Was Sie vor der Entscheidung für ein Tattoo wissen müssen

Tattoos: Körperschmuck mit langer Tradition

Ein Tattoo ziert die Haut von etwa 40 Prozent der Deutschen. Seit den 1990er Jahren wächst die Zahl der Tattoo-Fans in Europa kontinuierlich. Tattos haben jedoch eine viel längere Tradition: Im 18. Jahrhundert brachte der Seefahrer James Cook einen Tattoo-Stecher von einer polynesischen Südseeinsel mit. Die Seeleute an Bord waren beeindruckt von den "Tatauierungen", wie die Polynesier die Körperbilder nannten - und begannen mit der Nachahmung, die in den englisch Wortschatz als "Tattooing" Einzug fand. Zu den beliebtesten Tattoo Motiven der Seemänner gehörten Anker, die ihre Zunft symbolisierten, und Südseeschönheiten, die sie an ihre Reisen erinnern sollten. Bis heute zählen diese Tattoo Motive zu den nachgefragtesten.

Bevor Sie sich ein Tattoo stechen lassen: Informieren Sie sich vor dem Stechen des Tattoos ganz genau über den Tätowierer. Denn der Beruf erfordert keine spezielle Ausbildung und einige Studios nehmen die Hygienevorschriften nicht besonders ernst. Doch Hygiene ist unerlässlich, wenn Sie mit heiler Haut vom Tattoo Stechen zurück kommen wollen, schließlich kommt die Tätowier-Nadel mit Ihrem Blut in Kontakt. Außerdem gilt: Verzichten Sie mindestens 24 Stunden vor dem Termin auf Alkohol und Drogen, informieren Sie den Tätowierer ggf. über Medikamente, die Sie einnehmen, und trinken und essen Sie vorher genug.

Sponsored SectionAnzeige