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3 knallharte Strategien fürs Waschbrett
Knallhartes Sixpack in 8 Wochen Dragon Images / Shutterstock.com

Sport-Trainee Nico Vom Sixpack-Ansatz zum knallharten Waschbrettbauch

Nico wurde in 8 Wochen zur Actionfigur, hat jetzt ein knackiges Sixpack und 4,8 Kilo mehr Muskelmasse. So schaffen Sie das auch
Nico wurde in 8 Wochen zur Actionfigur, hat jetzt ein knackiges Sixpack und 4,8 Kilo mehr Muskelmasse. Nico: „Der Weg zum Waschbrett ist eine reine Kopfsache? Stimmt!" Marco Demuth
Sixpacker Nico im Men's Health-Interview

Nico Reiher (27), Sport-Trainee
Körperfett: 11 % -> 4,3 % / 1,85 m
Ergebnis: -6,7 % Körperfett

Der Sixpack-Ansatz war vorhanden, und mit 11 Prozent Körperfett konnte Nico auch fast zufrieden sein. Aber eben nur fast. Bis dahin ging er eher planlos ins Studio, aß nach Lust und Laune. Das sollte sich ändern – und  es endete mit 4,8 Kilo mehr Muckis.

Nico: „Der Weg zum Waschbrett ist eine reine Kopfsache? Stimmt!“
„Krafttraining hatte mich bis dahin zwar gefordert, aber die Fortschritte blieben immer mehr aus. Ob’s was mit der Ernährung zu tun hatte? Kann sein. Zumindest nervte es mich, dass Kollege Martin die Körperfettmessung vorab für sich entschieden hatte. Probieren wir es also mal mit dieser Paleo-Diät, dachte ich. Dazu kam das vermutlich härteste Training meines Lebens. Wie wir dieses ungeheuer fordernde Feinschliffprogramm durchgehalten haben? Mit folgenden Motivationsstrategien.

Nico wurde in 8 Wochen zur Actionfigur, hat jetzt ein knackiges Sixpack und 4,8 Kilo mehr Muskelmasse
Timmo Schreiber
Nico nach 8 Wochen Sixpack-Training: ein knackiges Sixpack und 4,8 Kilo mehr Muskelmasse

Vorteile vergegenwärtigen An Stelle meines geliebten Banana-Bread mit Cappuccino stand nun Fleisch auf meinem Frühstückstisch, und zwar 300 Gramm. Moritz überzeugte uns, dass Hähnchen und Rind nicht nur reichlich Eiweiß liefern, sondern deren Fette viel effektiver zur Energiegewinnung genutzt werden als Kohlen-hydrate. Klingt gut, doch die morgendliche Braterei in der Redaktionsküche kostete mich anfangs echt Überwindung – und stellte die Nasen der Kollegen auf die Probe. Irgendwann merkte ich jedoch, dass ich länger satt war, Tiefs am Nachmittag ausblieben. Und schon nach einer Woche erwachte ich morgens mit Appetit auf ein medium gebratenes Steak.

Belohnungen bereiten Nicht nur die Workouts waren saftig, auch der Shake danach. Die Mixtur: Proteinpulver mit Kirschsaft, eine Belohnung für Gaumen und Muskeln, denn Säfte waren ansonsten tabu. Nach dem Training verlangt der Körper aber nach rasch verfügbaren Kohlenhydraten. Gut so! Einmal die Woche gab’s außerdem einen Cheat-Day, also einen Tag, an dem wir essen durften, was wir wollten. Den gönnte ich mir sonntags. Die einzige Vorgabe: Wir mussten dann doppelt so viele Kalorien zuführen wie an den übrigen Tagen, am besten durch Nahrung mit einem hohen Proteingehalt. Moritz empfahl Schokolade mit Haselnüssen, aber auch ein Burger war an Tagen wie diesen erlaubt. Was sich dahinter verbirgt? Hat man ordentlich Kohlenhydrate und Eiweiß zugeführt, werden am folgenden Trainingstag effektiver Muskeln aufgebaut, wird mehr Fett verbrannt. Mit dieser Regelung konnte ich dementsprechend sehr gut leben.

Idole imitieren Genial, wenn der Trainer seine Lektionen selbst vorlebt. Moritz ernährt sich  das ganze Jahr über nach der Paleo-Diät, trainiert fast täglich und liegt bei ganzen 6 Prozent Körperfett. Da wollte ich auch hin! In Woche 3 trafen wir den Box-Profi Jack Culcay, der seine Einheit gerade hinter sich hatte und uns zum Durchhalten ermutigte. 3 Tage später sah ich Golden Jack im Fernsehen dabei zu, wie er im Ring geradezu explodierte. Mein Tipp für Sie: Schauen Sie Ihren sportlichen Vorbildern so oft es geht bei der Arbeit zu. Zu sehen, wie hart Profis arbeiten, motiviert einen ungemein.

Wettbewerb wagen In puncto Körperfettanteil war mir mein Kollege und Trainingspartner von Anfang an einen  Tick voraus. Doch genau das spornte mich an. Es hilft wirklich enorm, wenn der Trainingspartner mindestens auf dem gleichen Level ist wie man selbst. Dass Martin mich beim Kreuzheben mit 120 Kilo alt aussehen ließ, zahlte ich ihm beim Bankdrücken mit 80 Kilo heim. So ging’s ständig hin und her. Das Perfekte daran ist, dass wir letztendlich beide von der Konkurrenz profitierten.

Mein Fazit Dank Sixpack und 4,8 Kilo mehr Muskelmasse erhielt ich vom Fotografen beim finalen Shooting ein Kompliment: ,Du siehst aus wie ’ne Actionfigur!‘ So soll es bleiben.“

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