Wenn Väter in Teilzeit arbeiten

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Väter in Teilzeit: So verwirklichen Sie Ihren Teilzeit-Traum © Halfpoint / Shutterstock.com

Väter in Teilzeit Wie du als Vater in Teilzeit arbeiten kannst

Wer heute Teilzeit arbeiten möchte, geht noch immer ein Karriererisiko ein. Trotzdem wagen immer mehr Männer diesen Schritt. Hier erklären Väter ihre Teilzeit-Modelle und wie sie ihr Leben wuppen

Elternzeit wirkt wie eine Einstiegsdroge in den Ausstieg. Väter, die einmal zwei, drei Monate lang ihren Schreibtisch geräumt haben und sich ausschließlich zu Hause um den Nachwuchs kümmerten, wollen danach gar nicht mehr zurück in den Job, zumindest nicht so wie vorher.

"Teilzeit ist einer der ganz großen Wünsche, die Väter haben", erklärt Volker Baisch. Der Gründer und Geschäftsführer der Väter gGmbH hat für die Commerzbank unter 1000 Vätern eine Umfrage zum Thema Teilzeit durchgeführt: "Da sagen 70 Prozent, dass sie nach der Elternzeit am liebsten mit verminderter Stundenzahl in den Job zurückgekehrt wären", so der Hambur­ger. Väter wollen die Erfahrungen der Elternzeit, die intensive Bindung an ihr Kind, aber auch das neue Verhältnis zu ihrer Partnerin, nicht von heute auf morgen wieder aufgeben. Nur: Teilzeit für Männer steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Schuld daran sind: erstens die Firmen, zweitens die Frauen, drittens die Männer und viertens die Politik. Aber immer schön der Reihe nach.

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Holger Janosch, Daniel Münch und Carsten Klutzeweit arbeiten in Teilzeit
© Vodafone/Commerzbank/ERGO

Wer heute bei seinem Chef anklopft, um mit ihm über Teilzeit zu sprechen, geht immer noch ein Karriererisiko ein. "Die veralteten Vorstellungen vieler Männer um die 50, die an den Schaltstellen der Firmen sitzen, sind hier das größte Hemmnis", erklärt Baisch. So kommt es, dass die Teilzeitquote bei Männern seit Jahren in Deutschland bei 6 bis 8 Prozent stagniert – und da sind die Alters­teilzeitmodelle (sprich: voll arbeiten und weniger verdienen, um dafür früher in Rente gehen zu können) schon mit eingerechnet. Ein Blick zu unseren westlichen Nachbarn zeigt, dass das kein Naturgesetz ist. In den Niederlanden arbeiten zwischen 20 und 30 Prozent der Männer in Teilzeit. Auch in den skandinavischen Ländern ist Teilzeit bei Männern weit verbreitet, die gesamte Arbeitskultur nimmt dort mehr Rücksicht auf Eltern: Meetings um 17 Uhr anzusetzen, sodass Mütter und Väter erst um 20 Uhr nach Hause kommen, gehört von Aarhus bis Olso nicht zum Standard.

"Wir haben in Deutschland eine sehr gefestigte Vollzeit-Kultur für Männer", sagt der Experte, "aber auf der anderen Seite eine ausgeprägte Mütter-Teilzeitkultur, die Männer ebenso wenig ermutigt." Wie bitte? Ja, richtig: Viele Männer erleben, wie Frauen nach der Geburt des ersten Kindes ihre Stunden reduzieren – und damit in einer beruflichen Sackgasse landen. Fast 70 Prozent der berufstätigen Frauen in Deutschland haben eine Teilzeitstelle, an kaum einer Zahl lässt sich die unterschiedliche Stellung der Geschlechter in unserer Gesellschaft so genau ablesen wie an den Arbeitsstunden. Vor 20 Jahren war die Teilzeitquote bei Frauen nur halb so hoch. Für moderne Paare, die ihre Arbeitszeit partnerschaftlich regeln wollen, ist das nicht unbedingt eine gute Entwicklung.

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Auch Sven Seibold, Björn Krause und Sven Eyrich haben eine halbe Stelle
© privat/BSR/A.Kömmler/Bundeswehr

Während unter den Babyboomer-Männern noch das alte Rollenverständnis lebt, setzt die junge Generation der 18- bis 30-Jährigen andere Prioritäten. Eine Forsa-Studie belegt, dass die Mehrheit der Männer dieses Alters nicht Vollzeit arbeiten möchten. Auf die Frage, was ihnen wichtig ist, kreuzten 14 Prozent „Karriere“ an und 17 Prozent „Wohlstand“, 71 Prozent stimmten aber für eine „gute und harmonische Partnerschaft“ und 56 Prozent für eine ausgewogenere "Work-Life-Balance". Woran liegt das? Baisch: "Die jungen Männer sehen an ihren Vätern, dass sie sich im Job kaputt machen. Sie wollen raus aus der Zwangsjacke Vollzeit. Für sie lohnt es sich nicht, sich aufzureiben für ein Unternehmen, das heute den Einzelnen auch gar nicht mehr so wertschätzt, wie das vielleicht in der Vergangenheit mal war."

Höchste Zeit für Unternehmen, umzudenken. Denn die jungen Väter wollen nicht nur weniger arbeiten, sondern auch flexibler. "Gefragt ist eine flexible Leistungskultur, die nicht auf Präsenz abzielt, sondern auf Ergebnisse", so Baisch. Das lohne sich auch für die Arbeitgeber. Alle Studien besagen, dass Teilzeitkräfte loyaler, produktiver und motivierter sind. Und wer mehr Teilzeitstellen hat, hat auch mehr Mitarbeiter, was vieles vereinfacht, etwa die Urlaubsvertretung oder Ersatz im Krankheitsfall. "Doch das sind alles Argumente auf dem Papier, die immer noch nicht in den Köpfen der Firmenchefs angekommen sind", beklagt Baisch.

Ganz besonders, wenn es um leitende Positionen geht: "Führungsaufgaben in Teilzeit sind für die meisten Chefs unvorstellbar", so Baisch. Auch Jobsharing-Modelle, bei denen sich zwei Mitarbeiter eine Stelle teilen, sind gerade unter Männern die absolute Ausnahme. Dabei sind das auch für die Unternehmen Win-win-Modelle. Die Politik könnte den Trend drehen: Da ist erstens das 2015 eingeführte Elterngeld-Plus-Gesetz, sozusagen eine Art Teilzeit auf Probe, das in den letzten Jahren immer beliebter geworden ist. Für viele Paare eine gute Möglichkeit, zu testen, wie die neue Arbeitsteilung funktioniert und auch, ob und wie man mit etwas weniger Geld auskommt. Und da ist zweitens die 2019 von der Bundesregierung eingeführte Brückenteilzeit. Sie ermöglicht erstmalig eine zeitlich befristete Teilzeit und erleichtert somit die Rückkehr in Vollzeitarbeit.

Diese 13 Männer leben ihren Teilzeit-Traum

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Sebastian Siebzehnrübl
© privat

Sebastian Siebzehnrübl (46) aus Berlin, Kaufmann bei Plexgroup, 2 Söhne (6 und 5)

Sein Teilzeitmodell: 3-Tage-Woche (24 Stunden)

"Es ist eigentlich eine Win-win-win-Situation für alle Beteiligten. Die bewusste Zeit mit den Kindern, Gestaltungsfreiräume für einen selbst, und letztlich profitiert auch der Arbeitgeber: Die besten Ideen kommen mir meist nicht am Schreibtisch, und die interessantesten Kontakte mache ich nicht am Telefon. Wir leben in einer modernen Gesellschaft, in der das Arbeits­ergebnis mehr zählt als die Anwesenheitszeit." Das ungekürzte Interview kannst du hier lesen.

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Holger Janosch
© privat

Holger Janosch (45) aus Bottrop, arbeitet bei Vodafone im Qualitätsmanagement, Vater von einem Sohn (10)

Sein Teilzeitmodell: wöchentlich 25 Stunden ohne feste Verteilung auf die Woche. In der Regel 3 Tage vor Ort im Büro und 2 Tage Homeoffice

"Nach drei Jahren Elternzeit habe ich mich beim Wiedereinstieg in den Job für Teilzeit entschieden. Wichtig war mir auch der Berufswunsch meiner Frau und dass ich weiterhin die Zeit mit meinem Kind optimal nutzen konnte. Ich glaube, unser Sohn braucht einfach altersbedingt eine Betreuung durch ein Elternteil, ob Vater oder Mutter ist dabei nicht so wichtig. Wir haben uns entschieden, dass ich das mache, weil Väter mit einigen Dingen vielleicht anders umgehen. Die Zeit mit meinem Sohn empfinde ich als fantastisch. Mir gefällt vor allem, an der Entwicklung von ihm und seinen Stärken mitzuwirken." Das ungekürzte Interview kannst du hier lesen.

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Mario Emmeluth
© privat

Mario Emmeluth aus Bensheim, Chemiker bei BASF, Vater von 2 Kindern

Teilzeitmodell: 30-Stunden-Woche

 "Ich habe mich bewusst für eine Familie entschieden und brauche ausreichend Zeit für diese. Ich möchte meine Kinder aktiv mitbegleiten und an ihrer Entwicklung teilhaben" Das ungekürzte Interview kannst du hier lesen.

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Carsten Klutzeweit
© privat/ERGO

Carsten Klutzeweit aus Düsseldorf, Referent bei Ergo, Vater von 2 Kindern

Sein Teilzeitmodell: 24 Stunden verteilt auf 5 Tage

"Insgesamt profitiert unsere Familie natürlich sehr von der Teilzeit. Meiner Frau kann ich nach wie vor den Rücken freihalten, und sie kann sich voll auf den Job konzentrieren. Meine Erfahrung aus diversen Gruppenangeboten wie PEKiP & Co. hat mir gezeigt, dass Papas in vielerlei Hinsicht entspannter an erzieherische Dinge rangehen. Davon profitieren wiederum die Kinder. Die gemeinsame Zeit mit meinen Kids erlebe ich als sehr intensiv und abwechslungsreich. Wenn die Kinder klein sind und die ersten Schritte machen, ist es ein großes Privileg, dies miterleben zu können. Bei vielen Unternehmen ist die Familienfreund­lichkeit nur eine schöne Fassade, die sich öffentlichkeitswirksam aufpolieren lässt." Das ungekürzte Interview kannst du hier lesen.

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Jürgen Zehnder
© privat

Jürgen Zehnder aus Riedstadt, Steuerberater bei Ernst & Young, 3 Kinder

Teilzeitmodell: Mo-Do, 32 Stunden

"Hausaufgaben, Klavierüben und parallel Kinderbetreuung ist ­nahezu unmöglich. Durch meinen zusätzlichen freien Tag muss ich weniger Kompromisse machen." Das ungekürzte Interview kannst du hier lesen.

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Daniel Münch
© privat/Commerzbank

Daniel Münch aus Hannover, Bankfachwirt bei der Commerzbank, 2 Kinder

Teilzeitmodell: 24 Stunden, 3-Tage-Woche

"Ich möchte gern mehr Zeit für meine Familie haben und weiterhin für meinen Arbeitgeber da sein. Mir war auch wichtig, den Wunsch meiner Frau, wieder in den Beruf einzusteigen, zu berücksichtigen. Eine berufliche Förderung von Frauen kann nur funktionieren, wenn auch die Männer, etwa durch die Möglichkeit von Teilzeit, gefördert werden. Vieles läuft jetzt entspannter ab, sodass ich weniger hetzen muss, zum Beispiel wenn ich die Kinder zur Kita bringe oder abhole. Kollegen, die Vollzeit arbeiten, sehen ihr Kind nach Feierabend vielleicht noch für eine Stunde, und dann geht’s schon ab ins Bett. Das kann dann zu Frustration führen. Dank Teilzeit ist das bei mir anders. Ich habe das Gefühl, dass meine Kinder eine sehr enge Bindung zu mir haben. Wir haben mehr Zeit für uns als Familie und können trotzdem noch ein Berufsleben ­neben der Familie haben. Es ist auf jeden Fall eine Über­legung wert, ob nicht beide Partner in Teilzeit arbeiten können, anstelle des klassischen Modells mit einem in Vollzeit und dem anderen komplett ohne Job. Ich hatte einen super Chef, der mich bei meinem Vorhaben sehr unterstützt hat. Auch die ­Kollegen und Freunde haben verständnisvoll reagiert." Das ungekürzte Interview kannst du hier lesen.

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Sven Eyrich
© privat

Sven Eyrich aus Iphofen, Hauptfeldwebel bei der Bundeswehr, 1 Tochter

Sein Teilzeitmodell: 33,5 Wochenstunden

"Weil ich die Auas meiner Tochter immer wegpuste, besteht sie darauf, dasselbe bei mir zu machen, und zwar mit den Worten: ,Papa, komm mal pusten, Bussi.‘ Das sind die ­erhabenen Momente im Leben eines Mannes." Das ungekürzte Interview kannst du hier lesen.

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Christian Löhrer
© privat

Christian Löhrer aus Speicher (Schweiz), Chef vom Institut ILB, 2 Kinder

Sein Teilzeitmodell: 32 Stunden wöchentlich.

"Ich denke, dass Kinder langfristig davon profitieren, ­differenzierte Rollenbilder mitzukriegen. Die gemeinsame Zeit erlebe ich als sehr vielfältig und bereichernd, sie ist ein unglaublich wichtiger Ausgleich für mich." Das ungekürzte Interview kannst du hier lesen.

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Sven Seipold
© privat/BSR/A.Kömmler

Sven Seipold aus Wustermark, Mitarbeiterbei der Berliner Stadtreinigung, Vater von 3 Kindern

Sein Teilzeitmodell: 20-Stunden-Woche

"Kein Geld der Welt kann die gemeinsame Zeit mit der Familie ersetzen. Teilzeit ist aber kein Urlaubsticket, Kinder und Familie können auch harte Arbeit sein, natürlich mit unbezahl­barem Spaßfaktor.“ Das ungekürzte Interview kannst du hier lesen.

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Heiko Engelmann
© privat

Heiko Engelmann aus Stuttgart, Personalentwickler bei Daimler, Vater von Zwillingen

Sein Teilzeitmodell: 30 Stunden, verteilt auf 5 Tage, 2-mal nur halbtags

"Für meine Söhne ist es spannend, abwechselnd mit Papa und Mama zu spielen, denn jeder macht das anders. Meine Frau bastelt zum Beispiel eher mit den Kindern, ich gehe viel mit ihnen an die frische Luft. Ich denke, dass ich ein besonders enges Verhältnis zu meinen Jungs habe, viele andere Väter haben ja nicht die Möglichkeit, so viel Zeit mit dem Nachwuchs zu verbringen. Meine Kids nehmen mich ebenso wie meine Frau als Bezugsperson wahr, sie lassen sich von uns beiden gleichermaßen trösten, ins Bett bringen oder vorlesen. Davon profitieren die Kinder – und ich auch. Man lernt mit Kindern, sich noch besser zu priorisieren und organisieren. Das wird vom Unternehmen anerkannt.“ Das ungekürzte Interview kannst du hier lesen.

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Thomas Stucki
© privat/teilzeitmann.ch

Thomas Stucki aus Luzern (Schweiz), PR-Referent bei ALS Schweiz, Vater von 3 Kindern

Sein Teilzeitmodell: 3 Tage wöchentlich, 25,5 Stunden

"Ich bin ein alter Hase, was die Teilzeitarbeit betrifft. Meine beiden jüngsten Söhne leben seit ihrer Geburt damit, dass es für sie feste Papi- und Mami-Tage gibt. Sie erleben mich als Vater, der kocht, putzt, mit ihnen zum Arzt geht, sie zum Schwimmen begleitet, einkauft und für sie da ist, wenn sie von der Schule kommen. Und zugleich als einen Vater, der arbeiten geht.“ Das ungekürzte Interview kannst du hier lesen.

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Bernhard Schneck
© privat

Bernhard Schneck aus Kirchheim, Geschäftsführer beim IT-Unternehmen Genua, 1 Tochter

Sein Teilzeitmodell: 32-Stunden-Woche

"Als Firmengründer und Chef finde ich es wichtig, Beruf und Privatleben vereinbaren zu können. Und auch ich möchte natürlich mein Kind aufwachsen sehen.“ Das ungekürzte Interview kannst du hier lesen.

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Kenneth Steffen 
© Ralf Kornmann/XING AG

Kenneth Steffen aus Hamburg, Diplom-Volkswirt bei Xing, 2 Kinder

Teilzeitmodell: 32-Stunden-Woche

"Teilzeit ist weniger Ponyhof, als sich das so mancher vorstellt. Es ist nicht so, dass man auf der Couch sitzt und sich des Lebens freut. Man holt die Kinder aus der Kita ab, hetzt zum Einkaufen, macht das Essen und kämpft abends die Kinder ins Bett. Ich genieße das, aber manchmal ist der Alltag sogar stressiger, als im Büro zu sitzen.“ Das ungekürzte Interview kannst du hier lesen.

Wer Elternzeit nehmen möchte, hat oft eine Menge Fragen. Wir haben die Antworten
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