Duft Awards 2017: Lieblings-Duft nennen und Traumreise gewinnen!

Wir wittern Ihre große Chance!

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Anschnallen und Retro-Brille aufsetzen – wir unternehmen mit Ihnen eine dufte Zeitreise: Als Opa jung war, konnte er nur zwischen drei Rasierwässerchen wählen. Inzwischen kommen ständig neue Männerparfüms auf den Markt. Mit an Bord unserer Duftreise ist auch Georg R. Wuchsa aus Bruchsal, Gründer des vor 17 Jahren eröffneten Online-Shops ausliebezumduft.de. Für Men’s Health hat der Duft-Kenner 8 Fragen beantwortet.

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Welchen Ursprung hat Parfüm und welche Funktion hatten die Duftstoffe damals?

Wann genau der Mensch begann, Duftstoffe für sich zu nutzen, ist nicht bekannt. Die ersten schriftlichen Zeugnisse zum Thema Parfüm tauchen im alten Ägypten auf. Am Anfang stand vermutlich die rituelle Nutzung von Duftstoffen wie Weihrauch, Sandelholz oder Oud. Diese wurden den Göttern als Rauchopfer dargebracht. Davon zeugt auch die Herkunft des Wortes Parfüm: Es kommt von „per fumum“ – „durch Rauch“. Auch Verstorbenen wurden kostbare Duftstoffe auf ihre Reise ins Totenreich mitgegeben. Erst später entwickelte sich der Gedanke, den eigenen Körper zu beduften, was als Schönheitsideal betrachtet wurde. Sicher spielte auch damals schon eine medizinische oder aromatherapeutische Wirkung hinein. Der eigentliche Zweck war wohl ein ganz einfacher: Körpergerüche sollten überdeckt oder zum Positiven verändert werden.

Wie hat sich dann die Funktion von Parfüm im Lauf der Jahrhunderte verändert?

Heute haben Düfte in der westlichen Kultur natürlich weniger religiöse Hintergründe, sie sind viel stärker in den persönlichen Bereich gerückt. Gut zu duften hängt mit unserer Vorstellung von Sauberkeit zusammen oder gilt als Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Düfte sind allgegenwärtig, ob in Wasch- und Reinigungsmitteln, Raumdeos oder Körperparfüms. Da wird persönliche Abgrenzung auch in Sachen Duft immer bedeutsamer.

Welchen Einfluss hatte die Entstehung von Werbung auf die Duftkreationen?

Die Werbung für Parfüms spielt mit unserem Verlangen, Idealbildern zu entsprechen. Schauen Sie sich die Reichen und Schönen an, die sich in der Werbung lustvoll räkeln. Jeder möchte begehrt werden, und dieses Versprechen macht die Parfümwerbung.

Wann und warum kam der Umschwung von natürlichen zu synthetischen Duftstoffen?

Nach wie vor werden beide Arten verwendet. Dass synthetische Duftstoffe aufkamen, war auch eine Frage technischer Möglichkeiten. 1882 setzte Paul Parquet mit Coumarin zum ersten Mal einen synthetisch hergestellten Riechstoff ein — und kreierte damit den bis heute beliebten Duft Fougère Royale für das
Haus Houbigant. Coumarin kommt übrigens auch natürlich vor und hat einen würzigen Duft, den man vor allem bei frischem Heu wahrnimmt. Seither gibt es kaum Grenzen, und von den großen Duftstoff-Herstellern werden immer neue Moleküle entwickelt. Da liegt es auf der Hand, dass das Spiel mit neuen Düften noch lange nicht zu Ende ist.

Duft-Experte George R. Wuchsa
Duftexperte George R. Wuchsa

Seit wann werden Männer- und Frauendüfte überhaupt so explizit getrennt?

Diese Trennung halte ich für willkürlich, sie ist Moden und Rollenbildern unterworfen. Heutzutage verschwimmen diese Grenzen immer mehr. Es wird vielleicht noch etwas dauern, bis Herren sich zarte Rosendüftchen oder wollüstige Weißblüher auflegen, aber warum eigentlich nicht? Irgendwie finde ich diese Einteilung aus der Zeit gefallen. Bei Männern lautet das Argument oft, dass sie ein Statement setzen wollen, bei den Frauen hingegen geht es mehr um die Verführung.

Woran orientieren sich typisch männliche Düfte im Hinblick auf ihre Inhaltsstoffe?

Männer sollen eher nach Harzen, Hölzern, Leder und Animalischem riechen, während die Damenwelt sich mit Blüten, Süßigkeiten und Pudrig-Weichem schmücken darf. Aber wie gesagt, traditionelle Grenzen brechen gerade auf, die Präferenzen vermischen sich.

In welcher Zeit sind die modernen Unisex-Düfte entwickelt worden?

Ursprünglich dienten schwere und üppige Parfüms dazu, fese Gerüche zu überdecken. Mit Entwicklung der sogenannten Colognes zu Beginn des 18. Jahrhunderts entstanden die ersten Düfte, die sowohl von Frauen als auch von Männern benutzt wurden. Anfang der 1990er-Jahre kreierte Alberto Morillas für Modedesigner Calvin Klein den Duft CK One. Dieser war Wegbereiter für die Bezeichnung Unisex-Duft, wie wir sie heute verwenden.

Und wie haben sich die Männerdüfte seit ihrer Entstehung generell entwickelt?

Über die Jahrhunderte haben Männerdüfte stetige Veränderungen erlebt. Ursprünglich schwer und üppig, mussten Männerdüfte in den letzten 100 Jahren andere Ansprüche erfüllen. In den 1980er-Jahren entstanden einerseits die so bezeichneten aquatischen Männerdüfte, die mit salzigen Aspekten an Meeresluft erinnern und einen frischen, sportlichen Eindruck vermitteln. Andererseits kamen Düfte auf den Markt, die in der Parfümwelt für Skandale sorgten. Kouros von Yves Saint Laurent und Fahrenheit von Dior spielen mit klassischen Noten wie Holzund Lederakkorden, gemischt mit Veilchennote oder animalischen Aspekten, gehören so zu den Wegbereitern der Herrendüfte.

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Die Duft-Awards 2017 sind eine gemeinsame Aktion von Men’s Health und Women’s Health. Der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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