Nach diesen 6 Sexstellungen wollen Frauen nicht mehr gefragt werden Roman Samborskyi / Shutterstock.com

Unbeliebte Sexstellungen Diese 6 Stellungen können Frauen nicht ausstehen

Du kannst das halbe Kamasutra durchturnen? In der Praxis hilft dir das leider wenig weiter: Die wenigsten Frauen stehen auf Artistik im Bett. Nach diesen Sexstellungen wollen Frauen nicht mehr gefragt werden

Keine Frage, Frauen lieben Abwechslung im Bett. Mit dem bloßen Rein-Raus kann man keine Frau glücklich machen. Wer jedoch das Gerücht gestreut hat, dass wir Frauen uns gern in artistischen Posen lieben, hat von weiblichen Vorlieben wenig Ahnung. Klar darf guter Sex auch mal richtig schweißtreibend sein, aber verbiegen, wollen wir uns in der Regel nur beim Yoga.

Vergiss also besser schnell alles, was du an halsbrecherischen Stellungen in Pornos gesehen hast oder deine Ex-Partnerin (sie hat definitiv geschwindelt!) von unserem Hang zu risikoreichen oder aufopferndem Sex erzählt hat. Auch einige der als "normal" geltenden Sex-Stellungen, die du selbst schon jahrelang mit deiner Liebsten genießt, gehören nicht zwingend zu ihren Lieblingen – sie hat es dir nur nie verraten. Jetzt ist Schluss mit der Geheimniskrämerei. Die folgenden Sex-Stellungen sind bei Frauen unbeliebt.

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Unbeliebte Sexstellung #1: die Stellung 69

Für diese Position müssen wir Frauen uns zwar nicht wie eine Brezel verbiegen oder ein Unfallrisiko eingehen, aber sie gehört trotzdem nicht zu unseren Favoriten. Wieso? Es gibt 2 Gründe: Zum einen möchten Frauen beim Oralsex entspannen können. Aber versuch das mal, wenn du gleichzeitig damit beschäftigt bist, den Partner oral zu verwöhnen. Daher artet der Versuch der 69 oft in unkontrolliertem Züngeln aus – und letztlich kann keiner genießen. Der andere Grund für unsere Abneigung: Wir können dir dabei nicht in die Augen schauen. Okay, wir brauchen nicht immer tiefe Blicke, aber etwas mehr im Sichtfeld als dein bestes Stück wäre schon schön – du hast schließlich auch andere heiße Körperstellen. Fazit: Die Stellung 69 sieht theoretisch schön aus, erweist sich aber in der Praxis als Null.

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Artistik im Bett gefällt nicht jedem
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Artistik im Bett? Gib es zu: Du stehst doch genauso wenig drauf

Unbeliebte Sexpraktik #2: Sex im Stehen

Mal ehrlich: Macht es dir Spaß, uns so zu lieben? Du musst schließlich dafür sorgen, dass dein bestes Stück nicht schwächelt, obwohl unser gesamtes Körpergewicht auf deiner Hüfte lastet – puh! eine Frau jedenfalls kann sich nicht fallenlassen, wenn sie ständig darüber nachdenken muss, ob es für dich nicht vielleicht zu anstrengend sein könnte, mit ihren Kilos klarzukommen. Das hat übrigens nichts mit Bodyshaming zu tun. Hinzu kommt, dass du stehend selten einen Hotspot triffst, der uns Frauen wild macht. Fazit: Wir vermuten, du imitierst, was du im Fernsehen gesehen hast – oder ersetzen Männer so etwa ihr Armtraining?

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Sex im Stehen ist bei Frauen nicht besonders beliebt
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Theoretisch heiß, in der Praxis mies: Sex im Stehen raubt Frauen die Lust

Gehasste Sexstellungen #3: der Presslufthammer

Der Name der Stellung ist Programm: In der so genannten Gähnstellung haben Frauen selten Spaß. Die Frau liegt auf dem Rücken und streckt die Beine in die Luft. Der Partner hält ihre Füße fest und dringt in sie ein. Entspannt, wie es der Name vermuten lassen könnte, ist die Stellung aber auch nicht. Im Gegenteil: Oft hämmert der Mann den Penis in einem schnellen Rhythmus feste in die Vagina (im Film gesehen?). Weil er keine Hand frei hat, bleibt die Klitoris so gut wie unbeteiligt. Fazit: Wir Frauen fühlen uns wie ein fleischgewordener Masturbator. Fühlst du dich wie ein Presslufthammer?

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Unbeliebte Sexstellungen #4: Füße hinter den Kopf

Die Frau liegt, du kniest, ihre Füße lagern auf deinen Schultern. Ähnlich wie in der Gähnstellung fühlen wir uns in dieser Variation der Missionarsstellung eher wie eine Gummipuppe mit zu langen Beinen als wie eine ernstgenommene Sexpartnerin. Du stimulierst in dieser Stellung übrigens weder intensiv die Klitoris noch den G-Punkt. Kleiner Tipp: Wenn du die Hände einsetzt, gefällt es uns Frauen besser. Das heißt aber nicht, dass du uns unkontrolliert an die Brust greifen sollst. Verwöhne mit dem Finger vorsichtig (!) unseren Schambereich. Fazit: Gute Übung gegen schwere Beine, sexuell aber wenig überzeugend.

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Füße hintern Kopf: Diese Stellung macht Frauen wenig Spaß
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Füße hoch: Diese Stellung wird oft praktiziert, bringt Frau aber selten zum Höhepunkt

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Verhasste Sexstellung #5: die umgedrehte Reiterin

Wir Frauen können es ja nachvollziehen: Du liebst diesen Anblick. Aber hast du schon mal deine Partnerin gefragt, was sie von der Stellung hält? Wenn sie so denkt wie die Hälfte aller Frauen, dann ist der Reverse Cowgirl – oder auch Schaukel genannt – für sie eher Krafttraining für die Oberschenkel als die sexuelle Erfüllung. Zwar lieben Frauen es, oben zu sitzen, doch in der umgedrehten Reiterin läuft für uns einiges verkehrt. Das liegt zum großen Teil daran, dass der Eindringwinkel nicht erregend ist. Ständig müssen wir aufpassen, dass der Penis nicht herausrutscht oder gar brechen könnte. Hinzu kommt, dass der Ausblick für uns eher bescheiden ist, wir starren auf deine Füße oder die Wand. Fazit: Um euch anzumachen, eignet sich die Position super. Zum Orgasmus kommen wir so aber eher nicht.

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Reverse Cowgirl: In dieser Stellung haben nur Sie die gute Aussicht
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Reverse Cowgirl: Der Ausblick ist fantastisch – aber nur für dich

Unbeliebte Sexpraktik #6: die Hündchenstellung

Eines vorweg: Wenn du Frauen von hinten lieben willst, solltest du es niemals Hündchen nennen. Ich kenne nämlich keine Frau, die es antörnt, als Vierbeiner betitelt zu werden. Doch es gibt weitere Gründe, wieso der Doggy Style nicht besonders beliebt bei Frauen ist: Wenn du nicht gerade ein Profi im Multitasking bist, fällt es dir vielleicht schwer, die Partnerin gleichzeitig mit dem Finger zu verwöhnen, während du stößt. Ohne das zusätzliche Fingerspiel bleibt die Position aber für viele Frauen spaßbefreit. Du triffst mit dem Penis weder Kitzler noch G-Punkt und wenn dein bestes Stück überdurchschnittlich lang ist, bereitet die Stellung sogar Schmerzen. Fazit: Die Brüste baumeln, die Lust geht flöten.

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Fazit: Es ist nicht schwer herauszufinden, was Frauen nicht mögen

Eigentlich ist es für Männer nicht schwer herauszufinden, welche Stellungen Frauen nicht mögen. Es sind in der Regel solche, in denen sie sich entweder nicht fallenlassen kann oder ihre erogenen Zonen wenig Aufmerksamkeit bekommen. Das bedeutet aber nicht, dass du künftig auf all diese Stellungen verzichten musst. Damit die Liebste auch zum Zuge kommt, solltest du dich beim Sex nicht ausschließlich in einer der genannten Stellungen lieben. Gib mal deiner Partnerin die Kontrolle und merke dir die Position, in der sie den Höhepunkt erreicht – diese Stellung liebt sie. Übrigens: Kommt sie in einer Stellung, in der ihre Hotspots unberührt bleiben, handelt es sich wahrscheinlich um einen Fake-Orgasmus. Ein Zeichen dafür, dass sie den Sex nicht genießt und ihn schnell beenden möchte. Das willst du doch sicher nicht, oder?

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