Steak-Zuschnitte

Die beliebtesten Steak-Arten im Check

1/5 Steak-Zuschnitte

Steak aus der Lende: Rinderfilet

2/5 Steak-Zuschnitte

Steak aus dem vorderen Rinderrücken: Roastbeef

3/5 Steak-Zuschnitte

Fleisch aus der Rinderhüfte: Hüftsteak

4/5 Steak-Zuschnitte

Fleisch aus der Hochrippe: Rib-Eye-Steak

5/5 Steak-Zuschnitte

Fleisch für Grill-Profis: Steak-Alternativen

Hier hat jemand sein Steak offensichtlich richtig gebraten HLPhoto
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Die wichtigsten Fakten rumd um die besten Steak-Arten plus leckere Rezeptideen für Rinderfilet, Roastbeef, Hüftsteak und Rib-Eye-Steak findest du hier
100 Gramm Filet haben nur etwa 128 Kalorien, 4 Gramm Fett und 21,2 Gramm Protein
100 Gramm Roastbeef enthalten etwa 137 Kalorien, 4,5 Gramm Fett und 22,4 Gramm Proteine
100 Gramm Hüftsteak enthalten etwa 137 Kalorien, 4,5 Gramm Fett und 22,4 Gramm Protein
100 Gramm Rib-Eye-Steak enthält etwa 161 Kalorien, 8,1 Gramm Fett und 20,2 Gramm Protein

Egal ob du abnehmen willst oder Muskelzuwachs anstrebst: ein Steak ist immer die richtige Wahl. Der Top Eiweiß-Lieferant zählt zu den qualitativ hochwertigsten Proteinquellen. Mit einer gesunden Beilage wird daraus eine eiweiß- und vitaminreiche Mahlzeit.

In unserer Bildergalerie stellen wir dir die besten Steak-Arten vor und zeigen dir, wie du diese am besten zubereitest.

Rinderfilet

Das edle Teil aus der Lende ist fettarm und eignet sich hervorragend zum Kurzbraten von Steaks. "Filet ist das zarteste Fleisch vom Rind", sagt der Deutsche Grillmeister Peter Dölker aus Reutlingen. Du kannst es als Filet-steak (hat typischerweise 250 Gramm) oder Tournedo (um 120 Gramm) am Stück oder auf Spießen grillen. Auch in der Pfanne oder im Ofen lässt sich das variable Filet zubereiten.

Rezept: Rinderfilet-Lasagne vom Grill

Zutaten: Pro Portion benötigst du 3 dünne Scheiben Rinderfilet (jeweils etwa 60 Gramm), gekochte Kartoffeln und Kräuterbutter.
Zubereitung: Das Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen. Über sehr heißer Glut von jeder Seite höchstens 60 Sekunden angrillen. Währenddessen Kartoffelscheiben anbräunen. Dann stapeln: erst Kartoffel, anschließend Filet und Kräuterbutter. 2-mal wiederholen. Tipp: mit Tomatenscheibe und Schnittlauch garnieren.

Roastbeef

Dieses große, klassische Steak stammt aus dem vorderen Rücken. Es ist sehr saftig, weil filigrane Fettäderchen seine Muskulatur durchziehen. Mit dem sehr dicken Fettrand gebraten oder gegrillt schmeckt es besonders saftig – vor allem, wenn das Fleisch medium, also innen noch zartrosa, serviert wird.
Der Grillmeister: "Roastbeef ist die Rückenmuskulatur links und rechts der Wirbelsäule bis zur 5. Rippe." Es wird – von hinten nach vorne – in Rumpsteak, Rostbraten und das Zwischenrippenstück (Entrecote) unterteilt. Die Marmorierung nimmt stetig zu, das heißt: Je weiter du dich nach vorne futterst, desto aromatischer und saftiger wird das Fleisch.

Rezept: Roastbeef Argentina

Zutaten: Für 2 Portionen benötigst du 400 bis 450 Gramm (g) Roastbeef am Stück, 10 g Salz, 5 g bunten Pfeffer, 3 g Sesam (zerstoßen).
Zubereitung: Roastbeef mit der Mischung aus Salz, Pfeffer und Sesam würzen. Bei starker Hitze alle 4 Seiten des Bratens auf dem Grill anbräunen. Bei reduzierter Hitze 20 Minuten ziehen lassen, dabei mehrmals wenden. Das Fleisch danach vom Rost nehmen, in Alufolie einpacken und 10 Minuten ruhen lassen. Den Braten schräg zur Faser und von der schmalen Seite her in dünne Scheibchen schneiden.

Hüftsteak

Ebenfalls von saftigen Fettäderchen durchzogen, aber nicht einfach zu handhaben. "Für mich das schwierigste Stück", so Dölker. "Es wird am ehesten zäh und trocken, wenn man beim Grillen oder Braten nicht aufpasst."

Rezept: Hüftröllchen am Spieß

Zutaten: Für 1 Portion brauchst du 2 dünne Rouladen aus der Hüfte, ½ TL Tomatenmark, 1 TL gehackte Pinienkerne und 1 Zwiebel, zum Würzen ein wenig Salz und bunten Pfeffer.
Zubereitung: Rouladen von einer Seite salzen und pfeffern, umdrehen und die andere Seite mit Tomatenmark bestreichen. Pinienkerne darauf verteilen. Das Fleisch an der breiteren Seite beginnend einrollen. Rollen in 3 gleich breite Röllchen schneiden. Mit Zwiebelstückchen abwechselnd auf einen Spieß stecken. Bei hoher Hitze pro Zentimeter Rollendicke 2 Minuten grillen, dabei mehrmals wenden.

Rib-Eye-Steak

Es stammt von jungen Tieren und ist das schmackhafteste Steak. Der Name kommt vom typischen Fettkern, der etwa die Größe einer 1-Euro-Münze hat und wie ein Auge aussieht. Zusammen mit der ihn umgebenden Marmorierung macht er das Fleisch sehr saftig. Rib-Eye wird aus dem Stück geschnitten, das vor dem Roastbeef liegt. In Deutschland heißt es auch Hochrippe oder Hochrücken.

Rezept: Rib-Eye-Steak vom Grill

Zutaten: Pro Portion nimmst du 1 Steak von zirka 300 Gramm, 2 EL Senf, 1 EL Rapsöl, 1 Prise Chilipulver, 1 Knoblauchzehe, außerdem ein wenig Meersalz und etwas schwarzen Pfeffer.
Zubereitung: Am Tag vor dem Grillen Senf, Öl und Chili zu einer Marinade verrühren. Das Steak mit der Knoblauchzehe einreiben, mit Salz und Pfeffer würzen und dann über Nacht marinieren. Im Grill sollte sich auf einer Seite sehr heiße, auf der anderen gar keine Glut befinden. Das Fleisch über der Glut von beiden Seiten anbräunen, danach den Rost vom Grill nehmen. Die Glut rasch nach links und rechts verteilen, so dass die Mitte frei ist. Dann den Rost auflegen, das Steak über dem glutfreien Bereich platzieren und auf den gewünschten Garpunkt bringen. Tipp: Aluschale mit etwas Wasser unters Fleisch stellen, austretenden Fleischsaft auffangen, als Soße verwenden.

Schaufelstück, Nierenzapfen, Bauchlappen & Dicke Schulter

  • Schaufelstück: Du hast schon genug herkömmliche Steaks gegessen und willst einmal etwas Neues ausprobieren? Dann bestell bei deinem Metzger zum Beispiel dieses Teil aus dem Vorderviertel des Rindes. Wegen der kräftigen Sehne und seiner zähen Außenhaut ist es allerdings nicht fürs Kurzbraten geeignet. "Bei einem längeren Barbecue garen Sie es bei zirka 100 Grad Celsius weich", empfiehlt Grillmeister Dölker.
  • Nierenzapfen: Franzosen sind schon lange Anhänger dieses Stücks – sie nennen es Onglet. Es befindet sich beim Rind in der Nähe von Zwerchfell und Niere und zeichnet sich durch ein unverwechselbares, sattes Aroma aus. Zubereitung für Profis: lecker marinieren und bei großer Hitze kurz grillen; halb durchbraten, um Zähigkeit zu vermeiden. Die Sehne in der Mitte des v-fömigen Muskelpaares vor dem Verzehr entfernen.
  • Bauchlappen: Meist wird er in Deutschland als Kochfleisch verwendet. Dölker: "In Südamerika werden diese Teile senkrecht ans Feuer gestellt und im Langzeitverfahren bei niedriger Hitze gegart." Gegen die Faserrichtung in Streifen geschnitten, macht sich der Lappen gut in Gerichten wie Fajita (Tortilla mit Chilischoten und Fleisch). Der Fettanteil ist recht hoch (um 40 Prozent), schneide vorm Verzehr etwas davon ab.
  • Dicke Schulter: Es heißt in Nordamerika Flat Iron Steak und ist das meist unterschätzte Stück überhaupt. In Deutschland wird es gern als Schmorbraten oder Gulasch zubereitet. "Nur stark marmoriert und gut abgehangen taugt dieses Fleisch als Steak", sagt Dölker. "Nimm es, wenn es dir in die Finger kommt – es ist ein Hochgenuss!" Kaufe dieses Stück beim Top-Metzger, der genau weiß, worauf es ankommt.
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