Hardgainer brauchen spezielles Trainings- und Ernährungskonzept

Hardgainer können Nahrung schlecht verarbeiten

Hardgainer können essen, was sie wollen – und nehmen einfach nicht zu. Der Stoffwechsel von Hardgainern arbeitet auf Hochtouren, jeden Tag verheizen sie bis zu 5000 Kalorien. Der Grund: Ihr Stoffwechsel kann aufgenommene Nahrung schlecht verarbeiten, somit nehmen sie kaum an Körpergewicht und Fett zu. Was zunächst wie ein Luxusproblem klingt, ist für die Betroffenen oft ein echter Albtraum. Trotz hartem Krafttraining wollen die Muskeln nicht wachsen.

Hardgainer brauchen ein ausgefeilten Trainings- und Ernährungskonzept mit besonders Kohlenhydrat- und Protein-reicher Ernährung. Wer zunehmen will, muss mehr Energie aufnehmen, als er verbraucht. Klingt simpel, doch genau hier treten viele Hardgainer bereits ins Fettnäpfchen: Sie schätzen ihre Essgewohnheiten falsch ein. Ein Ernährungstagebuch hilft, den eigenen Energiebedarf abzuschätzen. 

Beim Workout lauten die drei wichtigsten Regeln für Hardgainer:

  • Hanteln den Maschinen vorziehen (sie fordern mehr Muskelfasern).
  • Sätze mit hohen Gewichten und 6 bis 10 Wiederholungen einbauen (ideale Wachstums-Impulse).
  • So viel Gewicht aufladen, dass nach der letzten Wiederholung keine weitere mehr geht (lastet Muskeln optimal aus).

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