Bartfrisuren: Lässige Bärte für coole Typen

Und welche Bartfrisur passt zu Ihnen?
1 / 20 | Und welche Bartfrisur passt zu Ihnen?

Ein Bart ist Ausdruck für Individualität und Selbstbewusstsein. Welcher Ihnen steht, erfahren Sie hier

Kinnhaar-Styling für Männer: Die richtige Bartfrisur für jeden Typ

Ein Bart soll die Persönlichkeit eines Mannes gekonnt unterstreichen – aber nicht ersetzen, betont Image-Trainer und Stil-Experte Andreas Weinzierl aus Oldenburg. "Ein Bart war und ist einfach ein Ausdruck von Männlichkeit. Allerdings ist er nur dann typgerecht, wenn er die Gesichtslinien harmonisch ergänzt und unterstreicht."

Etwa zwei Drittel der deutschen Männer rasieren sich nicht täglich, so hat eine Studie bewiesen. Vor allem der Drei-Tage-Bart ist beliebt – 37 Prozent der Männer tragen einen. Der leidenschaftliche Bartträger John Dyer hat an sich selbst sogar 27 verschiedene Bärte ausprobiert. Damit Sie nicht dasselbe tun müssen, stellen wir Ihnen auf den folgenden Seiten die wichtigsten Bärte vor.

Männlicher geht nicht: Der Vollbart
2 / 20 | Männlicher geht nicht: Der Vollbart

Vollbartfrisuren: Der Vollbart

Mehr Bart geht nicht: Beim Vollbart wird nicht rasiert, höchstens getrimmt oder frisiert. Den längsten Bart trug übrigens der Norweger Hans N. Langseth – er erreichte eine Länge von 5,33 Metern.

Wirkung: Der Vollbart wirkt urig, passend ist wohl auch der Begriff "Holzfäller-Art". Frauen fällt es schwer Männer mit Vollbart zu durchschauen, gleichzeitig wirken die Träger aber auch zurückhaltend, so Image-Berater Andreas Weinzierl (www.image-trainer.de).

Und sonst: Auch Vollbärte haben wieder ihre Berechtigung – vor allem im Hinblick auf den beliebter werdenden Retro-Style. Der Vollbart zieht einige Gesichtsformen zusätzlich in die Länge, deswegen sollte er nicht zu lang getragen werden.

Auf dem Weg zum ZZ-Vollbart
3 / 20 | Auf dem Weg zum ZZ-Vollbart

Vollbartfrisuren: ZZ - der extra lange Vollbart

Beim überlangen ZZ-Vollbart gilt: Je länger desto hipper. Oft dauert es Jahre, bis er ZZ-Status erreicht. Auch wenn er wild und verwegen aussieht, ist regelmäßige Pflege wichtig, sonst droht Haarbruch.

4 / 20 | Bei dieser Bartfrisur darf der Bart wachsen wie die Natur es vorgibt

Vollbartfrisuren: Vollbart Surferstyle

Vollbart ist nicht gleich Vollbart. Einige Männer bevorzugen einen natürlichen Wuchs und lassen die Barthaare stehen, wo sie herauskommen, ohne sie in Form zu stylen. Dazu passen lange Haare, die auch gern zum Dutt hochgebunden werden.

5 / 20 | Durschgestylte Vollbartfrisur mit Moustache

Vollbartfrisuren: Der durchgestylte Vollbart

Genauso im Trend wie wilde Vollbartfrisure liegen durchgestylte Varianten wie dieser Vollbart, dessen Konturen sauber ausrasiert sind. Dazu wurde der Oberlippenbart zum Moustache gezwirbelt. Sehr edel!

6 / 20 | Hingucker: Bart und Glatze

Vollbartfrisuren: Vollbart-Glatze-Kombi

Die Kombination aus Vollbart und Glatze gehört zu den markantesten Bartfrisuren.

7 / 20 | Der Klassiker unter den Bärten: Der Drei-Tage-Bart

Bartfrisuren: Der Drei-Tage-Bart

Der Drei-Tage-Bart ist der Bart in seiner ursprünglichsten Form. Er wächst an Wangen, Kinn, Mund und dem oberen Halsbereich. Der Bart wirkt natürlich und steht Abenteurern wohl am besten, weiß Stil-Experte Andreas Weinzierl. "Eine ungepflegte Wirkung hat der Bart schnell, wenn die starren Härchen zu lang werden."

Wirkung: Ein flächendeckender Bart wie der Drei-Tage-Bart lässt das Gesicht runder und weicher erscheinen, deswegen eignet er sich besonders gut bei rechteckigen Gesichtsformen. Er steht aber den meisten Männern.

Bart-Styling: Auch einen Drei-Tage-Bart kann man frisieren: Einfach ein paar Tage wachsen lassen und dann alles auf die gleiche Länge trimmen (lassen). Mit dem Rasierer kann man ihm noch Konturen an Hals und Wangen geben.

8 / 20 | Der etwas längere Drei-Tage-Bart

Bartfrisur im Undone-Look: Der Sechs-Tage-Bart

Männer mit einem eher rechteckigen oder länglichen Gesicht tendieren dazu, schlank und teilweise sogar knochig auszusehen. In diesem Fall "überdeckt" der Sechs-Tage-Bart diese harten Konturen und kann somit ansprechend wirken.

Wirkung: Besonders gut wirkt der Bart bei einem dreieckigen Gesicht und einem eher natürlichen Körperbau, so Weinzierl. Um allerdings dem ungepflegten Eindruck zu entkommen, muss der Bart regelmäßig getrimmt und gepflegt werden.

9 / 20 | Retro à la Bob Dylan: Der Kotelettenbart

Französische Bartfrisur: Der Kotelettenbart

Der Begriff Koteletten ist vom französischen "côte" abgeleitet, was wörtlich übersetzt "Seite" bedeutet. Der Kotelettenbart verläuft symmetrisch an beiden Wangen und stellt eine "Verbindung" zwischen Haupthaar und übrigem Barthaar dar.

Wirkung: Diese Bartform lässt das Gesicht länger wirken, ist also besonders für runde Gesichter geeignet. Andreas Weinzierl weiß: Auf Frauen wirkt der Bart verspielt und verführerisch.

Und sonst: Der Kotelettenbart ist Retro-Kult: Bob Dylan und John Lennon trugen ihn bereits.

10 / 20 | Voll im Trend: Moustache mit Vollbart

Moutache-Bartfrisur: Der Schnurrbart

Der Schnurrbart hat viele Namen: Schnäuzer, Moustache oder einfach Oberlippenbart. Ein bekannter Schnurrbart-Träger ist Salvador Dalí, der seinen Stil mit den Worten begründete: "Ohne Schnurrbart ist ein Mann nicht richtig angezogen."

Die Träger: Der Schnauzbart ist dennoch eher etwas für trendresistente Nostalgiker und echte Typen, da er auf Frauen schnell kühl, aber auch ironisch und geheimnisvoll wirkt, weiß Weinzierl. Er wirkt sogar spießig, wenn er nicht ausreichend stylisch präsentiert/frisiert wird. Gepaart mit einem Soul Patch (Bart an der Unterlippe, siehe nächste Seite), Vollbart oder anderen Bartformen, gewinnt aber auch der Schnurrbart dazu und wird tragbar. Bekannter Träger des Schnurrbarts ist Clarke Gable, dem die schöne Vivien Leigh in "Im Winde verweht" zu Füßen lag.

Und sonst: Eher etwas für Liebhaber sind die ausgeprägten Formen des Schnurrbarts, bei denen die teilweise mehrere zehn Zentimeter langen Barthaare frisiert, gezwirbelt, gekräuselt oder geringelt werden.

11 / 20 | Im Stil der Blues Brothers: Der Soul Patch

Die universelle Bartfrisur: Der Soul Patch

Als Soul Patch wird ein kleiner Bart unter der Lippe und über dem Kinn bezeichnet. Dieser Unterlippenbart hat wenig Einfluss auf die Gesamterscheinung und passt deswegen zu jeder Gesichtsform. Besonders zur Geltung kommt er aber bei ovalen Gesichtern.

Wirkung: Andreas Weinzierl rät: "Beim Soul Patch ist Vorsicht angebracht, er wirkt auf Frauen teilweise berechnerisch." Bei (Sonnen)Brillenträger wirkt der Soul Patch klug und kultig – ganz im Stile der Blues Brothers.

12 / 20 | In Kombination cool: Der Chin Puff

Coole Bartfrisur: Der Chin Puff

Der Chin Puff ist dem Soul Patch sehr ähnlich: Er beginnt unter der Lippe, geht dann aber bis über das Kinn hinaus. Der Chin Puff lässt das Gesicht sehr lang erscheinen und passt deswegen am besten zu ovalen bis runden Gesichtsformen, so Stil-Experte Weinzierl. Er lässt kleine Nasen breiter und länger wirken.

Wirkung: Beim Chin Puff sollten die Barthaare immer wieder geschnitten werden, denn bei zu langen Haaren wirkt er schnell aufdringlich und aggressiv. Außerdem lenkt er vom Gesicht ab, weiß Image-Trainer Weinzierl. Gepaart mit einem Drei-Tage-Bart oder einem Schnurrbart wirkt der Chin Puff hingegen cool und überlegen.

13 / 20 | Farbenfrohe Bartfrisur

Punkige Bartfrisur: Kräftige Farben

Wer sagt denn, dass man nur Kopfhaare punkig färben soll. Die punkige Farbkombi sieht doch cool aus, oder?

14 / 20 | Der Ziegenbart

Der Temperamentvolle: Der Ziegenbart

Markant männlich

Der Ziegenbart hat viele Namen: Mann kennt ihn auch unter Kinnbart oder Goatee (das englische Wort "Goat" steht für Ziege). Der Ziegenbart lässt das Gesicht länger wirken und eignet sich deswegen am besten für ovale Gesichter.

Wirkung: Die Wirkung dieser Bartform ist vor allem markant männlich, kann aber schnell auch ungepflegt wirken. Deswegen sollten die Haare eine gewisse Länge nicht überschreiten, diese ist aber von der Gesichtsform abhängig. Frauen sehen im Ziegenbartträger mit längeren, volleren Barthaaren vor allem Temperament. Sind die Haare sehr kurz geschnitten, macht es einen verträumten Eindruck.

Und sonst: Eine etwas andere Form des Ziegenbarts ist die French Fork: Dabei werden die mehrere Zentimeter langen Haare in der Mitte geteilt, sodass sie Gabel-ähnlich aussehen.

15 / 20 | Cool und sanft zugleich: Der Fu Manchu

Der Lässige: Der Fu Manchu

Verwegen und cool

Den Fu Manchu kennt man auch unter den Synonymen Mongolenbart oder Zuhälterbart. Ihm haftet also kein besonders positives Image an. Mit der richtigen Kombination (hier zum Beispiel mit einem Kotelettenbart) wird die Wirkung allerdings abgemildert.

Der Fu Manchu ist ein Schnurrbart mit Streifen rechts und links des Mundes, der das Gesicht optisch stark in die Länge zieht. Daher passt er besonders zu rechteckigen und ovalen Gesichtern. Die Barthaare sollten sehr kurz gehalten werden, da sonst ein ungepflegter Eindruck entsteht, so Andreas Weinzierl.

Wirkung: In der richtigen Kombination kann der Fu Manchu viele Wirkungen erzielen: von verwegen bis cool, von sanft bis lässig.

16 / 20 | Romantisch und erotisch: Der Rap Industry Standard

Der Dünne: Der Rap Industry Standard

Romantisch maskulin

Der Rap Industry Standard ist eine Kombination verschiedener Bärte, der sehr dünn/fein geschnitten ist. Er zieht sich von den Wangen rund um den Mund und verbindet auch Unterlippe und Kinn. Diese Bartform passt gut zu runden Gesichtern.

Wirkung: Der Rap Industry Standard hat auf Frauen eine feine, romantische, maskulin-erotische Wirkung.

17 / 20 | Sexy: Der Henriquatre

Der Starke: Der Henriquatre

Sexy und männlich

"Der Henriquatre"ist die Lösung auf die Adventskalenderfrage vom 23. Dezember. Hier geht's zum Adventskalender-Special 2015.

Der Henriquatre ist auch bekannt unter dem Namen Rund-um-den-Mund-Bart. Wangen und Halsbereich werden rasiert, es ergibt sich also eine Kombination aus Schnurrbart und Ziegenbart. Dieser passt vor allem zu großflächigen, quadratischen Gesichtern.

Wirkung: Image-Trainer Weinzierl weiß: Der Rund-um-den-Mund-Bart strahlt eine starke Männlichkeit aus, wobei er sehr sexy wirkt. Die untere Partie sollte für ein optimales Erscheinungsbild nicht zu lang getragen werden, da die Wirkung sonst schnell ins Aggressive rutscht.

18 / 20 | Sanft: Der Kinnbart

Der Sanfte: Der Kinnbart

Soft und eigen

Der Kinnbart oder Chin Strap ist ein dünner Streifen am Kiefer entlang. Der Verlauf auf der Kieferlinie unterstreicht die ovalen Konturen des Gesichts und macht außerdem eckige Gesichter runder.

Wirkung: Die schmale Linie lässt den Träger sanft erscheinen, weil der Bart das Gesicht nicht beherrscht. In Kombination mit einem Chin Puff wirkt der Chin Strap selbstbewusst, teilweise eigen. Um eine maskulinere Wirkung zu erzielen, bietet sich die Kombination mit einem Drei-Tage-Bart an.

19 / 20 | Schifferkrause 2015

Dominant wirkende Bartfrisur: Die Schifferkrause

Die Schifferkrause, auch Lincoln oder Chin Curtain genannt, ist eine ausgeprägte Form des Chin Straps. Die längeren Haare an der Kieferlinie und den Wangen lassen das Gesicht länger erscheinen. Bekannter Träger dieses Bartes war der amerikanische Präsident Abraham Lincoln, nach dem der Bart benannt ist. Er versuchte mit diesem Bart, seinem Gesicht vor allem mehr Fülle zu verleihen.

Wirkung: Da die Schifferkrause weite Teile des Gesichtes einnimmt, strahlt der Träger vor allem Selbstbewusstsein aus. Läuft der Bart am Kinn spitz zu, wirkt es außerdem sehr maskulin, teilweise aber auch herrisch oder launisch. Der Bart sollte deswegen regelmäßig getrimmt und in Form gehalten werden.

20 / 20 | Nur in Kombination: Der Backenbart

Experimentierfreudig: Der Backenbart

Männlich und stark

Beim Backenbart wird für gewöhnlich das gesamte Gesicht rasiert, nur die Haare an den Wangen bleiben stehen. Er wird häufig weniger lang getragen und mit anderen Barttypen kombiniert, da er sonst aggressiv/dominant wirkt. Der Gesamteindruck ist bei einem langen Backenbart ungepflegt, sagt Experte Weinzierl. Er rät deswegen: Regelmäßig trimmen und bei länglichen Gesichtsformen besser ganz vermeiden.

Wirkung: Sehr männlich wirkt der Backenbart (wie auf dem Foto zu sehen) in Kombination mit einem Henriquatre, was einem Vollbart schon sehr nah kommt.

 
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