Die besten 5 In-Ear-Sportkopfhörer im Test Breslavtsev Oleg / Shutterstock.com

Sportkopfhörer im Test Die besten 5 In-Ear-Sportkopfhörer im Test

Wer mit Musik trainiert, braucht die richtigen Kopfhörer. Zum Beispiel diese hier: Unsere 5 Top-Favoriten unter den kabellosen In-Ear-Kopfhörern im Sport-Test

Musik gehört zum Sport. Denn egal ob beim Laufen, Radfahren oder im Gym, das Workout macht mit der richtigen Musik nicht nur mehr Spaß, es ist auch wesentlich effektiver. Das ist sogar wissenschaftlich belegt. Wichtigster Begleiter beim Workout ist also neben Sportausrüstung und dem Smartphone auch ein Sportkopfhörer.

Was müssen Sportkopfhörer können?

Ein Kopfhörer zum Sport sollte leicht, einfach zu bedienen, komfortabel und sicher am oder im Ohr sitzen. Heißt: Er darf nicht drücken und sollte bei Bewegung nicht sofort herunterfallen. Weitere Anforderungen: Bewegungsfreiheit und die Geräte sind bestenfalls vor Schmutz, Schweiß und Wasser geschützt sein. Ein schweißtreibendes HIIT-Workout oder ein Lauf im Regen sollte einem Sportkopfhörer nichts anhaben können.

Was ist der Vorteil von kabellosen In-Ear-Kopfhörern?

True-Wireless-Kopfhörer kommen komplett ohne Kabel aus, also auch ohne Verbindingskabel zwischen dem rechten und linken Kopfhörer. In-Ears sind meist nur kleine Ohrstöpsel, die einfach direkt in Gehörgang gesteckt werden. An das spezielle Tragegefühl – im Vergleich zu Bügelkopfhörern – müssen sich einige erst gewöhnen. Andere werden sich mit den kleinen Stöpseln vermutlich nie anfreunden können. Dabei haben die True-Wireless-In-Ears viele Vorteile: Sie sind platzsparend, einfach zu bedienen und viel leichter als On-Ear-Varianten. Plus: Die Stöpsel sitzen meist sehr sicher und fest im Ohr, was bei intensiven Sporteinheiten wichtig ist. Der Klang wird besser übertragen. Mit kabellosen In-Ears hast du eine größtmögliche Bewegungsfreiheit beim Training. Die meisten Modelle sind zudem mit verschiedenen Gummistöpseln und/oder Ohrenflügeln individuell ans Ohr anpassbar.

Wir haben die Top-Modelle der kabellosen In-Ear-Kopfhörer beim Sport in Bezug auf Tragekomfort, Sound und Akkuleistung getestet: Hier unsere 5 Favoriten:

1. Jabra Elite Active 75t im Test: die beste Wahl für Läufer

Jabra Elite Active 75t im Test: die beste Wahl für Läufer
Jabra
Jabra Elite Active 75t im Test: die beste Wahl für Läufer

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Tragekomfort: Das Sportmodell von Jabra ist sehr klein, kommt ohne Flügel oder Bügel aus. Die 5,5-Gramm-leichten Stöpsel werden einfach ins Ohr gesteckt, sitzen aber super sicher und fest bei allen getesteten Sportarten. Mit 3 unterschiedlichen Gel-Pads kann ich die In-Ears individuell an die Ohrform anpassen.

Die wichtigsten Funktionen: Mit der Hear-Through-Funktion kannst du Außengeräusche ans Ohr holen. Beim Laufen hörst du etwa Umwelt- und Verkehrsgeräusche, so dass du dich sicher im Straßenverkehr bewegen kannst. Allerdings sind die Mikros etwas ungünstig platziert. So werden Windgeräusche sehr verstärkt. Fürs Laufen ist das ok, fürs Radfahren nicht geeignet. Zusätzlich hat Jabra den In-Ears noch per Software-Update eine Active-Noise-Cancelling-Funktion (ANC) spendiert, mit der monotone Außengeräusche etwas gedämpft werden. Mit dem IP57-Schutz sind die Elite Active 75t vor Wasser und Staub geschützt.

Sound: Der Klang ist gut, Bässe und Höhen sind gut zu erkennen. Tipp: Die Standardeinstellungen kannst und solltest du über die dazugehörige Jabra-App verbessern.

Bedienung: Alle wichtigen Funktionen sind über die Pods (die als Buttons funktionieren) steuerbar. Auch die Lautstärke. Die Belegung der Tasten funktioniert über die Jabra-Sound-App.

Akkuleistung: Ohne ANC 7,5 bis 8 Stunden. Mit Ladecase insgesamt bis 28 Stunden.

Fazit: Der Jabra Elite Active 75t ist ein super leichter Kopfhörer für Läufer.

Vorteile:

  • klein und leicht
  • lange Akkulaufzeit
  • einfach zu bedienen, sitzen sicher
  • solides ANC
  • Einstellung der Lautstärke möglich
  • Hear-Through-Funktion

Nachteile:

  • Hear-Through-Funktion fürs Radfahren ungeeignet

2. Bose Sport Earbuds im Test: die Sportkopfhörer mit dem besten Sound

Bose Sport Earbuds im Test: die Sportkopfhörer mit dem besten Sound
Bose
Bose Sport Earbuds im Test: die Sportkopfhörer mit dem besten Sound

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Tragekomfort: Die Sport Earbuds von Bose sind etwas größer und werden per Gelpad und Flügel im Ohr justiert. Es gibt jeweils 3 unterschiedliche Größen. Damit halten die Earbuds tatsächlich bombenfest. Mit 6,75 Gramm jeweils sind sie zudem noch ziemlich leicht.

Die wichtigsten Funktionen: Die Buds sind gegen Spritzwasser geschützt (Schutzklasse IPX4) und können daher auch bei Regen und schweißtreibenden Workouts getragen werden. Allerdings haben sie weder eine ANC- noch eine Hear-Through-Funktion. Da die Kopfhörer die Ohren aber nicht komplett abschließen, werden nicht alle Außengeräusche abgeschottet.

Sound: Perfekt, anders kann man den Sound von Bose gar nicht beschreiben. Eben wie richtige Hifi-Boxen am Ohr. Mit satten und klaren Bässen, Höhen und Mitten sind sehr gleichmäßig und weich verteilt.

Bedienung: Die Earbuds haben eine Touchfunktion. Durch Doppeltippen am rechten Kopfhörer starte und pausiere ich die Wiedergabe oder nehme Anrufe an. Und am linken Earbud kann ich eine individuelle Shortcut-Funktion festlegen (zum Beispiel den Ladezustand). Das lässt sich in der Bose-Music-App einstellen. Zum Glück bediene ich die Earbuds mit Doppeltippen, denn zum Einsetzen der Kopfhörer muss man die Touchflächen berühren und würde dabei andauernd die Musik starten und stoppen.

Akkuleistung: Der Akku hält 5 Stunden durch. Mit Ladecase insgesamt 15. Mit der Schnellladefunktion reichen 15 Minuten für 2 Stunden Musik.

Fazit: Die Bose Sport Earbuds sind für alle, die beim Sport auf perfekten Sound stehen.

Vorteile:

  • super Sound
  • sitzen bequem und sicher
  • gute Bedienung

Nachteile:

  • Die Earbuds ragen etwas aus dem Ohr, sind daher unter einer Mütze oder Kapuze nicht angenehm zu tragen
  • kein Hear-Through, kein ANC
  • Lautstärke nicht am Kopfhörer veränderbar
  • Zudem muss man ein Benutzerkonto erstellen, um die Kopfhörer zu koppeln

3. Sportkopfhörer Sony WF-SP800N im Test: beste Akkuleistung

Sportkopfhörer Sony WF-SP800N im Test: beste Akkuleistung
Sony
Sportkopfhörer Sony WF-SP800N im Test: beste Akkuleistung

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Tragekomfort: Die Sportkopfhörer von Sony werden mit Ohrbügeln (es gibt 2 Größen) und Silikonstöpseln (4 unterschiedliche Größen) befestigt. Damit sitzen sie beim Sport sicher und bequem. Die Buds sind mit jeweils 9,8 Gramm etwas schwerer und können nach längerem Tragen leicht drücken.

Die wichtigsten Funktionen: Die WF-SP800N sind gegen Staub und Wasser geschützt (IP55-Schutz). Zudem gibt's Aktive Geräuschunterdrückung (ANC), die allerdings im Vergleich zu anderen Herstellern und anderen Kopfhörern von Sony eher enttäuschend ausfällt. Theoretisch unterstützen die Kopfhörer die so genannte 360-RealityAudio-Funktion. Das aber nur in Verbindung mit bestimmten (kostenpflichtigen) Musikdiensten.

Sound: Klarer, ausgewogener Sound. In der dazugehörigen App kannst du eigene Soundprofile anlegen.

Bedienung: Die Sony-Kopfhörer sind etwas umständlich zu installieren. Ohne die Sony-App geht's leider nicht. Auch kann ich mit den In-Ears nicht so ohne Weiteres zwischen Geräten wechseln. Der WF-SP800N funktioniert über Touch-Steuerung an der Außenseite der Kopfhörer. Heißt: Mit 1x Tippen starte und stoppe ich Musik, mit 2x Antippen springe ich einen Track weiter. Gut: Ich kann in der App die Befehle festlegen – auch die Lautstärke ist am Kopfhörer verstellbar. Nicht so gut: Wenn man zum Beispiel beim Einsetzen gegen die Stöpsel kommt, aktiviert man andauernd die Touch-Steuerung.

Akkuleistung: Mit aktiviertem ANC halten die WF-SP800N ganze 9 Stunden durch – ohne sogar 13. Das Ladeetui bietet eine weitere volle Ladung.

Fazit: Die Sony WF-SP800N sind die Sportkopfhörer mit der längsten Akkuleistung.

Vorteile:

  • sehr lange Akkuleistung
  • Lautstärke am Kopfhörer einstellbar
  • guter Halt

Nachteile:

  • hypersensible Steuerung
  • ragen weit aus dem Ohr (nicht Mützen- oder Kapuze-kompatibel)
  • umständliche Installation
  • kein Hear-Through

4. Apple AirPods Pro im Test: der beste Kopfhörer für Multisportler

Apple AirPods Pro: der beste Kopfhörer für Multisportler
Apple
Apple AirPods Pro: der beste Kopfhörer für Multisportler

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Tragekomfort: Die Stöpsel sitzen – anders als die originalen AirPods – ohne viel Gefummel sehr bequem, auch über mehrere Stunden. Mit 5,4 Gramm merkt man sie kaum, obwohl sie tief im Ohr stecken. Für die AirPods Pro gibt's 3 unterschiedlich große Silikonaufsätze, mit denen die Stöpsel direkt im Ohrkanal stecken und diesen gut abschließen. Die kurzen Stiele fügen sich sehr gut ins Außenohr ein, so dass die In-Ears perfekt sitzen – beim Laufen, Biken oder schweißtreibenden Workout. Hier geht's zum ausführlichen Test der AirPods Pro.

Die wichtigsten Funktionen: Die AirPods Pro kommen mit Aktiver Geräuschunterdrückung (ANC), die für In-Ears ausgezeichnet funktioniert, auch wenn sie nicht an das Ergebnis von ohrumschließenden Kopfhörern herankommt. Zusätzlich gibt es den Transparenz-Modus: Der holt über Mikrophone beim Laufen oder Radfahren Umgebungsgeräusche ins Ohr. Also: Gespräche, Umwelt- und Verkehrsgeräusche, so dass ich sicher im Straßenverkehr joggen oder biken kann. Auch super: Die Stöpsel geben keine Windgeräusche weiter oder verstärken diese. Die Kopfhörer sind IPX4-zertifiziert und damit spritzwassergeschützt.

Sound: sehr gut mit satten Bässen, ein insgesamt sehr ausgewogener Klang.

Bedienung: Statt auf Sensorfelder zu tippen, muss ich den Stiel mit Daumen und Zeigefinger drücken – für Play und Pause einmal, zweimal, um zum nächsten Track zu springen. Vorteil: Man presst sich die Stöpsel nicht mehr durchs Drauftippen unangenehm ins Ohr. Sehr gut: Nehme ich einen Stöpsel aus dem Ohr, stoppt die Wiedergabe, setzt man ich wieder ein, geht’s weiter. Auch die Installation ist simpel: Nähert man die AirPods Pro das erste Mal seinem iPhone, werden sie automatisch gekoppelt. Die Lautstärke kann ich an den AirPods allerdings nicht einstellen.

Akkuleistung: mit aktiviertem ANC 4,5, ansonsten 5 Stunden. Mit Ladecase insgesamt 24 Stunden.

Fazit: Die Apple AirPods Pro sind ideal für Outdoor-Sport wie Joggen oder Rennradfahren, aber auch durch ANC im Gym sehr zu empfehlen.

Vorteile:

  • klein und leicht
  • sitzen sicher und bequem
  • Transparenz-Modus
  • sehr gutes ANC
  • super Sound

Nachteile:

  • keine Lautstärke-Steuerung am Kopfhörer
  • Einschränkungen für Android-Nutzer

5. Samsung Galaxy Buds+ im Test: Sportkopfhörer fürs (Home-)Gym-Workout

Samsung Galaxy Buds+: Sportkopfhörer fürs (Home-)Gym-Workout
Samsung
Samsung Galaxy Buds+: Sportkopfhörer fürs (Home-)Gym-Workout

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Tragekomfort: Die kleinen, leichten Stöpsel (6,3 Gramm) sitzen angenehm und super fest. Anders als bei den Stöpseln von Jabra gibt es zu den Silikon-Ohrpolstern (3 Varianten) auch drei unterschiedliche Stabilisierungsaufsätze. Folge: stabiler Halt bei jedem Training.

Die wichtigsten Funktionen: Die Galaxy Buds+ sind IPX2-zertifiziert, schützen damit immerhin vor Schmutz und Tropfwasser. Mit der passenden App gibt's diverse Zusatzfeatures (Benachrichtigungen vorlesen, Spotify), einige aber nur für Samsung-Nutzer. Aktive Geräuschunterdrückung (ANC) oder Hear-Through haben die Kopfhörer nicht. Die Buds verfügen über Sensoren, die erkennen, wenn du sie aus dem Ohr nimmst.

Sound: Leider etwas flach und dünn. Mit der App kannst du aber verschiedene Equalizer-Modi festlegen, mit denen es besser wird.

Bedienung: Gesteuert wird über Touchpads an den Außenseiten der Stöpsel. Die Tipp-Befehle kann ich anpassen und selbst entscheiden, welche Funktion ich haben will. Auch die Lautstärke kann ich hier regeln.

Akkuleistung: Etwa 11- 12 Stunden. Im Akku-Case gibt's noch einmal eine volle Ladung.

Fazit: Die Samsung Galaxy Buds+ sind die Sportkopfhörer mit dem besten Halt.

Vorteile:

  • klein und leicht
  • sitzen super fest
  • lange Akkulaufzeit
  • Lautstärke lässt sich einstellen

Nachteile:

  • flacher Sound
  • einige Features nur für Samsung-Nutzer
  • Kein Hear-Through, kein ANC
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