Regenerations-Booster: Bier ist das perfekte isotonische Sportgetränk

Darauf stoßen wir an: Das Gesündeste, was Sie trinken können, ist Bier!
Prost! Bier ist gesund und ist darüber hinaus auch noch ein isotonisches Sportgetränk. Darauf stoßen wir an!

Es ist offiziell: Bier ist das perfekte Männergetränk – nahrhaft und lecker. Zudem ist Bier auch noch ein isotonisches Sportgetränk. Neueste Studien weisen darauf hin, dass sich Ihre Muskulatur mit Bier schneller von Belastungen erholt

Es ist eben doch eine Welt für Männer: Fußball macht fit und schnell, Sex stärkt das Immunsystem – und das Gesündeste, was Sie trinken können, ist Bier. Als alkoholfreie Variante sowieso, aber – natürlich in Maßen – auch mit ein paar Prozentchen. Lesen Sie mal, was die herb-frische Goldbrause so alles kann.

Gutes Pflanzen-Schutzmittel
Forscher des Münchner Klinikums Rechts der Isar haben 277 Läufer untersucht und festgestellt, dass alkoholfreies Bier für Sportler gesundheitsfördernd ist: Wer 3 Wochen vor und 2 Wochen nach einem Wettkampf jeden  Tag 1 bis 1,5 Liter „bleifrei“ trinkt, der leidet seltener unter Atemwegsinfekten und Entzündungsreaktionen. Verantwortlich hierfür sind enthaltene Pflanzenstoffe (Polyphenole). Diese unterstützen das körpereigene Immunsystem, das nach extremer Belastung weniger Abwehrkräfte mobilisieren kann als sonst. Es gibt Studien, die darauf hindeuten, dass Polyphenole auch vor Krebs und Herzinfarkt schützen können. Außer in Bier sind diese so vielfältig wirkenden Pflanzenstoffe auch in Obst und Gemüse sowie in Wein enthalten.

Mächtige Carbo-Ladung
Polyphenole gehören aber nicht zu den essenziellen Zutaten eines Sportgetränks. Wichtiger sind Kohlenhydrate und Mineralstoffe, die in Bier reichlich vorhanden sind. „Kohlenhydrate sind das Muskelbenzin“, erklärt Ernährungswissenschaftler Günter Wagner vom Institut für Sporternährung in Bad Nauheim. Pro eingeatmeter Menge Sauerstoff kann der Körper aus ihnen die meiste Energie gewinnen, rund 10 Prozent mehr als aus Fetten und Proteinen. Zudem verbrennt der Körper Kohlenhydrate doppelt so schnell wie etwa Fettsäuren. Wenn Sie mit Ihren Muskeln an die Grenzen gehen wollen, gibt es keinen besseren Treibstoff. In der Regel liefert 1 Liter eines Sportgetränks ungefähr 80 bis 85 Gramm Kohlenhydrate.

Mineralstoffe wie Calcium, Natrium und Magnesium gleichen die durch Schwitzen verursachten Verluste aus. Natrium ist während der Belastung äußerst wichtig, da der Körper auf einen Mangel sehr empfindlich reagiert, etwa mit Krämpfen oder Schwindelgefühlen. Kalium braucht der Organismus, um Kohlenhydrate in Form von Glykogen zu speichern. „Nur wenn der Mensch Kalium im Körper hat, kann er aus aufgenommenen Kohlenhydraten Glykogen in die Muskelzellen einbauen“, so Wagner. Deswegen sollten Sie in den letzten 24 Stunden vor der Belastung auf eine ausreichende Zufuhr achten. Carbo-Loading alleine bringt gar nichts ohne Kalium-Loading. Von keinem anderen Mineral benötigt der Körper derart große Mengen. Der Tagesbedarf eines Sportlers liegt bei ungefähr 5 Gramm. Außerordentlich kaliumreiche Lebensmittel sind Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, Milchprodukte und Getreide, etwa Gerstenmalz. Übrigens wird Kalium durch das Kochen von Gemüse leicht ausgewaschen. Darum sollten Sportler Kartoffeln und Grünzeug dünsten, braten oder im Dampfkochtopf zubereiten.  Alternative: Kochwasser für eine Soße nutzen.

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Bier ist das perfekte isotonische Sportgetränk
Mit den Kohlenhydraten und Mineralien im Bier sind Sie schon mal auf der sicheren Seite. Für Sportler ist auch wichtig, dass ein Getränk isotonisch ist. Das bedeutet, es muss den gleichen Wasseranteil wie Blut haben. Dann kann es vom Verdauungstrakt besonders fix in die Blutgefäße aufgenommen werden. Auf viele Biersorten trifft das zu. Beachten Sie die Angaben des Herstellers auf dem Etikett. Es bringt aber nichts, mehr Nährstoffe in das Getränk hineinzustopfen – im Gegenteil. Hypertone Getränke, die zu viele Mineralien oder Kohlenhydrate enthalten, verringern die Leistungsfähigkeit. „Um sie aufzunehmen, muss der Körper sie mit Flüssigkeit aus den Blutgefäßen verdünnen“, so Wagner. Das beeinträchtigt die Fließeigenschaften des Blutes. Das Blut wird dickflüssiger, sein Volumen verringert sich, und das Leistungspotenzial sinkt.

Prima Gesundheitstrunk
In Bier stecken auch sporttaugliche Vitamine, allen voran B6, ohne das im Körper der Aufbau von Proteinen nicht möglich wäre. Es ist unverzichtbar für Muskeln und Gelenke, aber auch für das Immunsystem. Ein Mangel kann etwa zu höherer Infektanfälligkeit, Muskelschwäche, Blutarmut und Arthritis führen. „Vitamine wie B6 und Folsäure sind über das Getreide in Bier enthalten, sie werden nicht zugesetzt“, erklärt Experte Wagner. Übrigens auch in alkoholhaltigem Bier – die Hersteller dürfen mit dieser Eigenschaft jedoch nicht werben. „Der Gesetzgeber gestattet keinerlei positive Aussage zu alkoholhaltigen Lebensmitteln“, so der Ernährungswissenschaftler.

Milder Sport-Sprudel
Ein Sportgetränk darf nicht zu sehr blubbern, da Ihr Verdauungstrakt es sonst nicht schnell genug aufnehmen kann. „Weizenbier enthält  fast so viel Kohlensäure wie Champagner“, warnt Wagner. Nur wenigen gelingt es, davon mehrere Gläser (oder Flaschen) in kurzer Zeit runterzuspülen. „Pils ist magenfreundlicher als Weizenbier, weil es weniger Kohlensäure hat.“ Das Zeug geht runter wie Öl. Die empfohlene Zufuhrmenge an (natürlich alkoholfreier) Flüssigkeit für Ausdauersportler liegt bei 0,5 bis 1 Liter in der Stunde, je nach Wetter und Trainingsintensität (bedeutet: an heißen Sommertagen also eher 1 Liter pro Stunde).

Bei alledem sollten Sie aber niemals Ihren persönlichen Geschmack vernachlässigen. Hören Sie auf Ihren Gaumen! „Das beste Sportgetränk ist jenes, das Ihnen schmeckt“, sagt der Experte. „Studien zeigen, dass es Sportlern mit Hilfe des Lieblingsgetränks am besten gelingt, den Flüssigkeitshaushalt in der Balance zu halten.“ Das hat den einfachen Grund, dass sie viel lieber zur Trinkflasche greifen, wenn sie deren Inhalt lecker finden. Na dann: prost!

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