicht an den Job zu denken", rät Professorin Charlotte Fritz von der State University in Bowling Green/Ohio. Außerdem ist es sehr hilfreich, in den Ferien neue geistige und körperliche Herausforderungen zu suchen, weil dadurch das Selbstwertgefühl und die Leistungsfähigkeit gesteigert werden. Im Übrigen sollte man während des Urlaubs unbedingt jeglichen Kontakt zur Firma meiden und auch keine "Notfall-Nummer" bei den Vorgesetzten hinterlassen.

Doch die besten Urlaubs-Aktivitäten nutzen wenig, wenn die Auszeit zu kurz bleibt. "Was die Dauer angeht, stellt die Forschung beim zweiwöchigen Urlaub eine gute Wirksamkeit fest", sagt der Erholungsforscher Dr. Gerhard Strauss-Blasche von der Medizinischen Universität Wien. Allerdings halte die Entspannung selten länger als drei Wochen an. Ein Trick, um sich das wohlige Urlaubs-Nachglühen deutlich länger zu erhalten, sind Fotos! Wer sich den Computer zu Hause oder im Büro mit Urlaubsbildern voll lädt, kann sich die Ferienstimmung jederzeit zurückholen – und wird so animiert, Kollegen oder Freunden von der Reise zu berichten. Denn auch das verstärkt die nachhaltige Erholungswirkung. Die Gefahr, dass man den Zuhörern damit gehörig auf die Nerven fällt, sollte im Interesse der Gesundheit tunlichst ignoriert werden.

Men's Health / 19. September 2009

Pressekontakt:
Wolfgang Melcher
Chefredakteur/Men's Health
Tel. 040/853303-935
E-Mail: wmelcher@menshealth.de

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