Zahnweiß: 8 Tipps für strahlend weiße Zähne

Besonders wirksam sind Mundspülungen mit ätherischen Ölen
1 / 10 | Besonders wirksam sind Mundspülungen mit ätherischen Ölen

Nicht nur starke Oberarme zeugen von Attraktivität, auch ein strahlend weißes Lächeln lässt Frauenherzen höher schlagen. Die richtigen Tipps für weiße Beißer gibt es hier

Weiße Zähne: 8 Tipps für strahlend weiße Zähne

Nicht nur putzen, sondern auch gurgeln: Mundspülungen verhindern dunkle Stellen

Mit der Zahnbürste allein schaffen Sie es leider meistens nicht, alle schädlichen Fremdkörper zu beseitigen, die sich in den  Zahnzwischenräumen breitmachen. Eine Mundspülung ist darum eine gute Ergänzung zur täglichen Zahnhygiene. "Besonders geeignet sind solche, die ätherische Öle enthalten", erklärt Experte Rößler. Diese sind besonders für ihre antiseptische und desinfizierende Wirkung bekannt.

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Tragen Sie Bleaching-Produkte nicht auf freiliegende Zahnhälse auf
2 / 10 | Tragen Sie Bleaching-Produkte nicht auf freiliegende Zahnhälse auf

Weiße Zähne: 8 Tipps für strahlend weiße Zähne

Vorsicht ist geboten beim Do it yourself-Bleaching. Das Zahnfleisch kann verletzt werden

Schienen, Stripes oder Gels: Im Supermarkt und in der Apotheke werden allerhand Mittel angeboten, mit denen Sie Ihre Zähne ganz leicht Zuhause stufenweise aufhellen können sollen. Der Experte warnt allerdings vor Zahnfleischreizungen. Außerdem kann die Empfindlichkeit der Zähne erhöht werden, wenn die Aufhellungspaste auf freiliegende Zahnhälse aufgetragen wird.

Kosten für ein professionelles Bleaching: zwischen 300 € und 600 €
3 / 10 | Kosten für ein professionelles Bleaching: zwischen 300 € und 600 €

Weiße Zähne: 8 Tipps für strahlend weiße Zähne

Besser zum Profi als selber bleachen

Für alle, die lieber auf Nummer sicher gehen möchten, ist das Bleaching beim Zahnarzt wahrscheinlich die beste Methode. Hier wählt man zunächst mithilfe des Fachmanns die richtige Weißstufe für seine Zähne aus. Dann wird ein spezielles Gel aufgetragen, das die Zähne mithilfe von Wasserstoffperoxid bleicht. Einziger Haken: die Kosten. Eine Behandlung kostet zwischen 300 und 600 Euro. Die Krankenkasse erstattet den Betrag nicht.

4 / 10 | So strahlend weiß können Ihre Zähne nur mit der richtigen Pflege werden

Weiße Zähne: 8 Tipps für strahlend weiße Zähne

Jedes Jahr die Zähne beim Zahnarzt reinigen lassen

Als Ergänzung zur täglichen Mundhygiene ist es sinnvoll, sich einmal im Jahr die Zähne professionell vom Zahnarzt reinigen zu lassen. Das beugt nicht nur der Entstehung von Karies vor, sondern hilft außerdem gegen Verfärbungen durch Kaffee und Co. . Die Kosten werden zwar nicht unbedingt oder auch nur teilweise von der Krankenkasse übernommen. Sie können allerdings bestimmte "Zusatzangebote" dazu buchen, die die Behandlungskosten abdecken, wenn man regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung geht.

5 / 10 | Benutzen Sie regelmäßig Zahnseide. Ihre Zähne werden sich bedanken

Weiße Zähne: 8 Tipps für strahlend weiße Zähne

Zahnseide hilft gegen Fleck auf den Zähnen

Wer regelmäßig Zahnseide benutzt, kann nicht nur neuen Verfärbungen vorbeugen. Auch bereits vorhandene Flecken können, wenn schon nicht ganz beseitigt, dann zumindest abgemildert werden, verrät uns Dr. Rößler.

6 / 10 | Keine Lösung bei Verfärbungen: Zitronensaft, Backpulver und Salz

Weiße Zähne: 8 Tipps für strahlend weiße Zähne

Günstige Hausmittel schaden dem Zahnschmelz

Wo auch immer Sie den Tipp herhaben sollten, dass man mit Hausmittelchen wie Backpulver, Zitronensaft und Salz seine Zähne ganz einfach zuhause aufhellen kann, glauben Sie bloß nicht daran. Wer mit Backpulver und Co. Zähne putzt, trägt nämlich durch den Schmirgeleffekt den Zahnschmelz ab und sorgt so dafür, dass das darunter liegende gelblich-braune Dentin sichtbar wird, erklärt Dr. Ralf Rößler, Prophylaxeexperte und Lehrbeauftragter an der Steinbeis-Hochschule in Berlin.

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7 / 10 | Schränken Sie Ihren Kaffee- und Teekonsum ein, wenn Sie weiße Zähne haben möchten

Weiße Zähne: 8 Tipps für strahlend weiße Zähne

Kaffee, Tee, Rotwein und Zigaretten sorgen für Verfärbungen

Rotwein, Kaffee und Tee sollten Sie in Zukunft weniger oder am besten gar nicht konsumieren, wenn Sie mit einem weißen Lächeln überzeugen wollen. Diese Lebensmittel sorgen für unschöne Verfärbungen. Ein weiterer Übeltäter: Zigaretten. Das in den Glimmstängeln enthaltene Nikotin beschert ebenfalls hässliche Flecken und begünstigt die Wirkung von Rotwein und Co. noch zusätzlich.

8 / 10 | Mit der richtigen Zahnpasta bleiben Ihre Zähne länger hell

Weiße Zähne: 8 Tipps für strahlend weiße Zähne

Aufhellende Zahnpasta allein reicht nicht aus, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen

Sie haben gerade Ihre Zähne bleachen lassen und wollen das Ergebnis jetzt so lange wie möglich halten? Dann sind aufhellende Zahncremes eine gute Wahl. Wer allerdings allein mithilfe von spezieller Zahnpasta seine Zähne weißer putzen möchte, wird enttäuscht. "Um die Zähne sichtbar aufzuhellen, reichen Zahncremes nicht aus", sagt uns Dr. Rößler.

Starke Zähne, starker Körper
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10 / 10 | Bleaching, Whitening Sticks, Veneers & Co. - es gibt viele Methoden, die Zahnfarbe zu optimieren

Bleaching-Methoden: Weiße Zähne - so geht's

Wir stellen Ihnen die aktuellen Methoden zur Zahnaufhellung vor. Sie erfahren, was Ihre Zähne wirklich weiß macht, was das kostet - und wovon Sie besser die Beißer lassen

Zahnaufhellung beim Zahnarzt

Bleaching

Voraussetzungen: Ihre Zähne müssen grundsätzlich gesund sein. Sie dürfen keine Karies haben, ansonsten dringt das Bleachingmittel in die betroffenen Zähne ein und verursacht Schäden. Zahnfüllungen wie Kronen können sich nicht bleichen lassen. Wichtig ist zudem ein gesundes Zahnfleisch. „Egal ob man sich selber mit frei verkäuflichen Materialien bleichen oder sich ein professionelles Bleaching gönnen möchte – es ist auf jeden Fall erforderlich, dass der Zahnarzt vorab den Zustand des Gebisses und des Zahnfleisches kontrolliert und gegebenenfalls in Ordnung bringt“, sagt Wolfgang Boer, Zahnarzt und Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Zahnmedizin (DGÄZ).

So funktioniert es: Zuallererst befreit der Zahnarzt die Zahnoberflächen mithilfe einer professionellen Zahnreinigung (PZR) von Ablagerungen und Verfärbungen. Alles, was danach noch dunkel ist, wird mithilfe des Zahnaufhellens beseitigt. Dann trägt der Zahnarzt ein geschmacksneutrales, farbloses Gel auf: Karbamidperoxid. Dieses enthält Karbamid, die Trägersubstanz, und Wasserstoffperoxid (H2O2). Der Wirkstoff dringt in den Zahnschmelz ein und setzt Sauerstoffradikale frei, welche die Farbstoffe durch Reduktion chemisch verändern. Die farbgebende Wirkung wird damit aufgehoben, und die Zähne erscheinen optisch wieder heller. 

Bleaching-Methoden:

1. Home Bleaching: Zunächst macht der Arzt einenAbdruck von Ihrem Gebiss. Danach werden dünne Kunststoffschienen angefertigt, die perfekt an die individuelle Zahnstellung angepasst sind. Vor jeder Anwendung befüllen Sie diese Schienen mit dem vom Zahnarzt bereit gestellten Karbamidperoxid-Gel. Dann setzen Sie die Schienen ein, je nach Anweisung Ihres Arztes abends für einige Stunden oder über Nacht. Nach rund zwei Wochen haben Sie die gewünschte Zahnaufhellung in der Regel erreicht. In dieser Zeit kontrolliert Ihr Zahnarzt regelmäßig, wie stark die Zähne bereits gebleicht sind und ob Nebenwirkungen aufgetreten sind. „Das Home Bleaching ist die bewährteste und sicherste Bleaching-Methode. Sie wurde weltweit millionenfach erfolgreich praktiziert und hat keine Nebenwirkungen“, erklärt Wolfgang Boer.

Kosten: 350€ - 600 €
Vorteile
:
schonend (da geringere Konzentration des Wirkstoffs), wenig aggressiv, keine Nebenwirkungen, sicher, erfolgreich
Nachteile:
dauert im Vergleich zum In-Office oder Power Bleaching länger

2. In-Office-Bleaching: Das In-Office-Bleaching (auch: "Power Bleaching", "Soft Bleaching" oder "Zoom") erfolgt direkt vor Ortin der Zahnarztpraxis. Schon 2-3 Sitzungen reichen in der Regel aus, um die gewünschte Aufhellung herzustellen. Dafür verwendet der Zahnarzt ein dreimal so hoch dosiertes Karbamidperoxid-Gel wie beim Home Bleaching. Dieses wird zudem von speziellen Lampen erwärmt. Die Temperaturerhöhung sorgt dafür, dass das Bleaching der Zähne wesentlich schneller erfolgt. Das Zahnfleisch muss zu seinem Schutz vor der hohen Konzentration des Mittels zuvor abgedeckt werden. „Gerade für Berufstätige mit wenig Zeit ist das In-Office-Bleaching geeignet, da es sehr schnell geht“, erklärt Boer.

Das Power Bleaching verspricht, so wird es vermarktet, eine intensivere Bleichwirkung. Eine neue Studie der Universitätsmedizin Göttingen (siehe „Quintessenz“, Jhg. 67, S. 921-925) stellte jetzt allerdings heraus, dass im Vergleich zum Home Bleaching keine verbesserte Bleichwirkung erkennbar sei. Das gilt auch für den neuen Bleaching Trend überhaupt: Das Soft Bleaching. Dieses verspricht fast exorbitant schnelle Ergebnisse und wird daher auch 20 Minuten Bleaching genannt. So richtig viel steckt hinter diesem Versprechen allerdings nicht. „Das Soft Bleaching ist eher dafür geeignet, den Effekt eines vorangegangenen Bleachings zu verlängern“, erklärt Wolfgang Boer.

Viel stärker sei bei den Methoden des In-Office-Bleaching dahingegen das Risiko von Hypersensibilitäten. „Durch die hohe Karbamidperoxid-Konzentration steigt auch die Kälte- und Wärmeempfindlichkeit. Nach 2-3 Tagen ist dieser Effekt zwar verschwunden, kann aber auch sehr schmerzhaft sein.“

Kosten: 450€ - 700€
Vorteile:
schneller als das Home Bleaching, geeignet für Berufstätige mit wenig Zeit
Nachteile:
aggressiver, Kälte-/Wärmeempfindlichkeit steigt

3. Walking-Bleach: „Der Walking-Bleach ist eigentlich keine klassische Bleaching-Methode. Er wird ausschließlich bei mark- und wurzeltoten Zähnen angewendet, bei denen zahninterne Verfärbungen entstanden sind“, erklärt Bleaching-Experte Boer. Der Eingriff erfolgt also nicht an allen, sondern lediglich an betroffenen, geschädigten Zähnen. Zunächst öffnet der Zahnarzt den oberen Bereich des Wurzelkanals und trägt den Bleichstoff auf. Nach dem Einwirken des Bleichstoffes kann die Öffnung wieder geschlossen werden. Nach ca. einer Woche erfolgt eine erneute Öffnung des Wurzelkanals, bei der der Wirkstoff entfernt wird. Dann wird ein neuer, frischer Wirkstoff wird eingesetzt. Dieser Vorgang wird 2-3 Mal wiederholt, bis der gewünschte Bleaching-Grad erzielt ist.

Kosten: ab 120€
Vorteile:
keine großen Nebenwirkungen
Nachteile:
kann je nach Verfahren und Materialien sehr lange dauern

Zahnreinigung: Eine Zahnreinigung hat einige Vorteile: Sie schützt vor Zahnerkrankungen wie Karies, Gingivitis oder Parodontitis und entfernt Verfärbungen und Farbrückstände. Die professionelle Zahnreinigung überlassen die Zahnärzte heutzutage oft speziell ausgebildeten Dentalhygienikern/-innen. Mit verschiedenen Werkzeugen werden Unreinheiten vorsichtig von den Zähnen abgetragen. Zwar werden Ihre Zähne durch die Zahnreinigung selbst nicht weißer, wirken im Nachhinein allerdings so, da sie frei von Bakterien und Verfärbungen sind.  Da selbst bei einer gründlichen Zahnpflege nicht alle Stellen und Zwischenräume erreicht werden können, empfehlen Experten eine professionelle Zahnreinigung von 1-2 Mal im Jahr.

Kosten: ca. 50-150€, je nach Reinigungsbedarf (wie stark müssen die Zähne gereinigt werden?)

Zahnaufhellung lohnt sich! Weiße Zähne wirken attraktiv - Shutterstock/Sergey Furtaev

Zahnaufhellung Zuhause:

Wenn Ihnen das Bleaching beim Zahnarzt zu teuer ist, können Sie mit verschiedenen Alternativen versuchen, einen ähnlichen Effekt zu erzeugen. Aber Achtung: Keine der vorgestellten Methoden ist mit dem professionellen Bleaching vergleichbar! Sie sorgen lediglich für eine leichte Aufhellung.

Zahnweißpasta: Die speziellen Zahncremes sorgen mit Schleifkörpern dafür, dass verfärbter Zahnschmelz minimal abgetragen wird. Die Wirkung ist allerdings nicht besonders groß. Zahnweißpasta kann höchstens helfen, Verfärbungen durch Lebensmittel zu entfernen – mehr aber auch nicht. Ihr Gebrauch sollte außerdem beschränkt werden, da sonst zu viel Zahnschmelz abgeschliffen wird und die Zähne immer rauer werden.

Bleaching Strips: Im Drogeriemarkt erhält man für vergleichsweise wenig Geld (ab unter 20€) sogenannte Bleaching Strips. Und tatsächlich können die Streifen bei korrekter Anwendung für eine leichte Aufhellung der Zähne sorgen. Problem: Der Gebrauch der Strips ist sehr unpraktisch. Sowohl morgens als auch abends müssen die Streifen mindestens eine halbe Stunde auf die Zähne einwirken. Da sie vor dem Zähneputzen aufgetragen werden müssen und sich logischerweise nicht beim Essen in Ihrem Mund befinden sollten, müssen Sie sich wohl früher aus dem Bett quälen. Wer schön sein will, muss leiden…

Whitening Sticks/Pens: Wo sollte dieser Trend wohl herkommen, wenn nicht aus Amerika? Mithilfe von Stäben bzw. Stiften wird der Wirkstoff Wasserstoffperoxid auf die Zähne aufgetragen. Im Gegensatz zu den USA herrschen diesbezüglich in Deutschland strengere Regeln. Es darf nur ein festgelegter, minimaler Anteil des Wirkstoffs in den Produkten enthalten sein. Kein Wunder: Wasserstoffperoxid wird auch zum Blondieren von Haaren verwendet. Dementsprechend gering ist auch die Wirkung der Whitening Sticks und Pens.

Veneers: Was viele nicht wissen: Veneers sind eigentlich gar keine Bleaching-Methode! Die dünnen Keramikfacetten werden auf bestimmte Bereiche der Zähne verklebt, um eine optische Verschönerung der Zähne herbeizuführen. Allerdings sollte Ihre Anwendung ausschließlich in Extremfällen geschehen, wie Zahnarzt Boer warnt: „Der Gebrauch von Veneers ist ein Eingriff. Veneers sind nicht dazu gedacht, Zähne weißer zu machen, sondern dienen vielmehr der Stabilisation und der Korrektur von Fehlstellungen.“ Zur Aufhellung der Zähne sind Veneers lediglich bei Sonderfällen wie Medikamentenverfärbungen geeignet.

Natürliche Weißmacher

1. Vitamin C: Verschiedene Lebensmittel wirken wie eine Art Selbstreiniger für die Zähne. Natürliche Kost mit viel Vitamin C (z.B. in Sellerie, Karotten, Äpfeln) unterstützt die Zahngesundheit, wirkt Zahnfleischentzündungen entgegen und fördert die Speichelproduktion im Mund. Speichel wirkt in unserem Mund wie ein natürlicher Zahnreiniger.
2. Zähneputzen: Putzen Sie jeweils morgens und abends gründlich die Zähne und verwenden dazu ein wenig Zahnseide für die Zwischenräume, lassen Sie Bakterien keine Chance Ihren Zähnen ihr Strahlen wegzunehmen.
3. Milchprodukte: Milch, Quark, Joghurt & Co. enthalten viel Kalzium, das Ihre Zähne stärkt. Starke und gesunde Zähne sind wiederum die beste Voraussetzung für weiße Zähne.

>>>Hier finden Sie die besten Helfer für schöne, weiße Zähne

 
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