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Richtig saunieren: Vermeide diese 5 Sauna-Fehler

Richtig saunieren 5 Fehler, die dir den Saunagang verderben

Sauna tut Herz und Kreislauf gut. Wenn du's richtig machst. Diese Sauna-Fehler solltest du unbedingt vermeiden

Wer regelmäßig auf der Holzbank schwitzt, wird seltener krank. Schon ein Saunagang pro Woche reicht laut Aussage des Deutschen Saunabundes für eine positive Wirkung auf das Immunsystem. Du kannst natürlich auch öfter in die Sauna gehen, eine weitere Verbesserung erreichst du dadurch aber nicht.

Fakt ist also: Saunieren tut der Gesundheit gut. Allerdings nur, wenn du es richtig machst – anderenfalls droht nämlich schnell ein Kreislaufkollaps. Diese kleinen Fehler können dir den Saunagang ganz schön verderben:

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1. Du saunierst direkt nach dem Workout

Praktisch, wenn dein Gym eine Sauna hat. Wärme fördert nämlich die Durchblutung der Muskulatur und damit deine Regeneration. Lasse aber 15 bis 30 Minuten zwischen Training und Sauna verstreichen. Auch wenn man nur dasitzt oder -liegt: Die Sauna belastet Herz und Kreislauf. Deswegen nur ausgeruht zum Schwitzen gehen. Nach dem Training sollte der Puls auf 100 Schläge/Minute abgesunken sein. Die Hitze wäre sonst zu belastend für deinen Kreislauf.

2. Du isst vor der Sauna gar nichts oder zu viel

Mit leerem Magen liegst du ruckzuck unter der Holzbank (Kollapsgefahr). Ist der Magen zu sehr mit Verdauen beschäftigt, zieht er viel Blut ab, die Kreislaufbelastung steigt. Gefährlich: Sauna nach Alkoholgenuss. Deshalb vorher auskatern und etwas kleines essen.

Die letzten drei Minuten in der Sauna sollten Sie sitzend verbringen
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Ideale Saunier-Zeit: 8 bis 10 Minuten für Neulinge, Profis können ruhig 5 Minuten länger schwitzen

3. Du hüpfst direkt von der Dusche in die Sauna

Vor der Sauna gehst du unter die Dusche. Glaub aber nicht, gründliches Abtrocknen danach sei überflüssig! Gehst du nass in die Sauna, minderst du die Wirkung. Der Grund: Verdunstendes Duschwasser kühlt den Körper. Du schwitzt also weniger. Das Schwitzen verzögert sich übrigens auch, wenn man mit Eisbeinen in die Sauna geht – im Winter hilft vorab ein warmes Fußbad.

Praktisch für die Sporttasche: schnelltrocknende Handtücher aus Mikrofaser – so schleppst du nach dem Wellnesstag nicht klitschnasse Handtücher mit dir rum.

4. Du trinkst zwischen den Saunagängen

Nutze die Zeit zwischen Sport und Sauna, um deinen Körper zu wässern. Zwischen den Saunagängen trinkst du nämlich besser nicht. Grund: Das Schwitzen entzieht dem Blut Wasser. Nachfolgend wandert Flüssigkeit aus den Geweben ins Blut. Die darin enthaltenen Abfallstoffe werden über Leber und Niere ausgeschieden. Wer zwischen den Saunagängen zur Flasche greift, verringert den gewebereinigenden Effekt des Schwitzbades. Nach dem letzten Gang musst du aber viel trinken. Sonst kann es wegen Austrocknung Kopfweh geben.

5. Du zappelst und quasselst zu viel

Gymnastische Verrenkungen oder angeregte Diskussionen sparst du dir besser für später: In der Sauna ist die Sauerstoffkonzentration reduziert, Bewegungen und Sprechen belasten Kreislauf und die Atmung stark. Auch nach Atemübungen in der Abkühlphase drohen Hyperventilationskrämpfe. Das Warnsignal ist Kribbeln in den Fingern.

So findest du den richtigen Platz in der Sauna

Oben: Die oberste Bank ist nur etwas für routinierte Saunagänger. Denn dort ist es am heißesten – bis zu 110 Grad. Und das ist für den Anfang zu viel.

Mitte: Liegend ist die ideale Position. Das Blut rauscht durch den Körper – und rührst dabei keinen Finger. Vergiss nicht, dein Handtuch unterzulegen, möglichst nie mit der nackten Haut das Holz berühren. Die Aufenthaltsdauer ist individuell unterschiedlich, sollte zwölf Minuten jedoch nicht übersteigen.

Unten: Für den Anfänger ist es dort sicherlich nicht verkehrt. Auf Dauer kannst du dir allerdings mehr als die 60 bis 70 Grad zutrauen, die dort herrschen. Darüber hinaus blockieren Untensitzer immer den Weg zu den anderen Stufen. Und du bekommst an dieser Stelle weniger von den aufsteigenden Aufguss-Dämpfen mit.

Welche Temperatur kann der Mensch in der Sauna aushalten?

Das Hitzeempfinden des Menschen ist stark von der Wärmeleitfähigkeit des Elements abhängig, das ihn umgibt – in diesen Fällen eben Wasser oder Luft. Wasser transportiert Hitze wesentlich besser als Luft. Gleiche Temperaturen werden so im Nassen extremer wahrgenommen. Während also 90 Grad heißes Wasser schmerzt, ist die Sauna noch erträglich.

Diese Tatsache lässt sich auch beim Aufguss beobachten. Durch das Übergießen des Sauna-Ofens mit Wasser steigt die Luftfeuchtigkeit und damit die Wärmeleitfähigkeit der Luft. Je feuchter die Luft, desto heißer kommt sie einem vor – obwohl die Temperatur in der Sauna durch das zunächst kalte Wasser in Wirklichkeit erst einmal sinkt.

In der Sauna lässt es sich auch aus einem anderen Grund besser aushalten als in beinahe kochendem Wasser: Nur an wenigen Stellen ist es wirklich 90 Grad warm. Grund: Heiße Luft steigt nach oben. Auf den unteren Saunabänken ist es somit kälter und angenehmer.

Saunieren tut Herz und Kreislauf gut. Wie du es richtig machst, weißt du ja jetzt. Also: entspanntes Schwitzen!

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