Schlaflosigkeit: Wer trinkt, der schnarcht

Er schnarcht, sie wacht
Manche Männer schnarchen lauter als ein Sägewerk

Männer schnarchen häufiger, wenn sie regelmäßig Alkohol trinken. Weniger trinken fördert den ruhigen Schlaf

Je mehr Alkohol Männer trinken, desto eher verwandeln sie ihr Schlafzimmer in ein Sägewerk. Die Schnarchneigung nimmt durch jedes zusätzliche tägliche Bier oder Glas Wein um etwa 25 Prozent zu, wie eine amerikanische Studie ergab. Dabei spiele nicht nur der unmittelbar am Abend getrunkene Alkohol eine Rolle – auch die Regelmäßigkeit des Konsums wirkt sich aus. Die untersuchten Männer schnarchten auch dann deutlich häufiger, wenn das letzte Glas schon länger zurücklag, so Forschungsleiter Paul Peppard von der Universität Wisconsin-Madison.

Bei Frauen konnten die Forscher den Zusammenhang zwischen Alkohol und Schnarchen nicht entdecken. Nach Peppards Angaben tranken die untersuchten Frauen zu wenig und selten. Für die Studie wurden rund 1400 Männer und Frauen im Schlaflabor überwacht.

Schnarchen entsteht durch kurzzeitig blockierte Atmung und nachfolgendes starkes Luftschnappen. Dies wiederum erhöht das Risiko für Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Peppard empfiehlt betroffenen Männern, seltener Alkohol zu trinken, um besser schlafen zu können.

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