Warum Männer kein Blut sehen können

Da hilft nur, die Po-Backen zusammen zu kneifen

Hamburg – Auch starke Männer werden schwach – wenn sie beim Brot schneiden abgerutscht sind oder der Arzt ihre Cholesterinwerte testen will. Denn viele Männer können kein Blut sehen. Schuld ist eine echte Phobie, berichtet das Männermagazin ”Men’s Health” in seiner aktuellen Ausgabe.

Ausgelöst wird die Phobie durch das Wissen, dass eine blutige Verletzung gefährlich sein kann, durch schlechte Erfahrungen und nachfolgendem Vermeidungslernen, erklärt Dr. Markus Pawelzik von der Christoph-Dornier-Klinik für Psychotherapie in Münster.

Kann man der vermeintlich gefährlichen Situation nicht entrinnen, reagiere der Körper wie auf eine echte Verletzung: Der Blutdruck sinkt, der Kreislauf wird heruntergefahren, um ein Verbluten zu verhindern, im Extremfall kippt Mann um. ”Das lässt sich vermeiden, wenn man in dieser Situation die Pobacken zusammen-kneift, die Oberschenkel anspannt”, rät der Experte.

Blutphobie ist übrigens kein männliches Phänomen. Doch Frauen müssen
Regel-mäßig Blut sehen, lernen dadurch, dass bei geringem Blutverlust keine Lebensgefahr droht.

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