Wecker: Verschlafen programmiert

Die Genauigkeit mancher Nachttisch-Uhren lässt zu wünschen übrig.

Hamburg – Wer sich auf einen Wecker verlässt, verschläft garantiert. Das Männermagazin "Men‘s Health” hatte sechs verschiedene Weckuhren getestet und festgestellt, dass Verschlafen quasi programmiert ist. So ging das mechanische Modell in einer Woche gleich mehr als 15 Minuten nach, pro Tag zwei bis drei Minuten. Als zuverlässig erwies sich zwar der Quartzwecker, aber auch nur so lange die Batterie neu war.

Fast so unzuverlässig wie der Aufziehwecker war eine 130 Euro teure Quartzarmbanduhr. Zu den verlässlichsten im Test zählten zwei Digitaluhren mit Netzanschluss. Da die Stromversorger die Netzfrequenz von 50 Hertz nicht korrekt einhalten, gehen netzabhängige Uhren jedoch pro Tag schnell einige Sekunden nach. Allein die Funkuhr weckt auf die Sekunde genau, berichtet "Men‘s Health” in seiner am Mittwoch, 13. März, erscheinenden Ausgabe. Allerdings kommt selbst die aus dem Takt, wenn in ihrer Umgebung zu viel Stahlbeton ist.

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