Die besten Tipps für die Missionarsstellung Roman Samborskyi / Shutterstock.com

Missionarsstellung: 7 simple Tricks, mit denen der Klassiker noch heißer wird

Die Missionarsstellung ist langweilig? Von wegen! Sie steht nicht ohne Grund schon ewig auf Platz 1 der Stellungs-Charts. Wie Sie Routine verhindern und den Dauerbrenner noch heißer machen

Keine Stellung wird in Schlafzimmern weltweit so oft praktiziert wie die Missionarsstellung. Nur der Doggy Style oder die Reiterstellungen können ihr geradeso das Wasser reichen. Und viele Frauen hätten sogar gern mehr vom Klassiker. In einer Umfrage von Men's Health wünschten sich 30 % der Frauen öfter Sex in der Missionarsstellung. Klingt öde? Hier erfahren Sie das Gegenteil: Warum Sex in der Missionarsstellung so gut für Ihr Sex- und Liebesleben ist, wie Sie der Routine ein Schnippchen schlagen und mit welchen Tricks Sie die Missionarsstellung aufpeppen.

Woher kommt der Name der Missionarsstellung?

Wirklich einig ist man sich darüber nicht. Ein Mythos geht davon aus, dass die Position ihren Namen von Missionaren hat, die Eingeborenen mit Sextipps behilflich waren. Es handelt sich allerdings vermutlich um eine Falschübersetzung aus historischen Dokumenten. Was man jedoch weiß: Die Missionarsstellung ist die ursprünglichste und variantenreichste aller Sexstellungen. In der Umgangssprache wird sie auch "Papa-Mama"-Stellung oder "Mann-oben-Frau-unten-Stellung" genannt.

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Frauen lieben die Missionarsstellung
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Jede dritte Frau wünscht sich mehr Sex in der Missionarsstellung

Warum stehen Frauen auf die Missionarsstellung?

Um beim Sex so richtig auf die Kosten zu kommen, muss die Liebste sich fallen lassen können. Das kann sie in der Missionarsstellung besser, als wenn sie sich in artistischen Stellungen versucht. Denn in Rückenlage entspannt sich ihre Muskulatur und sie kann sich besser auf den Partner einlassen. 

Außerdem spielen für einen Großteil der Frauen Zärtlichkeit und Nähe eine entscheidende Rolle beim Sex. Hier punktet der Klassiker gleich mehrfach: Bei kaum einer anderen Sex-Position können Sie einen so intensiven Kontakt zum Partner aufbauen. Ein nicht abreißender Blickkontakt, großflächige Körperberührung und leidenschaftliche Küsse heizen bei den meisten Frauen zusätzlich die Lust an.

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Weil die Hände frei sind, ist es bei den Partnern jederzeit möglich, empfindlichen Stellen wie Brust, Bauch, Hals, Venushügel oder Po zu berühren. Viele Frauen behaupten, dass sie sich in dieser Stellung besonders geborgen fühlen, ohne das Zepter ganz aus der Hand geben zu müssen, wenn Sie ihren Köper dabei gezielt einsetzen.

Übrigens: Männer, die die Missionarsstellung in all ihren Varianten beherrschen, sind für die Damen alles andere als ein Langweiler im Bett, sondern fantastische Liebhaber.

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Wie kann man die Missionarsstellung variieren?

Sie wollen die Missionarsstellung aufpeppen? Mit diesen 7 Varianten und Tipps erleben Sie die Missionarsstellung ganz neu:

Variante #1: der Trick mit dem Kissen

Schon kleine Veränderung können der Liebsten ein intensiveres Gefühl verschaffen. Schieben Sie ein Kissen unter ihren Po. So verändern Sie den Eintauchwinkel Ihres Penis und reiben mit Ihrem Schambereich an ihrem Kitzler. Sie können noch tiefer in sie eindringen und Ihre Hüften umfassen. Wenn Sie zusätzlich Hand bei der Herzdame anlegen, ist ihr Orgasmus fast immer garantiert.

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Variante #2: Beine hoch

Sie möchte die Beine auf Ihre Schultern legen? Lassen Sie es zu! Denn dann will die Liebste Sie vermutlich noch tiefer in sich spüren. Diese Stellung wird auch "Wiener Auster" genannt. Die Chance, in dieser Position ihren G-Punkt zu erreichen, ist besonders hoch. Noch intensiver wird es, wenn Ihre Partnerin die Beine hinter Ihrem Becken überkreuzt. So hat sie außerdem mehr Kontrolle über Ihre Bewegungen.

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Wer behauptet, dass die Missionarsstellung im Bett stattfinden muss?

Variante #3: Gewicht verlagern

Ihre Liebste kann sich noch besser entspannen, wenn Sie nicht die ganze Zeit mit Ihrem vollen Körpergewicht auf ihr liegen. Sie entlasten sie, indem Sie nach dem Eindringen außerhalb ihrer Schenkel knien und sich mit den Armen abstützen.

Variante #4: Schenkelpresse

In der klassischen Version der Missionarsstellung stellt die Frau die Beine angewinkelt neben dem Mann ab. Intensiver wird das Sex-Erlebnis, wenn die Liebste die Beine gerade ausstreckt und die Oberschenken fest zusammenpresst. Die stärkere Reibung sorgt bei beiden für Glücksmomente.

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Variante #5: Zepter abgeben 

Gestatten Sie der Liebsten eine aktivere Rolle. Wenn sie den Oberkörper aufrichtet, Ihre Hüfte umfasst und die Beine um Sie schlingt, kann sie ganz bewusst das Tempo und Eintauchwinkel steuern. In dieser Position kann sie Ihnen außerdem herrlich schmutzige Dinge direkt ins Ohr flüstern und Sie haben volle Sicht auf Ihre wippenden Brüste. Achtung: nicht geeignet, wenn Sie zum schnellen Orgasmus neigen.

Variante #6: Aufstehen

Wer sagt, dass die Missionarsstellung immer im Liegen stattfinden muss? Auch in der Vertikalen funktioniert der Klassiker. Die Frau steht dabei mit dem Rücken zur Wand und winkelt ein Bein an. Winziges Manko: Sie beide können dabei nicht ganz so entspannen, wie in der Waagerechten.

Variante #7: Ein Sextoy verwenden

Sie wünschen es sich prickelnder und wollen sichergehen, dass die Liebste in der Missionarsstellung zum Höhepunkt kommt? Dann legen Sie doch mal einen vibrierenden Penisring an. Denn der erhöht nicht nur Ihre Ausdauer, sondern stimuliert auch die Klitoris Ihrer Partnerin.

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Habe ich dank der Missionarsstellung mehr Sex?

Die Antwort lautet: ja, definitiv! Die Missionarsstellung wird zu den Spielarten des Slow Sex gezählt, weil sie wegen des Augen-und Körperkontakt als sehr sinnliche Stellung gilt. 

Die Missionarstellung ist nicht langweilig!
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Anti-Routine: peppen Sie die Missionarsstellung einfach auf

Gerade Paare, die im Alltag sehr gestresst sind und fürchten, Sie müssen zu Hause auch noch artistische Hochleistungen nach Anleitung des Kamasutras im Bett vollbringen, sind dankbar über die klassische und unkomplizierte Variante.  Übrigens: Die klassische Missionarsstellung öffnet Ihnen auch die Türen für viele andere Stellungsspielarten.

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Verbessert die Missionarsstellung die Beziehung?

Zu guter Letzt ist die Missionarsstellung für Sie auch eine geeignete Stellung, um Ihre Beziehung zu stärken. Frauen schreiben Männern, die die Missionarsstellung mögen, nicht selten einen treuen und liebenswerten Charakter zu. Die Missionarsstellung stellt Nähe und Verbundenheit zwischen den Partnern her. Besonders gestresste Frauen genießen es, sich in der Stellung vom Partner führen zu lassen.

In der Position können Sie außerdem direkt an den Augen und der Mimik Ihrer Partnerin ablesen, ob Sie Spaß hat. Die Missionarsstellung bietet sich als optimale Ausgangsstellung an, um der Frau zu Beginn des Aktes, ein entspanntes Gefühl zu vermitteln.

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Fazit: Die Missionarsstellung bleibt ungeschlagen

Die Missionarsstellung ist die entspannteste und unkomplizierteste Art, Sex zu haben. Sie müssen sich nicht verbiegen und scheuern sich auch nicht die Knie auf. Im Gegenteil: Sie haben freie Sicht auf die Hotspots der Liebsten und können ihr gleichzeitig in die Augen schauen, sie küssen und sie mit den Händen verwöhnen – besser geht es nicht. In der Missionarsstellung ist die Chance, dass Ihre Partnerin zum Orgasmus kommt, besonders hoch. Allein diese Gründe sorgen dafür, dass die Missionarsstellung wohl niemals die Nummer 1 der Stellungs-Charts abtreten wird.

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