Biologische Wertigkeit

Eier, Fisch und Bohnen haben eine hohe biologische Wertigkeit

Die biologische Wertigkeit gibt an, wie viel Gramm körpereigenes Eiweiß aus 100 Gramm Nahrungseiweiß gebildet werden kann. Oder anders ausgedrückt: Die biologische Wertigkeit ist ein Maß dafür, wie gut sich Eiweiß aus der Nahrung in körpereigenes Eiweiß umwandeln lässt. Die Höhe der biologischen Wertigkeit hängt dabei von der Menge und dem Verhältnis essentieller – also lebenswichtiger – Aminosäuren ab. Je mehr ein Eiweiß dem menschlichen Körperprotein gleicht, desto höher ist auch seine biologische Wertigkeit.

Als Ausgangswert gilt das Hühnerei mit einer biologischen Wertigkeit von 100. Rindfleisch und Thunfisch haben beispielsweise eine BW (Abkürzung für biologische Wertigkeit) von 92, Kuhmilch 82 oder Weizen 57. Lebensmittel lassen sich auch so kombinieren, dass die biologische Wertigkeit steigt und sogar einen Wert von über 100 erreichen kann. Beispiel: Kartoffeln (biologische Wertigkeit von 98) plus Ei (100) = biologische Wertigkeit von 137. Das heißt, der Körper kann die Proteine von Kartoffeln und Ei, wenn sie zusammen gegessen werden, besser verwerten, als wenn sie einzeln gegessen werden.

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