Entspannungsbad bei Muskelkater Merla / Shutterstock.com

Entspannungsbad Diese Bäder helfen gegen Muskelkater

Wer hart trainiert, bekommt schon mal Muskelkater. Ab in die heiße Wanne, dann wird's besser, heißt es oft. Aber klappt das wirklich?

Eine Wanne voll wohlig warmem Wasser – wenn du gerade Muskelkater hast, macht allein der Gedanke daran die Sache schon ein bisschen besser. Aber klappt das wirklich? Ja, warme Bäder helfen, den Schmerz zu lindern.

Wie hilft Wärme gegen Muskelkater?

Der Schmerz beim Muskelkater entsteht durch feine Risse in den Muskelfasern. Warmes Wasser kann die natürlich nicht flicken. Helfen kann es trotzdem, denn:

  • Warmes Wasser verbessert die Durchblutung und fördert so die körpereigenen Regenerationsprozesse.
  • Ein Bad hilft dir zu entspannen und den Schmerz fürs Erste zu vergessen.

Wunder darfst du allerdings keine erwarten. Du wirst nicht aus der Wanne steigen und plötzlich gar keinen Muskelkater mehr haben. Aber das Ganze geht schneller vorbei als ohne Bad.

Helfen auch kalte Bäder?

Profis machen es vor – immer mehr Sportler regenerieren sich nach dem Sport mit kaltem Wasser und steigen in sogenannte Eistonnen. Das soll Muskelkater vorbeugen und die Regeneration fördern. Fakt ist: Je kühler das Wasser, desto belebender wirkt’s. Ein kaltes Bad betäubt die Nerven und lindert so den Schmerz – aber leider nur kurzfristig!

Welche Badewassertemperatur ist ideal?

Warme Bäder haben im Gegensatz zu Eisbädern einen langfristigen Effekt. Zu heiß sollte das Wasser allerdings nicht sein. Denn Wassertemperaturen über 37 Grad machen schlapp und belasten Herz und Kreislauf.

Was braucht man für ein Entspannungsbad?

Badezustäze mit ätherischen Ölen aus Fichtennadeln oder Rosmarin (ebenfalls durchblutungsfördernd) pushen den Anti-Muskelkater-Effekt noch etwas.

Badekristalle mit Fichtennadeln: Kneipp Waldspaziergang

Badesalz mit Rosmarin: Gewohl Badesalz

Der Klassiker: Westlab Reviving Bittersalz

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Wie lange sollte ein Entspannungsbad gehen?

Mindestens 5 Minuten, damit überhaupt eine entspannende Wirkung eintritt. Je länger du in der Wanne bleibst, desto intensiver können Wärme und Badezusätze auf die Durchblutung wirken. Länger als 20 Minuten solltest du aber nicht im warmen Wasser bleiben. Das belastet Haut und Kreislauf unnötig.

Wie wirken Wechselduschen gegen Muskelkater?

Wer Bäder nicht mag, setzt auf Wechselduschen. Der ständige Wechsel zwischen warmem und kaltem Wasser ist gewöhnungsbedürftig, führt aber dazu, dass die Blutgefäße verengen, wodurch die Schmerzen beim Muskelkater etwas verringert werden. Eine Studie, die im European Journal of Applied Physiology 2011 veröffentlich wurde, belegt das: Der Muskelkater von Radsportlern war geringer, wenn sie sich nach dem Training abwechselnd mit kaltem und warmem Wasser geduscht hatten.

Wechselduschen lindern Muskelkater
Wechselduschen lindern Muskelkater
Auch Wechselduschen lindern Muskelkater

Am besten legst du dich nach einer anstrengenden Trainingseinheit vorbeugend in die Wanne – denn wenn der Muskelkater erstmal da ist, ist das Kind in den Brunnen gefallen. Dann hilft auch Baden oder Wechselduschen nichts mehr.

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